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DEMOKRATIE am ENDE in CONNEFORDE/ Niedersachsen

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Neuer Gemeinderat wurde gerade erst gewählt
Wie Rot-Grün vor der Neubildung der Gemeindevertretung mit Gewalt noch schnell ein "Repowering" durchsetzt
und ein betroffener Bürger der Interessengemeinschaft gegen das Repowering in Conneforde mit Hungerstreik droht lesen Sie hier:

Bauausschuss votiert knapp für „Repowering“ in Conneforde

Beratung CDU, UWG und FDP dagegen – Conneforder Bernhard Ohlenbusch droht mit Hungerstreik


von Claus StöltingWiefelstede - Der Wiefelsteder Bauausschuss hat sich am Montagabend mit den Stimmen der Mehrheitsgruppe aus SPD und Grünen für das „Repowering“ der drei bestehenden Windkraftanlagen in Conneforde ausgesprochen. CDU, UWG und FDP sprachen sich wie erwartet dagegen aus. Das Abstimmungsergebnis fiel mit 6:5 knapp aus. An diesem Dienstag berät der Verwaltungsausschuss in nicht öffentlicher Sitzung auch über dieses Thema, der Gemeinderat wird in seiner letzten Sitzung in alter Konstellation am 10. Oktober über das „Repowering“ entscheiden.Auch Gegner der Maßnahme aus Conneforde und dem angrenzenden südlichen Friesland waren in die Sitzung gekommen und entrollten ihr Transparent mit der Aufschrift „Kein Repowering in Conneforde“. Bernhard Ohlenbusch aus Conneforde, dem der Ausschuss vor der Abstimmung Rederecht einräumte, kündigte völlig überraschend an, bei einer Entscheidung der rot-grünen Mehrheit für das „Repowering“ in den Hungerstreik treten und den Sitzungssaal nicht mehr verlassen zu wollen. Er sprach von „Ärger, Verdruss und schlaflosen Nächten“, die die bestehenden Windkraftanlagen und die Diskussion über das „Repowering“ bereitet hätten. Die betroffenen Bürger seien bei allen Entscheidungen von vornherein ausgeblendet worden, machte er seinem Unmut Luft. Bauausschussvorsitzender Hans-Dieter Schneider (SPD) sagte, dass eine solche Situation auch für den Gemeinderat neu sei, dass dies an der Sachentscheidung jedoch nichts ändern werde. Ohlenbusch blieb auch nach Ende der Sitzung im Ratssaal, erklärte sich nach einem langen Gespräch mit Bürgermeister Helmut Völkers aber am späteren Abend bereit, die Aktion aufzugeben. Er habe ein Signal setzen wollen, betonte er.