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Lärm

Details

Konzentrationsprobleme

Lärm stört Fische beim Fressen Ozeaneum Stralsund

Ruhe bei der Futtersuche ist für Fische wichtig - DAPDRuhe bei der Futtersuche ist für Fische wichtig - DAPD

Laute Geräusche lenken Fische davon ab, effektiv nach Futter zu suchen. In einem Experiment mit Stichlingen reichten schon wenige Sekunden Krach aus, um die Tiere beim Fressen zu stören. Forscher warnen daher vor den großen Gefahren von Unterwasserlärm. San Francisco - Weltweit nimmt der Geräuschpegel in Gewässern immer mehr zu. Während die Auswirkungen von künstlichem Krach auf Meeressäuger wie Wale und Delfine bereits intensiv erforscht werden, ist bisher nur wenig darüber bekannt, welche Folgen der Lärm für Fische hat. Daher haben Forscher der University of Bristol nun untersucht, inwieweit eine starke Geräuschkulisse das Fressverhalten der Tiere beeinflusst. Die Forscher boten dazu in einem Aquarium Dreistachligen Stichlingen (Gasterosteus aculeatus) unterschiedliche Futterquellen an. Dann setzten sie die Tiere mit Hilfe von Unterwasserlautsprechern einem Lärmpegel aus, der dem des Motorengeräuschs von Rennbooten ähnelte. Im Gegensatz zu Fischen in einer ruhigen Umgebung wählten die beschallten Tiere mit wesentlich geringerer Treffsicherheit das für sie optimale Futter aus, berichten Julia Purser und ihre Kollegen im Fachjournal "PLoS ONE" . Dabei reichten schon zehn Sekunden Krach, um die Fische nachhaltig zu irritieren: Sie machten noch fünf Minuten nach der Beschallung deutlich mehr Fehler als die Tiere, die keinen Lärm ertragen mussten. "Die Stichlinge konnten sich offenbar schlechter auf das Futter und das Fressen konzentrieren - ganz ähnlich wie der Mensch Probleme mit der Konzentration hat, wenn er bei lauten Hintergrundgeräuschen eine schwierige Aufgabe lösen soll", erklärt Purser. Geringere Treffsicherheit bei der Futterwahl Die beeinträchtigte Konzentration könnte angesichts der immer stärker zunehmenden Lärmverschmutzung der Gewässer für die Fische fatale Folgen haben, mahnen die Biologen. So sei es wahrscheinlich, dass die Tiere häufiger aus Versehen Dinge fressen, die für sie schädlich sind. Zudem würden sie immer länger brauchen, um ausreichend Futter zu finden, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöhe, Räubern zum Opfer zu fallen. Da in der natürlichen Umgebung die Geräuschbelästigung viel länger anhält als in dem Experiment, wollen die Wissenschaftler jetzt untersuchen, wie die Fische mit einer ständigen Beschallung umgehen. Das ist vor allem deswegen von Interesse, weil der zunehmende Lärm für die Fische lebensbedrohlich werden könnte. "Unsere Studie lässt vermuten, dass die Lärmverschmutzung weit mehr schädigende Wirkungen hat als bisher angenommen", meint Andy Radford, einer der beteiligten Wissenschaftler.

hda/dapd link: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,748198,00.html

   

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Man sollte immer auf alte Männer hören  

  • 220px-JosephPulitzerPinceNeznpsgovEs gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich. Und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekannt machen allein genügt vielleicht nicht – aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen

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  • 200px-Richard Wagner by Caesar Willich ca 1862Sandwike ist's, genau kenn ich die Bucht.
    Verwünscht! Schon sah am Ufer ich mein Haus,
    Senta, mein Kind, glaubt ich schon zu umarmen: -
    da bläst es aus dem Teufelsloch heraus ...
    Wer baut auf Wind, baut auf Satans Erbarmen!

    Richard Wagner (1813 - 1883)  - Der fliegende Holländer

     
  • gandhi-mahatma

    „Zuerst ignorieren sie dich,
    dann lachen sie über dich,
    dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“
    Mahatma Gandhi (1869 - 1948)

     
  • th128---ffffff--wilhelm busch.jpgAus der Mühle schaut der Müller, Der so gerne mahlen will.
    Stiller wird der Wind und stiller, Und die Mühle stehet still.
    So gehts immer, wie ich finde,
    Rief der Müller voller Zorn.
    Hat man Korn, so fehlts am Winde, Hat man Wind, so fehlt das Korn.

    Wilhelm Busch (1832 - 1908)

     
   

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Zitate  

"Kulturelle Barbarei"
"Es ist doch pervers, wenn man, um die Umwelt zu schützen, den CO2-Ausstoß steigert und die Landschaft zerstört."


Oskar Lafontaine in der Saarbrücker Zeitung am 31.10.2013

"Man has the fundamental right to freedom, equality and adequate conditions of life, in an environment of a quality that permits a life of dignity and well-being, and he bears a solemn responsibility to protect and improve the environment for present and future generations."

Declaration of the UN Conference on the Human Environment

"Früher war Energiearmut ein Randphänomen, mittlerweile ist es ein Alltagsproblem."

Volker Hatje, Elmshorner Stadtrat

„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur“

Reinhold Messner, 2002

"Der Ausbau regenerativer Energien kommt vor Umweltschutz"

Winfried Kretschmann, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg, auf der Verbandsversammlung des Gemeindetages in BW

"Ihr müsst schon sehr gute Argumente liefern, wenn wir sie nicht bei euch vor die Haustür setzen sollen. Dann bauen wir sie woanders hin. Aber bauen werden wir sie. Warum? Weil das Gemeinwohl es gebietet."

Winfried Kretschmann (MP Baden-Württemberg) über seine Windwahnphantasien

For us, the world was full of beauty; for the other, it was a place to be endured until he went to another world. But we were wise. We knew that man's heart, away from nature, becomes hard.

Chief Luther Standing Bear (1868-1939)

"Eines Tages wird der Mensch den Lärm genauso bekämpfen müssen wie Cholera und Pest."

Robert Koch (1843-1910)

"Ich bin für Naturschutz und Energiewende verantwortlich und kann deshalb klar sagen, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern wird."

Robert Habeck, Energiewendeminister S-H am 20.08.2012 im WELT-Interview

Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."
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