Aktuelle WEA-Zahlen in SH: Variable Bestandszahlen von 2809 bis 3435 Anlagen!

Rasanter WEA-Zubau in der BRD und besonders in SH - Immer wieder tauchen neue Zahlen in der Berichterstattung auf

Dabei ergeben unsere Recherchen regelmäßig, dass die Bestandszahlen stark variieren, je nach Informationsquelle. Die Gründe können vielfältig sein, von schlechter, zumindest schleppender Datenpflege, über unterschiedliche Zeitpunkte zur Erhebung, bis zu unterschiedlichen Interessenlagen.

Näheres hier

   

https://www.openpetition.de/images/petition/weitere-windkraftanlagen-im-saarland-eine-katastrophe-fuer-mensch-und-natur_1486242125.jpg

! Petition !
Saarland

Weitere Windkraftanlagen im Saarland – eine Katastrophe für Mensch und Natur

https://www.openpetition.de/petition/online/weitere-windkraftanlagen-im-saarland-eine-katastrophe-fuer-mensch-und-natur

   

Neuer Beitrag auf www.opfer.windwahn.de

Schleswig-Holstein - Dutzende von Anwohnern von WEA in Silberstedt, Treia und Umgebung sind erkrankt.

WEA-Anwohner: Die Rotoren machen uns krank

   
etscheit

Geopferte Landschaften

Das Buch mit Beiträgen von 18 Autoren aus unterschiedlichen umweltrelevanten Disziplinen ist eine eindrucksvolle Abrechnung mit der im Namen der Energiewende fortschreitenden Industrialisierung, der zum angeblichen Schutz der Atmosphäre immer mehr Teile der Biosphäre geopfert werden.

Weiterlesen: Geopferte Landschaften

   

!! WICHTIGE PETITION !!

Umweltministerin Hendricks und das Tötungsverbot im Bundesnaturschutzgesetz

Artenschutz soll der Windkraft noch öfter zum Opfer fallen
Bitte unterzeichnen Sie die Petition zum Schutz unserer Arten!

https://www.regenwald.org/petitionen/1082/es-gibt-keine-hinnehmbare-menge-getoeteter-tiere-frau-ministerin?t=431-37-4743-1

   

windwahn vortragwindwahn Vortrag Infraschall

Wie wirkt Schall den man nicht hören kann?

   

pic12Neue Slideshow

über den Irrsinn Windenergie

Slideshow III

   

epawSchließen Sie sich der Europäischen Plattform gegen Windkraftwerke (EPAW) an
http://www.epaw.org/organisation.php?lang=de&country=Deutschland

   
 

Achtung - Stellung nehmen - Einwändungen schreiben

Auslegung des Online-Windkraft-Atlas für SH
Onlinebeteiligung ab sofort bis Ende Juni 2017

Weitere Infos hier

   

Achtung in Mittelhessen - Auslegung der Unterlagen

Einsichtnahme für Projekt Buhlenberg & Siegfriedeiche
vom 2. Januar 2017 bis zum 1. Februar 2017
Schriftliche Einwendungen gegen das Vorhaben bis zum 15. Februar 2017!

Weitere Infos hier

   

Schleswig-Holstein

Die unzulänglichen Karten der Landesregierung sind für Einwendungen im Rahmen der Regionalplanung Teilfortschreibung Wind nicht geeignet.
Nutzen Sie daher die hervorragend aufgearbeitete Karte von H. Diedrich. http://arcg.is/1MRWx20 

   

BUND und Naturstrom AG  

naturstrom ag historie small

   

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Vent de colère - Frankreich  

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Bye bye Kirschenland  

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Protestsong - Brandenburg  


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Stand up! (Franken)  

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Antiwindkraftlied - Hessen  

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Steh' auf! (Franken)  

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Gegenwind-Hymne (A)  

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Verfassungsbeschwerde - Spendenaufruf

Der Regionalverband Taunus e.V. bringt die Windkraft vor das Bundesverfassungsgericht.
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Artenschutz à la BUND

Details

http://savetheeaglesinternational.org/wp-content/uploads/2011/02/pic11.jpg
Verkaufter Artenschutz - Die Krokodilstränen des BUND

Heuchelei in Vollendung

 

BUND beklagt mangelnden Artenschutz -
wirbt allerorten für WKA auch in Landschafts- und Naturparken und verkauft gegen Windkraftprojekte gewonnene Klagen an die WK-Profiteure...

www.bund.net

Biodiversitäts-Check der Bundesländer: Artenschutz mangelhaft In einer vergleichenden Länderanalyse zum Schutz der biologischen Vielfalt hat der BUND gemeinsam mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) untersucht, wie ernst der Natur- und Artenschutz in Deutschland genommen...

