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Deutschlandradio Kultur und der Windwahn

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Deutschlandradio Kultur auf der Schleimspur.

Ein Hervorragendes Beispiel für unreflektierten Journalismus.

Länderreport, Deutschlandradio Kultur vom 04.08.2011

Deutschlandradio Kultur hat seine winddlobbyfreundliche Berichterstattung erneut unter Beweis gestellt.
Jost de Jager darf unkommentiert das Märchen von der Gewerbesteuereinahme verbreiten und BWE-Chef Herman Albers mutiert zum Mediziner.

Fast 30 Minuten unreflektierte Lobhudelei für eine windige Branche:

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Falls Sie Ihrem Unmut Luft machen möchten, schicken  Frau Wimmersberg eine Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , da der veranwortliche Redakteur bis zum 29.08.2011 nicht im Haus ist.

Folgende Kommentare gingen bisher an Frau Wimmersberg:

  1. Sehr geehrte Frau Wimmersberg,
    Sehr geehrter Herr Rehfeld,

    da Herr Stucke die nächsten Wochen nicht im Haus ist, sende ich die folgende mail ans Sie.

    Die heutige (04.08.2011; 13:07 Uhr) Sendung Länderreport, für die Sie als Redakteur verantwortlich zeichnen, war leider suboptimal.

    Es war eine Werbeveranstaltung für die Schleswig-Holsteiner Windlobby, gepaart mit schwerwiegenden Fehlinformationen, die einer Klarstellung bedürfen.

    1. In dem Bericht ist die Rede von Windmühlen. Tatsächlich handelte dieser aber von Windkraftwerken. Der Autor, Herr Axel Schröder, hätte dies anhand der Tatsache feststellen können, daß Windkraftwerke kein Mahlwerk besitzen und folglich auch nicht mahlen können. Der Begriff Windmühle wird gerne (leider auch zu oft in D-Radio Kultur) verwendet, um von der Tatsache abzulenken, daß es sich um Industrieanlagen gigantischen Ausmaßes handelt. Höher als jede andere Erhebung in Schleswig-Holstein.

    2. Schleswig-Holstein wird niemals den eigenen  Strombedarf durch Windkraftwerke decken können. Auch in Schleswig-Holstein gibt es Flauten und Orkane, beides Wetterzustände, die einen Betrieb von WIndkraftwerken unmöglich machen. Leider war in dem Bericht kein einziges Wort über die nötigen Schattenkraftwerke (Kohle, Gas, Atom) zu hören, die für einen ungestörten Netzbetrieb zwingend notwendig sind. Die Atomkraftwerke sind abgeschaltet, d.h. Gas- und Kohlekraftwerke müssen im "Leerlauf" im Hintergrund mitlaufen wenn ausreichen Wind weht und Hochfahren, wenn zu wenig oder zuviel Wind ist. Das Problem dabei: Im Leerlauf wird bei den Kohlekraftwerken wesentlich mehr CO2 freigesetzt als im Vollastbetrieb. Gaskraftwerke taugen nicht für Dauerbetrieb. Bei stabilen Hochdrucklagen im Winter, bei denen es mehrere Wochen keinen Wind geben kann, sind daher Kohlekraftwerke als Schattenkraftwerke unumgänglich. Die Deutsche Physikalische Gesellschaft hat in ihrer Studie Elektrizität: Schlüssel zu einem nachhaltigen und klimaverträglichen Energiesystem bereits im Juni 2010 darauf hingewiesen, daß über 90% der installierten Windleistung durch Schattenkraftwerke vorgehalten werden muß.

    3. Der Chef-Lobbyist der Windbranche in Deutdschland, Herr Albers, scheint vom Schweinemäster zum forschenden Mediziner mutiert zu sein. Immerhin durfte er unkommentiert erklären, daß von modernen Windkraftwerken kein Infraschall ausgeht und diese daher nicht krank machten. Zahlreiche Studien weltweit widerlegen diese Behauptung (Dr. Nina Pierpont, USA; Alves-Pereira & Castello-Branco, Portugal; Dr. Sarah Laurie, Australien; Dr. Alec Salt, Department of Otolaryngology Washington University, USA u.v.a.m.)

