Font Size

Screen

Profile

Layout

Direction

Menu Style

Cpanel

World Council For Nature

WINDKRAFT vs. Wiesenweihe in Ostfriesland

  • PDF

Mit Dank an Manfred Knake vom Wattenrat!

Was ein Landwirt als "unverhältnismäßig" ansieht und auf welche Weise er droht, lesen Sie hier:

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
 - Wattenpresse -  Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Anmerkung:

Wiesenweihen"schutz" aus Bauernsicht: Richtig wäre, dass es Windkraftanlagen nicht "schon immer gegeben" hat und dass zunächst  nicht die Bauern, sondern die Wiesenweihen Probleme damit haben. Diese auch für Bauern angenehmen Gelddruckmaschinen sind das Problem, nicht nur für Wiesenweihen! Es sind in den letzten Jahren u.a. mehrere Wiesen- und Rohrweihen allein im LK Aurich durch WKA getötet worden, und nicht alle Anflugopfer werden gefunden.

http://www.wiesenweihen.com/aktuelles.html

http://bit.ly/isANQn

MK

----

Ostfriesen Zeitung, S.13, 17. Juni 2011

„Verhältnismäßigkeit völlig verloren“ Zum Artikel „Windrad steht wegen Wiesenweihe weiter still

(OZ vom 15. Juni) schreibt DIEDRICH JAN STROMAN aus Visquard:

Die Wiesenweihe hat es in der Krummhörn schon immer gegeben und als Landwirt habe ich damit bis zum Sommer 2010 auch kein Problem gehabt. Dann kamen die Wiesenweihenschützer hinzu und man unterstützte deren Bemühen. Die Population ist in den letzten Jahren gestiegen. Wenn die Anzahl der Wiesenweihen steigt, ist es auch logisch dass es mehr Schwund gibt ( ein Vogel in 2010). Nun wird auf Druck der Wiesenweihenschützer und auf Anordnung des Landkreises Aurich eine Windkraftanlage zeitweise stillgelegt, weil ein Nest in 50 Metern Entfernung zur Anlage liegt. Man hat durch dieses Mittel völlig die Verhältnismäßigkeit verloren. Weitaus schlimmer ist folgendes: ab Sommer 2010 wurde die Wiesenweihe von Vogelschützern und Landkreis zum
Problemvogel gekürt, welcher sie vorher nicht war. Die Reaktion seitens der Landwirte und Anlagen-Betreiber als Betroffene wird nicht lange dauern. Ich sehe jedenfalls keine Basis mehr für eine Zusammenarbeit mit Vogelschützern und Landkreis. Eine Umstellung von Getreide auf Anbau von Ackergras und Maisanbau mag die Wiesenweihe nicht! Dann wäre das Gebiet frei von Wiesenweihen, was wir alle nicht wollen.



Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 19. Juni 2011 um 15:20 Uhr