Der BUND beklagt mangelnden Artenschutz in Deutschland. "In keinem von dreizehn untersuchten Bundesländern werden Tiere, Pflanzen und Lebensräume so geschützt, dass der Verlust der Artenvielfalt in Deutschland bis 2020 gestoppt und gefährdete Lebensräume wieder hergestellt werden können. In zehn von 13 Bundesländern wurde weniger als ein Drittel der Naturschutzziele erreicht", so der BUND, der auf der gleichen Webseite den deutschlandweiten Ausbau der Windkraft selbst in Landschaftsschutzgebieten vehement fordert.

http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/nahe_artikel,-Naturschuetzer-warnen-Milane-und-Schwarzstoerche-sind-in-Gefahr-_arid,1127796.html

 

SHZ:

Jede dritte Art ist gefährdet

vom 26. März 2014
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Umweltministerin Hendricks veröffentlicht Generalinventur zur Lage der Natur und biologischen Vielfalt

Gleich am Anfang ihrer Amtszeit hat Barbara Hendricks in einem Interview betont: „Wir müssen lernen, mit dem Wolf zu leben.“ Bei der Vorstellung des bisher umfassendsten Berichts zur Lage von Tieren und Lebensräumen in Deutschland darf dieser in den Ausführungen der Bundesumweltministerin nicht fehlen. „Westlich der Elbe gibt es einen einzigen, männlichen Wolf“, sagt sie. Sorgen, dass die Politik jetzt Hunderten Wolfsrudeln den Weg bereiten könnte, hält die SPD-Politikerin aber für unbegründet. Sie will das Thema biologische Vielfalt stärker in den Fokus rücken. Hendricks illustriert die Bedeutung am Beispiel der Bienen. Wenn sie nicht wären, gebe es keine Äpfel und Kirschen mehr. „Das sind eigentlich Milliardenwerte, die die fleißigen Bienen für uns erwirtschaften“, mahnt Hendricks.

[...]

Alles lesen: http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/politik/jede-dritte-art-ist-gefaehrdet-id6116236.html


 

 

Bundesregierung - Generalinventur in Deutschlands Natur: Viele Arten sind bedroht

vom 26. März 2014
 

Die bisher ausführlichste Datenerhebung zur Lage der Natur umfasst 12 000 Proben zu Lebensräumen und Tierbeständen. Für viele Arten sieht es nicht gut aus. Sorgen bereiten der Mais-Boom und die intensive Landwirtschaft. Umweltministerin Hendricks will gegensteuern.

In Deutschland sind 29 Prozent der wichtigen Tierarten in ihrem Bestand bedroht oder von starken Rückgängen betroffen. Das ist das alarmierende Ergebnis der bisher umfassendsten Bestandsaufnahme zur Lage der Natur und biologischen Vielfalt, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat. Als Ursachen gelten die intensive Landwirtschaft, viel Düngemitteleinsatz sowie das Umbrechen von Grünland. Laut der Erhebung ist der Zustand nur bei 25 Prozent der Arten und 28 Prozent der Lebensräume gut.

Insgesamt wurden 92 Lebensräume von Flussauen bis zu Wäldern sowie 195 EU-weit bedeutsame Arten erfasst - von Bibern über Fledermäuse, Amphibien und Fische bis hin zu Schmetterlingen und Schnecken. Bei den 250 Brutvogelarten wurden bei einem Drittel abnehmende Bestände ermittelt. «Die Ergebnisse zeigen ein durchaus gemischtes Bild», sagte Hendricks. Teils seien sie besorgniserregend. «Sorgen machen uns die Flüsse, Moore und vor allem die Grünland-Lebensräume wie Weiden und Wiesen.» Positiv sieht die Entwicklung etwa bei Bibern, Baummardern, Baumschläfern und Seehunden aus, kritisch dagegen bei Lurchen, Wanderfischen, Libellen und Schmetterlingen.

«Beim Schweinswal in der Nordsee steht die Ampel in der Nordsee auf Gelb, in der Ostsee auf Rot», sagte Hendricks zudem. Regional am schwierigsten ist die Lage im Norden und Westen, vor allem wegen intensiver Landwirtschaft. Negativ wirkt sich der zunehmende Umbruch von Grünland aus. Am besten sieht es noch im alpinen Raum aus.

