Erinnern Sie sich noch an den Bewitrag "EEG fördert Volksseuchen" vom 16. Mai 2011?
Am 20. Juli 2011 konnte man im Hamburger Abendblatt lesen:
Immer mehr Rinder mit Botulismus infiziert
Kiel. In Schleswig-Holsteins Kuhställen steigt nach Informationen des NDR-"Schleswig-Holstein Magazins" die Zahl der Botulismus-Fälle. In einigen Landkreisen seien bis zu 90 Prozent der Rinderbestände infiziert, berichtete der Sender gestern. Auch Landwirte hätten sich angesteckt. Sie würden über Lähmungserscheinungen an Armen und Beinen sowie Gewichtsverlust und Sehstörungen klagen. Bei ihren Familienmitgliedern sei der Erreger Clostridium botulinum ebenfalls nachgewiesen worden.
Kommentar von Marco Bernardi
Verwundern kann diese Meldung nicht. Biogasanlagen sprießen in Schleswig-Holstein wie Pilze aus dem Boden, dem EEG sei Dank. Tierische Abfälle werden dort zu Strom vergärt. Ebenso kommt im Frühjahr gehäckseltes Jungwild und Gelege besonders beim Schnitt von Grünroggen hinzu. Bei den während des Gärprozesses herrschenden Temperaturen vermehren sich die Bakterien besonders gut und ihre Sporen überleben auch den Hygienisierungsprozess. Der Gärschlamm kommt dann zusammen mit den Botulinumsporen auf die Felder, auf denen dann kurz darauf Kühe weiden, oder, wie schon selbst erlebt, auf Felder, auf denen bereits Kühe stehen. Die Kühe infizieren sich beim Fressen und geben den Erreger über die Milch weiter. Ein perfekter Kreislauf - zumindest für die Bakterien...








