Aktuelle WEA-Zahlen in SH: Variable Bestandszahlen von 2809 bis 3435 Anlagen!

Rasanter WEA-Zubau in der BRD und besonders in SH - Immer wieder tauchen neue Zahlen in der Berichterstattung auf

Dabei ergeben unsere Recherchen regelmäßig, dass die Bestandszahlen stark variieren, je nach Informationsquelle. Die Gründe können vielfältig sein, von schlechter, zumindest schleppender Datenpflege, über unterschiedliche Zeitpunkte zur Erhebung, bis zu unterschiedlichen Interessenlagen.

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Neuer Beitrag auf www.opfer.windwahn.de

Schleswig-Holstein - Dutzende von Anwohnern von WEA in Silberstedt, Treia und Umgebung sind erkrankt.

WEA-Anwohner: Die Rotoren machen uns krank

   
etscheit

Geopferte Landschaften

Das Buch mit Beiträgen von 18 Autoren aus unterschiedlichen umweltrelevanten Disziplinen ist eine eindrucksvolle Abrechnung mit der im Namen der Energiewende fortschreitenden Industrialisierung, der zum angeblichen Schutz der Atmosphäre immer mehr Teile der Biosphäre geopfert werden.

Weiterlesen: Geopferte Landschaften

   

!! WICHTIGE PETITION !!

Umweltministerin Hendricks und das Tötungsverbot im Bundesnaturschutzgesetz

Artenschutz soll der Windkraft noch öfter zum Opfer fallen
Bitte unterzeichnen Sie die Petition zum Schutz unserer Arten!

https://www.regenwald.org/petitionen/1082/es-gibt-keine-hinnehmbare-menge-getoeteter-tiere-frau-ministerin?t=431-37-4743-1

   

windwahn vortragwindwahn Vortrag Infraschall

Wie wirkt Schall den man nicht hören kann?

   

pic12Neue Slideshow

über den Irrsinn Windenergie

Slideshow III

   

epawSchließen Sie sich der Europäischen Plattform gegen Windkraftwerke (EPAW) an
http://www.epaw.org/organisation.php?lang=de&country=Deutschland

   
 

Achtung - Stellung nehmen - Einwändungen schreiben

Auslegung des Online-Windkraft-Atlas für SH
Onlinebeteiligung ab sofort bis Ende Juni 2017

Weitere Infos hier

   

Verfassungsbeschwerde - Spendenaufruf

Der Regionalverband Taunus e.V. bringt die Windkraft vor das Bundesverfassungsgericht.
Bitte unterstützen Sie diese Aktion mit einer Spende.
--> Stichwort "Verfassungsbeschwerde" <--
   

Schleswig-Holstein

Die unzulänglichen Karten der Landesregierung sind für Einwendungen im Rahmen der Regionalplanung Teilfortschreibung Wind nicht geeignet.
Nutzen Sie daher die hervorragend aufgearbeitete Karte von H. Diedrich. http://arcg.is/1MRWx20 

   

BUND und Naturstrom AG  

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Vent de colère - Frankreich  

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Stand up! (Franken)  

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Antiwindkraftlied - Hessen  

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Steh' auf! (Franken)  

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Gegenwind-Hymne (A)  

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Bitte um Solidarität durch Unterzeichnung einer Petition aus Frankreich

gegen die Entwertung der Landungsstrände (D-Day-Beaches) in der Normandie zur Befreiung Europas von der Nazi-Diktatur durch eine Offshore-Windindustriezone mit 75 WEA von 180m Höhe.
Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie auch den Antrag auf Erteilung des UNESCO-Welterbetitels!
Petition unterzeichen
   

Hinweise - Anregungungen - Argumente zum Thema "Entwurf zur Überarbeitung der DIN 45680"

Tags: DIN
Details

 

Teil I, Allgemeines zum Verfahren

Aus der Erfahrung ist es am besten wenn, verschiedene Personen verschiedene Themen ansprechen und zwar etwa nach einem Schema wie folgt:

1) Die letzte Fassung der DIN ist mitsamt Beiblatt für jedermann nach kostenfreier Registrierung einzusehen. Darauf sollte man auch unbedingt so konkret wie möglich Bezug nehmen, egal in welcher Form eigentlich, Hauptsache man hat einen guten Ankerpunkt.