Hendricks betonte, der Flächenverbrauch solle von 70 Hektar am Tag auf 30 Hektar zurückgeführt werden. Auch der Maisanbau solle nicht ausgeweitet werden. «Das reicht jetzt», sagte die Ministerin. Daher sei von Union und SPD geplant, dass neue Biogasanlagen nur noch mit Abfall und Reststoffen betrieben werden dürfen, nicht mehr mit Mais. Auch beim Biosprit will sie einen Deckel einziehen. Die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz, Beate Jessel, betonte, es gebe nur noch ein Drittel früherer Überschwemmungsflächen - Flussauen seien aber für den Erhalt der biologischen Vielfalt wichtig.

Insgesamt wurden fast 12 000 Stichproben erhoben, vom Gipfel des Feldbergs bis hin zu Nord- und Ostsee. Bei den Lebensräumen wird der Buchenwald-Zustand vielerorts als gut bewertet. Zwei EU-Richtlinien, die Vogelschutzrichtlinie und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, die die Ausweisung von Schutzgebieten für EU-weit bedeutende Arten fordern, hatte die «Generalinventur» erforderlich gemacht. Die Daten wurden über vier Jahre erhoben. Die Grünen-Politikerin Steffi Lemke kritisierte, statt sich verstärkt um den Schutz der Natur zu kümmern, torpedierte die große Koalition sogar noch den Erhalt der Grünlandflächen und erlaube eine Ausweitung des Pestizid-Einsatzes.

Der Präsident des Naturschutzbundes, Olaf Tschimpke, forderte mehr Vogelschutz. «Es verschwanden in den vergangenen zwölf Jahren über die Hälfte aller Kiebitze und ein Drittel der Feldlerchen», kritisierte er. «In der intensiv bewirtschafteten Landschaft finden sie kaum mehr Nahrung und geeignete Brutplätze.» Wichtige Lebensräume wie artenreiche Wiesen würden in Maisäcker umgewandelt, kritisierte er mit Blick auf die Ausweitung zur Tierfutter- und Energiegewinnung.

Die Umweltstiftung WWF betonte, es reiche nicht, Schutzgebiete auf dem Papier auszuweisen. Das Bundesprogramm zur Förderung der biologischen Vielfalt müssen von 15 auf 30 Millionen Euro pro Jahr erhöht werden. «Die Landwirtschaft ist nach wie vor eine Problemzone des Naturschutzes», betonte WWF-Vorstand Eberhard Brandes.

Zustand der Tier- und Pflanzenarten

Bestand und Trend der Vogelarten

Quelle: http://www.shz.de/nachrichten/deutschland-welt/politik/generalinventur-in-deutschlands-natur-viele-arten-sind-bedroht-id6106401.html


 

Hamburger Abendblatt

Seeadler im Aufwind, Biber zurück in Hamburg

Der Bericht "Lage der Natur in Deutschland" nennt Gewinner und Verlierer durch Schutzmaßnahmen und Landnutzung seit 2007. Inzwischen brüten rund 630 Seeadlerpaare in Deutschland, vorwiegend im Nordosten.

Von Angelika Hillmer


Die Biber fühlen sich in ganz Deutschland wieder wohl. Nachdem sie vor 100 Jahren fast ausgestorben waren, schätzen das Bundesumweltministerium (BMU) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) ihren "Erhaltungszustand" als günstig ein. Seeadler, Wildkatze und Wolf gewinnen an Terrain zurück. Andere Tiere, etwa viele Amphibien und Wiesenvögel, seien jedoch akut bedroht beziehungsweise von deutlichen Bestandsrückgängen betroffen; auch etliche Lebensräume, etwa Mähwiesen und Dünen, seien in keinem guten Zustand, heißt es in dem Bericht "Die Lage der Natur in Deutschland", den das BMU und sein Fachamt am Mittwoch in Berlin präsentierten.

"Die Ergebnisse zeigen ein durchaus gemischtes Bild", sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Teils seien sie besorgniserregend. "Wenn wir gefährdete Tiere und Pflanzen in Deutschland erhalten wollen, brauchen wir eine Kurskorrektur in mehreren Bereichen." Der Naturschutzbund Deutschland wertet den Bericht als "Alarmsignal". Die Lage sei "noch dramatischer als erwartet".

