NATURSCHUTZ - Windkraft offshore: Anachronismus des WWF
Mit Dank an Manfred Knake vom Wattenrat Ostfriesland!
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- Wattenpresse - Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland Datum: 29. Mai 2011
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Zwei Stellungnahmen des WWF: zur Offshore-Windenergie und zur Bedrohung der Schweinswale durch WKA.
Dann darf man doch fragen, warum der WWF als Naturschutzorganisation (!) in der "Sowohl-als-auch"-Position verharrt und sich nicht deutlich gegen den Irrsinn des (renditeträchtigen!) Zubaus der Nord- und Ostsee mit Windkraftwerken und den damit verbundenen Risiken für den Vogelzug und die Meeressäuger artikuliert. Die Windkraftwerke werden weder das Wetter noch in Folge den statistischen Wert des Klimas verändern, sie werden im Gegenteil noch mehr Kohle- und Gaskraftwerke als Regelkraftwerke für die enorme, aber völlig unstete Windstromeinspeisung nötig machen.
Aus der folgenden Informationsschrift des WWF:
"Achtung: Volle Dröhnung
Ähnlich wie Fledermäuse orientieren sich Schweinswale akustisch. Sie senden Schallsignale aus und machen sich aus dem Muster der zurückkommenden Töne eine Art „Hörbild" ihrer Umgebung. Für die Verständigung untereinander nutzen sie Klicklaute, die sie unter Wasser kilometerweit hören können.
Immer größere und schnellere Schiffe, Sprengungen für seismische Messun-gen, Gas- und Ölförderung, Offshore-Windparks sowie militärische Übungen machen jede Menge Unterwasserlärm. Für die empfindlichen Wale bedeutet dies ständigen Stress. Sie können dem Lärm in der Nordsee kaum noch ausweichen. In der Nähe der Lärmquellen können sogar Schädigungen des Hörvermögens auftreten."