Wichtig: Stellungnahmen abgeben kann man entweder direkt per Email an nals@din.de oder über das DIN Norm-Entwurfsportal, alles steht gut erklärt in diesem Leitfaden: http://www.entwuerfe.din.de/sixcms_upload/media/3287/Benutzerleitfaden_NE-Portal.pdf

  • Zuerst bei der DIN registrieren – Das geht über das Norm-Entwurfs-Portal www.entwuerfe.din.de
  • Wer Einsprecher werden will muss sich unbedingt noch Urhebernutzungsrechte von der DIN bestätigen lassen. Das geht für registrierte Benutzer über den Link zur Anmeldung, danach auf der linken Menüleiste „Einsprecher werden“ klicken (steht auch alles in dem Leitfaden), dann weiter mit den zwei nachfolgenden Ausdrucken.

    Den Formvordruck für die Einräumung der Urhebernutzungsrechte bekommt man nach Registrierung meist auch per E-Mail, diesen kann man ausdrucken und per Post an die DIN senden. Wie auch immer, erst danach kann man mit den Einwänden beginnen.

Zum Direktzugriff als angemeldeter Nutzer: http://www.entwuerfe.din.de/cmd?level=tpl-art-detailansicht&committeeid=54738835&artid=191861636&languageid=de&bcrumblevel=2&subcommitteeid=82995058

Oder per E-Mail an: nals@din.de oder per Post. Die Adresse findet sich auf dem Email-Schreiben des DIN.

 

 

Teil II, weitere Argumente zur Auswahl

  1. Die komplette "Entfernung" der gesonderten Betrachtung tonhaltiger Beeinträchtigungen ist ein eklatanter Verstoß gegen anerkannte wissenschaftliche Prinzipien. In der noch gültigen 1997er Fassung wird diesen Fällen eine besonders hohe Bedeutung beigemessen, eben weil sie besonders starke Beeinträchtigungen verursachen. Konsequenterweise ist auch ein gesondertes Messverfahren und eine gesonderte Auswertung vorgesehen.

    Sinngemäß wird es auch an gleich mehreren Stellen der 1997er DIN sehr deutlich formuliert. Das ist wohl auch logisch, denn irgendwie muss man ja das eigenständige Verfahren begründen. All das ist jetzt zu 100% unter den Teppich gekehrt worden, Töne gibt es also gar nicht mehr...
    Diese ungünstige Veränderung war auch schon in der 2011er Fassung enthalten. Diese wurde zwischenzeitlich verworfen, vermutlich aber eher wegen der teilweise sehr gegensätzlichen Interessen verschiedener Industrieverbände.

    Faktisch gibt es keinen Unterschied zwischen den DIN 45680 Entwürfen von 2011 und 2013, nur kleinere begriffliche Neusortierungen und die Neuauflage des „Beiblatt 1“ zur Festlegung der Grenzwerte, das war im eigentlichen Normentwurf der DIN45680 von 2011 noch integriert.

    In der letzten Einspruchsverhandlung (Berlin, Frühjahr 2012) wurde der Wegfall der Tonhaltigkeit bereits als methodischer Fehler erkannt.

    Das scheinheilige Gegenargument bestimmter Industrievertreter ist (und bleibt hartnäckig), dass das neue Verfahren sich viel besser auf das menschliche Hörvermögen beziehe, deswegen sogar noch kritischer in der Bewertung sei. Aber anhand eines Vergleichs von realistisch angenommenen bzw. auch gemessenen Frequenzspektren (mit isolierten Tönen, bzw. "Brummen") kann leicht gezeigt werden, dass mit der neuen DIN die zumutbaren Belastungen je nach Terzband drastisch steigen werden!

    Dieser Vergleich wird gerne als "zu konstruiert" und "unrealistisch" abgetan. Solche Töne wären in der Praxis angeblich immer "rau", deswegen gebe es in der Praxis auch gar keine einzelnen schmalen Frequenzen im Spektrum und die neuen Messungen würden das ja ohnehin mittels der "Rauheit" berücksichtigen.