EU-Mitglieder erfassen Daten über bedeutende Tier- und Pflanzenarten

Alle sechs Jahre müssen die EU-Mitglieder Berichte zum Zustand ihrer Natur nach Brüssel senden. Die EU-Kommission erhält damit ein Bild, wie gut die zwei großen europäischen Schutzbestimmungen in den einzelnen Ländern umgesetzt werden: die Fauna-Flora-Habitat- (kurz: FFH-)Richtlinie und die Vogelschutzrichtlinie (siehe Infokasten). Dabei werden Daten über 195 EU-weit bedeutsame Tier- und Pflanzenarten sowie zu 92 Lebensraumtypen erhoben; sie gelten als repräsentativ für den Zustand der Natur. Die erste umfassende Erhebung erfolgte 2007.

Die deutsche Inventur zeigt: Bei einzelnen Tier- und Pflanzenarten gibt es zwar eine Aufwärtstendenz, doch nur 25 Prozent der in den FFH-Gebieten erfassten Arten liegen im grünen Bereich. Dagegen steht die Bewertungsampel bei 31 Prozent der Arten auf Gelb (Erhaltungszustand unzureichend), bei 28 Prozent auf Rot (schlechter Zustand). Für 16 Prozent ließ sich keine Aussage treffen.

Mindestens so wichtig wie die aktuelle Situation sind Bestandsentwicklungen. So können beispielsweise Arten, die heute zwar noch recht zahlreich vertreten sind, bei drastischen Rückgängen schnell zu gefährdeten Arten werden. So ergeht es gerade der Feldlerche: Sie brütet zwar noch immer annähernd flächendeckend mit weit mehr als einer Million Paaren in Deutschland. Aber europaweit haben sich ihre Bestände seit 1980 fast halbiert, und auch hierzulande sind sie stark gesunken. Deshalb ist die Feldlerche auf der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands inzwischen als "gefährdet" eingestuft.

Viele Veränderungen bei den FFH-Arten und -Lebensräumen seien auf eine verbesserte Datenlage zurückzuführen oder methodisch bedingt, schränkt der Bericht ein. Tatsächliche Trendaussagen lassen sich demnach nur für 34 Arten treffen. Bei 18 verschlechterte sich die Lage, 16 Arten geht es heute besser als 2007. Unter den Lebensräumen gab es nur Verlierer.

Bei 13 Lebensraumtypen gibt es Negativtrends. Sechs davon sind auf eine schonende Nutzung oder auf Pflege angewiesen (etwa Mähwiesen, Dünen, Heiden). Durch starke Düngung und häufiges Mähen seien blumenreiche Wiesen jedoch zu "artenarmen Graskulturen" verkommen, schreiben die Autoren. "Trotz umfangreicher Förderung im Rahmen von Agrar-Umwelt- und Vertragsnaturschutzprogrammen aus EU-Mitteln, Bundesmitteln und Mitteln der Bundesländer auf circa 40 Prozent der Agrarfläche sind die landwirtschaftlich genutzten Lebensräume der Agrarlandschaft nach wie vor überwiegend in einem schlechten Erhaltungszustand. Teilweise haben sie sich in den letzten sechs Jahren sogar weiter verschlechtert."

Europa ist in neun sogenannte biogeografische Regionen eingeteilt. Drei davon liegen auch in Deutschland: Die atlantische Region reicht von der niederländischen Grenze bis zum östlichen Stadtrand Hamburgs und von der dänischen Grenze bis nach Sachsen-Anhalt. Der größte Landesteil ist kontinental geprägt; ganz im Südosten liegt der alpine Raum. Im atlantisch beeinflussten Nordwestdeutschen Tiefland ist die Situation der Tier- und Pflanzenarten am schlechtesten. 40 Prozent von ihnen liegen im roten Bereich, nur 20 Prozent geht es gut. Als Ursachen nennt der Bericht die dichte Besiedlung und die intensive Landwirtschaft.

Dennoch gibt es auch hier einige Gewinner. In der Tierwelt wechselten die Fischarten Barbe und Bitterling vom gelben in den grünen Bereich, ebenso die Kegelrobbe. Und der Biber. Selbst auf Hamburger Stadtgebiet hat sich der 30-Kilo-Nager von der Elbe aus seit 2010 wieder angesiedelt. Die Loki-Schmidt-Stiftung beobachtet die Landnahme und hat sieben bis acht Biberreviere registriert, in denen insgesamt rund ein Dutzend Tiere leben.

