Font Size

Screen

Profile

Layout

Direction

Menu Style

Cpanel

European Platform Against Windfarms

World Council For Nature

Engelschoff - Windwahn und Demokratie

  • PDF

Stader Tageblatt vom 16.112.2011 (online am 15.12.2011)
http://www.tageblatt.de/main.cfm?mid=24921&did=2198734

Die Transparenz fehlt

Auf die Leserbriefe zur BI „Gegenwind Engelschoff“ schreibt Sven Frisch, Engelschoff. Leserbrief erscheint am 16. Dezember im TAGEBLATT:Als Sprecher der Bürgerinitiative „Gegenwind Engelschoff” befürworte ich jede Diskussion zum Vorteil Engelschoffs. Den Kommentatorinnen Constanze Westphal und Erika Grove auf die BI-Veröffentlichung „Schlag ins Wählergesicht” (TAGEBLATT vom 3. Dezember) ist für ihr Engagement zu danken.
Diese – via Leserbriefe – geführte Diskussion macht deutlich, dass eben jene Transparenz des politischen Umgangs miteinander nicht gegeben ist, und das ist zu ändern.
Die Zeiten des freiwilligen, achtungsvollen Rückzugs als „gemeines Volk auf dem platten Land” (Zitate: Westphal) demjenigen gegenüber, der einem nahesteht, und „die Interessen wohl vertreten wird”, entspricht nicht mehr der Form der politischen Willensbildung in unserem Land.
Auch enttäuschte Anmerkungen, wie „man solle doch die Kinder alteingesessener Engelschoffer Familien wählen” (Zitat: Grove) sind und dürfen nicht wirklich das einzige Wahlkriterium sein.
Die Mehrheit der Einwohner Engelschoffs sind Zugezogene – Familien und Menschen, die den notwendigen „frischen Wind” mitbringen und als Wähler den politischen Diskurs wollen und einfordern.
Und weiter dürfen die Wählerinnen und Wähler den Anspruch erheben, eine dem Wahlergebnis entsprechende Positionierung der Kandidaten (Bürgermeister und Stellvertreter) erwarten zu können.
Wenn jedoch im Vorfeld Aussagen fallen wie: „. . . man könne die Gegenwindler nicht in die Ausschüsse hineinwählen, da sie gegen Windenergie seien . . .”, dann darf das durchaus als Ausgrenzung aufgefasst werden, dann verschiebt sich das vom Wähler in der Summe gewollte Ergebnis zugunsten Einzelner in eine andere Richtung.
Demokratie verlangt die Kontrollmöglichkeit durch den Bürger, dies ist jedoch nur möglich durch eine transparente Kommunikation in alle Richtungen.