    Isolierte Töne sind aber prinzipiell bei nahezu jeder technischen Anlage vorhanden, denn sobald ein Teil periodische Bewegungen ausführt erzeugt es Körper- und Luftschall mit exakt dieser Frequenz und ggf. zusätzlich deren harmonischen Vielfachen. Auch durch die folgende Ausbreitung im Boden, Decken, Wänden oder Luft ändert sich daran absolut nichts. Seit 1822 (Jean Baptiste Joseph Fourier) und damit weit vor jeder DIN, ist das ganze zudem exakte und sogar praktisch (!) äußerst bewährte Mathematik. "Rauheit" ist zudem ein völlig sinnloses Gegenargument, denn er bezieht sich ausdrücklich auf schnelle Modulationen der Schall-Amplitude, die hierbei überhaupt nicht zum Tragen kommen.

    Fazit: Mit der Neufassung würde die zumutbare Belastung bei durch technisch Quellen am häufigsten verursachten, tonalen, Störgeräuschen auf einen Stand von vor 1997 zurückfallen! Das ist kein Fortschritt im Interesse der Bürger sondern eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes.
    Daher erscheint das Vorgehen beim DIN schon aus rein wissenschaftlicher Hinsicht unseriös.
  2. Definition eines praxistauglichen Messverfahrens und von Anwendungsregeln zur eindeutigen Erfassung und Bewertung mehrerer tieffrequenter Störquellen.

    Die gegenwärtige Messvorschrift erfordert implizit, dass in der Messperiode andere, sekundäre Störquellen zeitweise oder vollständig abgeschaltet werden sollten, um eindeutige Rückschlüsse auf die Immission durch die mutmaßlich primäre Störquelle zu erlauben. Die konkrete Situation während der Messung ist somit schon definitionsgemäß nicht realistisch, denn außerhalb der Messperiode liegen eben zusätzliche Störungen vor und tragen auch zur Gesamt-Immission vor Ort bei. Die Vorgehensweise ist offensichtlich sowohl den Unzulänglichkeiten der bislang zum Einsatz kommenden Messtechnik als auch den gleichermaßen stark vereinfachten Auswertungsmethoden geschuldet. Beispielhaft sei hier nur die sehr grobe Analyse in Form von Terzspektren genannt, die weder eine hinreichend genaue Identifikation bzw. Zuordnung (über genauere Frequenz im Schmalbandspektrum) noch eine akzeptable Charakterisierung von Störquellen erlaubt.

    Die bisherige Handhabung dieses Problems innerhalb der DIN 45680 ist deswegen nicht praxistauglich. In Anlehnung zur TA-Lärm könnten hier generelle Abschläge beim Grenzwert bzw. den Anhaltswerten Abhilfe schaffen, wodurchmehrere bzw. verschiedene tieffrequente Störquellen berücksichtigt werden könnten.Damit käme wenigstens einigermaßen zum Ausdruck, dass eine bestimmte Störquelle nicht alleinig den Immissions-Grenzwert ausschöpfen darf. Dies erscheint auch hinsichtlich der viel diskutierten Energiewende von hoher Bedeutung (oft mehrere LWPs in Nachbarschaft), denn auf den Lärm bezogen werden sich ruhige Wohngebiete anderenfalls faktisch zu Industriegebieten entwickeln und die Akzeptanz der Energiewende wird dadurch neue Tiefstände erreichen.

    In Analogie zu Handhabungen bestimmter Fälle innerhalb der TA Läist anzuregen, dass entsprechende Zuschläge bei Feststellung von tieffrequentem  Schall erteilt werden, beispielsweise ab Überschreitung eines Eingangskriteriums wie „L_C - L_A größer 15dB“ aus der Vorerhebung.