630 Seeadlerpaare brüten hierzulande, vorwiegend im Nordosten

Richtig gut entwickeln sich seit mehr als zwei Jahrzehnten die Seeadler. Das zeigt der Vogelschutzbericht, die zweite Datenquelle des Zustandsreports. Inzwischen brüten rund 630 Seeadlerpaare in Deutschland, vorwiegend im Nordosten. 2012 gab es auf Hamburger Stadtgebiet die erste erfolgreiche Brut seit mehr als 100 Jahren: Die Adler zogen im FFH-Gebiet Heuckenlock an der Süderelbe zwei Junge groß und starteten 2013 einen zweiten erfolgreichen Versuch mit dreiköpfigem Nachwuchs. Schutzmaßnahmen und geringere Belastungen durch Gifte haben den Adlern geholfen, heißt es in dem Bericht. Allerdings gebe es neue Risiken für die majestätischen Vögel, etwa die Vergiftung mit Bleimunition in erlegtem Wild oder die Kollision mit Windrotoren.

"Bei vielen Arten zeigen Naturschutzmaßnahmen erste Erfolge", schreiben die Autoren. Doch viele Arten und Lebensräume seien noch nicht in einem guten Zustand. Ein wichtiger Faktor ist demnach die intensive Landwirtschaft – nur noch 11,8 Prozent der Agrarflächen haben einen hohen Naturwert, Tendenz fallend.

Flächenverbrauch für Siedlungen, Gewerbe und Verkehr sei zu hoch

Flussauen spielten als Lebensadern der Natur eine zentrale Rolle, so der Bericht, doch an 79 untersuchten deutschen Flüssen seien zwei Drittel der Auwaldflächen durch Deichbau zerstört worden. An Elbe, Rhein, Donau und Oder sei der Verlust "an vielen Abschnitten noch deutlich höher". Die Fischerei setze der Meereswelt zu, die südeuropäische und afrikanische Vogeljagd den Zugvögeln.

Noch immer sei der Flächenverbrauch für Siedlungen, Gewerbe und Verkehr zu hoch. In den vergangenen Jahren wurden Tag für Tag durchschnittlich 74 Hektar Land überbaut – der Zielwert der Bundesregierung für das Jahr 2020 liegt bei 30 Hektar pro Tag. Die EU setzt der ausufernden Infrastruktur eine "grüne Infrastruktur" entgegen: Wertvolle Lebensräume sollen vernetzt werden, damit ihre Bewohner mobiler werden und isolierte Populationen wieder in Kontakt kommen.

Von diesem Konzept profitierte bereits die scheue Wildkatze, die sich durch "Wildkatzenkorridore" neue Lebensräume und den genetischen Austausch mit zuvor getrennt lebenden Artgenossen erschlichen hat. Sichtbares Zeichen des Konzepts sind sogenannte Grünbrücken, über die das Wild gefahrlos über Autobahnen oder stark befahrene Straßen wechseln kann.

Ein Großteil der Daten ist unter www.bfn.de/0316_bericht2013.html veröffentlicht. Die europäischen Ergebnisse will die Kommission Mitte des Jahres im Internet veröffentlichen.

Quelle: http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article126252498/Seeadler-im-Aufwind-Biber-zurueck-in-Hamburg.html

 

   

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Zitate  

"Kulturelle Barbarei"
"Es ist doch pervers, wenn man, um die Umwelt zu schützen, den CO2-Ausstoß steigert und die Landschaft zerstört."


Oskar Lafontaine in der Saarbrücker Zeitung am 31.10.2013

"Man has the fundamental right to freedom, equality and adequate conditions of life, in an environment of a quality that permits a life of dignity and well-being, and he bears a solemn responsibility to protect and improve the environment for present and future generations."

Declaration of the UN Conference on the Human Environment

"Früher war Energiearmut ein Randphänomen, mittlerweile ist es ein Alltagsproblem."

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„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur“

Reinhold Messner, 2002

"Der Ausbau regenerativer Energien kommt vor Umweltschutz"

Winfried Kretschmann, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg, auf der Verbandsversammlung des Gemeindetages in BW

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Winfried Kretschmann (MP Baden-Württemberg) über seine Windwahnphantasien

For us, the world was full of beauty; for the other, it was a place to be endured until he went to another world. But we were wise. We knew that man's heart, away from nature, becomes hard.

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