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"Umweltterrorist" Watson im Kino

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"Umweltterrorist" Watson vs. Umweltunternehmen u. "Wohlfühl"-Organisation Greenpeace

Trailer zu Peter Watson und seiner Seashepherd

http://www.ndr.de/kultur/kino_und_film/seashepherd107_page-1.html

"Bekenntnisse eines Öko-Terroristen"

von Barbara Block

Paul Watson (links) und Peter Brown. © Ascote Entertainment Paul Watson, Gründer von Sea Shepherd: "Ich mache, was ich für richtig halte."

Sie rammen Walfänger, zerstören Fangnetze, attackieren Robbenschlächter - die Mitglieder der "Sea Shepherd Conservation Society" sind die radikalsten Umweltschützer der Welt. Die militanten Methoden von Umweltpirat und Gründer der Organisation Paul Watson sind gefürchtet. "Wir haben nur eine Regel", erklärt er. "Wir verletzen und töten niemanden. Aber wenn wir Equipment zerstören, das nur dazu dient Meerestiere abzuschlachten, nenne ich das 'aktive Gewaltlosigkeit' im Sinne von Martin Luther King. Wir sind also eine Anti-Gewalt-Organisation. Ich nenne es auch 'aggressive Gewaltlosigkeit'."

Die bösen Buben des Umweltschutzes

Sie rammen Walfänger und zerstören Fangnetze - die Mitglieder der "Sea Shepherd"-Organisation sind die radikalsten Umweltschützer der Welt. Nun kommt ein Dokufilm über sie ins Kino.


 

Erst Greenpeace, dann Sea Shepherd

Der Kanadier setzt sich seit seiner Kindheit für den Umweltschutz ein. Mit 20 Jahren gehört er zu den Gründungsmitgliedern von Greenpeace. Seine erste spektakuläre Aktion: Gemeinsam mit einem Freund stoppt er einen Eisbrecher, um die Robbenjagd zu verhindern. Wenig später verlässt er Greenpeace im Streit und gründet Sea Shepherd.

"Bekenntnisse eines Öko-Terroristen"

Originaltitel: Confessions of an Eco-Terrorist
Dokumentation
USA 2011
Regie: Peter Brown
Länge: 90 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Ab dem 10. November im Kino

"Alle Gründungsmitglieder von Greenpeace wurden verdrängt von einem Haufen Bürokraten", erzählt Watson. "Das ist so wie bei Dr. Frankenstein: Wir haben geholfen, dieses riesige grüne Monster zu kreieren, das heute nur noch für sich selbst da ist. Für mich ist Greenpeace der größte Feelgood-Verein in der Welt. Du wirst Mitglied dort, um dich gut zu fühlen, nicht um irgendetwas zu bewegen. Nach dem Motto: 'Hey, ich gehöre zu Greenpeace, dann tue ich auch Gutes'."



Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. November 2011 um 18:50 Uhr