  3. Bezug auf Hör- bzw. Wahrnehmungsschwelle.

Insbesondere im Zusammenhang mit verbreiteten Luftwärmepumpen als Störquellen entstehen schwerwiegende Belästigungen sehr oft schon bereits im Immissions-Grenzbereich der alten DIN 45680 (1997-03), m.a.W. viele Betroffene fühlen sich nicht mehr wohl und erleiden bereits nach relativ kurzer Exposition schwerwiegende körperliche und psychosomatische Symptome, obwohl Messergebnisse bzw. deren Bewertung die Einhaltung gegenwärtiger Grenzwerte belegen. Die besonders stark belästigene Wirkung tieffrequenter Störungen knapp über der Wahrnehmung wird als besonders Merkmal bereits in der DIN 45680 Fassung von 1997 festgestellt

Mit dem Bezug zur Hörschwelle oder Wahrnehmungsschwelle wird daher schon grundsätzlich ein für erhebliche Teile der Bevölkerung weitgehend unzulängliches Kriterium angewendet:

Die Einleitungen sowohl der gegenwärtigen DIN 45680 (1997-03) als auch der des Neuentwurfs (2013-09) zufolge werden schon bei geringfügigen Überschreitungen der Hörschwelle bzw. Wahrnehmungsschwelle erhebliche Belästigungen festgestellt. Im Fall der Hörschwelle bedeutet dies aber nichts anderes, als das 50% der Bevölkerung an dieser Grenze erhebliche Belästigungen ertragen müssen! Selbst bei Zugrundlage der strengeren Wahrnehmungsschwelle sind es noch 10% der Bevölkerung. Eine Schutznorm wie die DIN 45680 wird sicher niemals 100% Teile der Bevölkerung schützen können aber die erhebliche Belästigung von bis zu 10% oder gar 50% der Bevölkerung als „Ziellinie“ bei der DIN 45680 implizit zu markieren erscheint, sehr gelinde ausgedrückt, grotesk.

  1. Darüberhinaus erscheint die Unterscheidung zwischen Tag- Ruhe und Nachtzeiten (Beiblatt 1 zur DIN, Anhaltwerte-Tabellen 1 und 2) in den Bewertungsmaßstäben willkürlich und ist wissenschaftlich, insbesondere hinsichtlich der psychoakustischen Wirkung, nicht begründet. Selbst wenn es sich hierbei um eine Anlehnung an die „TA-Lärm“ handelte ist dabei doch die sehr unterschiedliche Wirkung „normalen“ Hörschalls und tieffrequenten Schalls, wie sie noch kurz zuvor in der Einleitung zur DIN 45680 2013-09 besonders betont wurde, in keiner Weise berücksichtigt worden.
  2. Beim Vergleich der Entwürfe DIN 45680, 2011-08 und 2013-09 (dort im Beiblatt 1, Teil 3 Anhaltswerte) fällt sofort auf, dass die „Anhaltswerte für maximale gewichtete Schwellenüberschreitung“ (Ü_Dmax bzw. A_0) nochmals erhöht wurden. Dazu wird merkwürdigerweise keinerlei Erklärung abgegeben, weder auf wissenschaftlicher noch auf anderweitiger Grundlage, kurz ausgedrückt erscheint diese Veränderung völlig willkürlich.

    Insgesamt bestätigt und erhärtet sich dadurch erneut der Eindruck, dass diese Zahlen im Sinne einflußreicher Interessenverbände auf Seiten der Geräte- und Anlagenhersteller „passend gemacht“ wurden, weil die vorherigen Ziele nicht besonders einfach bzw. nur mit wirtschaftlichem Mehraufwand erreichbar waren.

