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World Council For Nature

Brennpunkt Atrenschutz

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Mit Dank an Bernd Baumgart!

Behindert und Verhindert die Windkraftindustrie vogelkundliche Arbeiten?

 Die Forschungsvergabe (Gutachten) zu Auswirkungen der Windkraft (WK-)-Nutzung auf Vögel und Fledermäuse wird und wurde fast ausschließlich in die Hände der WK-Betreiber gelegt. Gleichzeitig gehen die Vorgaben der Bundesländer und Bundesregierung in Richtung Privilegieren und Präjudizieren der WK-Nutzung, was von vornherein eine Gleichbehandlung von industrieller Nutzung und ausgleichenden Naturschutzinteressen zuwiderläuft.

Politische Interessen und Lobby-Arbeit der WK-Betreiber tun ihr übriges, um beispielsweise die strengeren EU-Vorschriften der Europäischen Vogelschutzgebieten auszuhebeln. Die Zielvorgaben der WK-Lobby scheinen außerdem die Ausmerzung bzw. Marginalisierung von Resten aufrichtiger Naturschutzarbeit, die über ein Feigenblattimage im Umfeld von WKA hinausgehen, sowie das Verhindern wissenschaftlich fundierter Arbeiten.

Aktuell wird die Schweizer Vogelkundlerin Petra Horch von der angesehenen Vogelwarte Sempach mit Drohbriefen der Windradlobby überhäuft und eingeschüchtert. Tatenlos oder einer WK-Nutzung wohlgesonnen schauen Vereine wie der WWF (World Wide Fund for Nature), die zuvor mit den „richtigen Leuten“ unterwandert wurden, der Beeinträchtigung von Mensch und Natur zu.
Mehr Informationen zur Schweizer Windwahnproblematik können abgerufen werden unter:
http://www.windland.ch/wordpress/
LESENSWERT!

Zur Haltung des WWF zu Meeressäugern und Off-Shore WKA`s siehe auch:
WWF = WindWahnFörderer

 Dann darf man doch fragen, warum der WWF als Naturschutzorganisation (!) in der "Sowohl-als-auch"-Position verharrt und sich nicht deutlich gegen den Irrsinn des (renditeträchtigen!) Zubaus der Nord- und Ostsee mit Windkraftwerken und den damit verbundenen Risiken für den Vogelzug und die Meeressäuger artikuliert. Die Windkraftwerke werden weder das Wetter noch in Folge den statistischen Wert des Klimas verändern, sie werden im Gegenteil noch mehr Kohle- und Gaskraftwerke als Regelkraftwerke für die enorme, aber völlig unstete Windstromeinspeisung nötig machen.
Wattenrat Ostfriesland (Mai 2011)

http://www.windwahn.de/index.php/naturschutz/artenschutz/wwf-windwahnfoerderer

 

Lesen Sie außerdem:

Mit Dank an www.Wattenrat.de !

Prof. Succow und die Offshore-Windenergie: “Keine Gefahr für Vögel”, Sitzstangen für Zugvögel!

Leuchtturm "Roter Sand" in der Außenweser bei Nebel, erbaut 1885, Höhe 28m über mittlerem Hochwasser. In unmittelbarer Nähe soll der Wattenmeer-Windpark "Nordergründe" entstehen: bis zu 25 Repower-Anlagen, 126m Rotordurchmesser, Gesamthöhe ca. 170m

Eigentlich ist Prof. Dr. Michael Succow ja ein Leuchtturm des Naturschutzes im Lande. Der Biologe und Agrarwissenschaftler, ein ausgewiesener Moorfachmann aus Greifswald, hat im Osten in den „neuen Bundesländern“ der Republik zu Wendezeiten noch schnell Nationalparks aus der Taufe gehoben. In der Endphase der DDR wurde auf der letzten Ministerratsitzung  am 12. September 1990 das Nationalpark-Programm beschlossen, mit dem sieben Prozent der Fläche der damaligen DDR als Nationalpark oder Biosphärenreservat unter Schutz gestellt wurden. Succow war damals für kurze Zeit Stellvertreter des DDR-Ministers für Natur- und Umweltschutz.

http://www.wattenrat.de/2011/11/prof-succow-und-die-offshore-windenergie-keine-gefahr-fur-vogel-sitzstangen-fur-zugvogel/