    4. Herr Schröder behauptet in diesem Beitrag, daß moderne Windkraftwerke langsamer drehen als Modelle aus den 90er Jahren. Tatsache ist, daß die Rotoren mehr as 5mal so lang sind wie damals. Daraus ergibt sich eine Umlaufgeschwindigkeit von über 300 km/h an der Rotorspitze.

    Noch viele weitere Unzulänglichkeiten könnte ich aufzählen, bin mir aber sicher, daß Sie auch von anderen Hörern diesbezüglich Zuschriften bekommen werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Marco Bernardi

  2. Sehr geehrte Damen und Herren,

    schade, daß Sie dieses wichtige Thema so schlecht recherchiert und Ihren Zuhörern dadurch ein völlig falsches Bild dieser unsinnigen riesigen Industrieanlagen auf der grünen Wiese, genannt WEA - Windenergieanlagen, oder auch WKA - Windkraftanlagen, oder auch WKW - Windkraftwerke, - keinesfalls aber Windmühlen (!) - vermittelt haben. Windkraftwerke (WKW) ersetzen keine konventionellen Kraftwerke, weil diese Kraftwerke ständig parallel mitlaufen müssen. Windstrom ist nicht planbar. Messungen zeigen, daß an vielen Tagen weder Wind noch Sonne vorhanden waren, so daß ständig parallel mitlaufende Kraftwerke für zuverlässige Stromlieferung sorgten. Die Fundamente der WKW verdichten das Land für immer und ewig, weil der Rückbau lediglich bis zu 1 m unter der Erde zu erfolgen braucht, der Rest verbleibt den Gemeinden als ewiger Sondermüll. WKW machen krank, sie erzeugen Herzrhythmusstörungen, Schlafstörungen, Tinnitus (Ohrgeräusche), Bluthochdruck, Konzentrationsabfall, Veränderungen der Schleimhäute, und, was am schlimmsten ist, bei Kindern können Äderchen im Gehirn platzen und/oder Risse in den Bronchien entstehen. Mehrere nationale und internationale Studien belegen, dass der durch WKW erzeugte Infraschall schädlich ist für Mensch und Tier. Dass der Windlobbyist Herr Albers Infraschall bestreitet, zeigt ganz deutlich seine zynische Ignoranz zu diesem gravierenden Thema und gegenüber seinen Mitmenschen. WKW sind nicht umweltfreundlich, denn in jedem 5. WKW befindet sich Neodym, eine sogenannte „seltene Erde“, durch deren Abbau (zu 97% in China) toxische Gifte ins Erdreich gelangen und dort Flora und Fauna für immer zerstören. Durch die Gewinnung von Neodym werden drei radioaktive Substanzen frei gesetzt, wodurch die Krebserkrankungsrate in dem Abbaugebiet erheblich gestiegen ist. WKW-Rotorblätter sind Sondermüll, sie bestehen aus vielen verschiedenen Kunststoffarten, bei deren Verbrennung giftige Gase entstehen. WKW sparen kein C0² , denn durch die Herstellung und den Transport der riesigen Stahlmengen für die WKW-Masten wird so viel C0² produziert, dass sich ein WKW viele Jahre drehen muß, um das durch die Herstellung produzierte C02 wieder abzubauen. WKW auf dem Meer müssen per Hubschrauber gewartet werden. WKW verdichten und verspargeln das Land. WKW vernichten und zerstören Kulturlandschaften und Naturschutzgebiete. WKW vernichten geschützte Tierarten, wie Störche, Uhu, Rotmilane, Fledermäuse, Greifvögel.
    Würde endlich die Einspeisevergütung lt. EEG wegfallen, dann würde der komplette Windkraft-Boom wie eine Seifenblase zerplatzen. Uwe und Petra Tiemann, Oldenborstel



Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. August 2011 um 19:33 Uhr