    Im Beiblatt zur DIN 45680, 2013-09, Anhang B, wird dazu noch ausgeführt, dass die „...Anhaltswerte nicht gesicherte Grenzwerte, sondern empfohlene Werte...“ seien.
    Das bedeutet doch nichts anderes, als dass beim Entwurf dieser Schutznorm selbst in der abschließenden Bewertung bzw. im Gesamtresultat noch nicht einmal eine wissenschaftlich anerkennenswerte Methodik angewandt wurde! Schon die willkürliche Veränderung deutet stark darauf hin, dass eine sachliche Begründung auf Grundlage von seriösen wissenschaftlichen Untersuchungen und Auswertungsstandards „unwichtig“ bzw. unerwünscht geworden ist.
  3. Nicht nur die Anhaltswerte selbst wurden zwischen DIN 45680 2011-08 und DIN 45680 2013-09 (dort Beiblatt 1, Teil 3 Anhaltswerte) weiter erhöht, sondern auch die Zahl der sogenannten „seltenen Ereignisse“, auf die diese Norm gar nicht anwendbar sein soll, wurde von 14 Tagen auf nunmehr 18 Tage erhöht. Immerhin scheint dem NA zwischenzeitlich vermittelt geworden zu sein, dass diese „seltenen Ereignisse“ häufiger als zuvor gedacht auftreten, bzw. gar nicht so „selten“ sind. 5% eines ganzen Jahres sind schon begrifflich nicht mehr als „selten“ einzuordnen. Nach wie vor wird hierzu auch keinerlei Erklärung darüber abgegeben,
    1. was diese „seltenen Ereignisse“ überhaupt sein sollen und
    2. was sie konkret auf den Lärmschutz bezogen bedeuten. Darf es dabei etwa beliebig laut werden, 24 Stunden am Stück in unbegrenzter Lautstärke, oder gleich 18 Tage am Stück, ebenfalls unbegrenzt? An dieser Stelle des Neuentwurfs besteht offensichtlich noch ganz erheblicher Erklärungsbedarf!

  4. In gleicher Weise und an gleicher Stelle DIN 45680 2013-09 (dort Beiblatt 1, Teil 3 Anhaltswerte) wurden zudem Ausnahmen für „kurzzeitige Geräuschimmissionen von wenigen Minuten“ erlaubt, die höchstens zweimalig innerhalb einer Stunde (Bezugszeitraum T_B) auftreten dürften. Erst ab dreimaligem Auftreten dieser „kurzzeitige Geräuschimmissionen“ soll die neue DIN 45680 demnach überhaupt angewendet werden!

    Hier bleibt alles Wesentliche völlig offen und ungeklärt:
    1. Was konkret sind diese „kurzzeitige Geräuschimmissionen“, welche Qualität ist gemeint?
    2. Was sind hier „wenige Minuten“? Sicher mehr als eine, etwa 5, 10 oder 15, oder beliebig ?
    3. Gibt es hinsichtlich der Immission überhaupt irgendeine Einschränkung für diese „kurzzeitigen“ Zeiträume?

      Die Absurdität dieser Ausnahmen offenbart sich beim Gedanken daran, dass mit jeder der zweimaligen „kurzzeitigen Geräuschimmission von wenigen Minuten“ ein ebenso zweimaliges Aufwachen (von wenigen Minuten?) von betroffenen Bürgern in der Nacht erlaubt und faktisch vorprogrammiert wird. Aus der Erfahrung sehr vieler weiterer Betroffener kann dagegen mit Nachdruck bestätigt werden, dass derart gehäufte Aufwachreaktionen binnen kurzer Zeit die Gesundheit ruinieren.

      Der Verdacht steht unverändert im Raum, dass hier eher Wärmepumpen-Hersteller und Betreiber ihr verständliches Interesse an möglichst laschen Vorgaben für geräuschintensive Einschalt- und Anlaufvorgänge ihrer Anlagen wirksam geltend gemacht haben, als dass hier auch nur einer der schützenswertesten Belange der Bürger berücksicht werden sollte.

      Auch hier besteht erheblicher Nachbesserungsbedarf am Entwurf DIN 45680 2013-09 hinsichtlich Definition, Qualität und Quantitäten für diese Ausnahmeregelungen!


  5. Die Neufassung der DIN stellt einige LFN-Betroffene besser als andere – das geschieht ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage!

    Folgende Verfahrensweisen könnten dieses Problem beseitigen:

    Die unterschiedliche Bewertungsmethoden zwischen DIN 45680 alt/neu UND die um 5dB reduzierte Vorerhebungs-Schwelle (20dB/15dB) haben zur Folge, dass breitbandigere Störer wie WKAs in der Neufassung kritischer bewertet werden! Das war mutmaßlich auch ein Ziel des Neuentwurfs. Der Grund ist im Wesentlichen die sogenannte spektrale Flankenerregung bei der Berechnung in der neuen Fassung, dahinter steckt die physiologische / psychoakustische Struktur /Analyse des Gehörs. Im gleichen Zug wird aber eine Vielzahl tonaler Quellen eben deutlich unkritischer bewertet.

    Man darf konsequent fordern, dass es in keinem der existierenden Fälle eine Verschlechterung des Schutzes gegenüber dem aktuellen Stand (von 1997!) eintreten darf. Quasi Bestandsschutz. Dieses elementare Prinzip entspricht der gängigen Gesetzgebungspraxis in anderen Bereichen der Gefahrenabwehr und des Gesundheitsschutzes und sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ein erheblichLärmschutz bei tonalen Störquellen ist aber mit der neuen DIN45680 vorprogrammiert. Dies hatte der NALS/DIN im Rahmen der letzten Einspruchsverhandlung akzeptiert und eine sinngemäße Ergänzung in die  Einleitung aufgenommen.

    Also kann man folgendes vorschlagen:
    1. entweder, dass die Tonalität mit alter Messvorschrift weiter erhalten bleibt (bei dem Gedanken daran bringt sich das DIN sicher um...) oder
    2. dass entsprechende Anpassungen bei den neuen "Anhaltswerten" (das sind genau die Vergleichswerte, ab denen die rote Fahne für "zu laut" hochgeht) gemacht werden, so dass die alten Immissionsgrenzwerte für tonale Störungen, 1:1 übertragen auf die neue DIN,  ebenfalls die Schwelle für "Belästigung zu hoch" auslösen,oder
    3. Zuschläge für Tonhaltigkeite Störungen, die das Gleiche erreichen wie unter 2.
    4. Das neue Vorerhebungskriterium Lc-La>15 dB aus der neuen DIN sollte genutzt werden, mit der unschlagbaren Logik "also dann waren die alten 20dB wohl schon immer zu hoch für die Feststellung dass Tieftonhaltiger Lärm vorliegt!"
   

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  • 200px-Richard Wagner by Caesar Willich ca 1862Sandwike ist's, genau kenn ich die Bucht.
    Verwünscht! Schon sah am Ufer ich mein Haus,
    Senta, mein Kind, glaubt ich schon zu umarmen: -
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    Richard Wagner (1813 - 1883)  - Der fliegende Holländer

     
  • gandhi-mahatma

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  • th128---ffffff--wilhelm busch.jpgAus der Mühle schaut der Müller, Der so gerne mahlen will.
    Stiller wird der Wind und stiller, Und die Mühle stehet still.
    So gehts immer, wie ich finde,
    Rief der Müller voller Zorn.
    Hat man Korn, so fehlts am Winde, Hat man Wind, so fehlt das Korn.

    Wilhelm Busch (1832 - 1908)

     
   

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Zitate  

"Kulturelle Barbarei"
"Es ist doch pervers, wenn man, um die Umwelt zu schützen, den CO2-Ausstoß steigert und die Landschaft zerstört."


Oskar Lafontaine in der Saarbrücker Zeitung am 31.10.2013

"Man has the fundamental right to freedom, equality and adequate conditions of life, in an environment of a quality that permits a life of dignity and well-being, and he bears a solemn responsibility to protect and improve the environment for present and future generations."

Declaration of the UN Conference on the Human Environment

"Früher war Energiearmut ein Randphänomen, mittlerweile ist es ein Alltagsproblem."

Volker Hatje, Elmshorner Stadtrat

„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur“

Reinhold Messner, 2002

"Der Ausbau regenerativer Energien kommt vor Umweltschutz"

Winfried Kretschmann, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg, auf der Verbandsversammlung des Gemeindetages in BW

"Ihr müsst schon sehr gute Argumente liefern, wenn wir sie nicht bei euch vor die Haustür setzen sollen. Dann bauen wir sie woanders hin. Aber bauen werden wir sie. Warum? Weil das Gemeinwohl es gebietet."

Winfried Kretschmann (MP Baden-Württemberg) über seine Windwahnphantasien

For us, the world was full of beauty; for the other, it was a place to be endured until he went to another world. But we were wise. We knew that man's heart, away from nature, becomes hard.

Chief Luther Standing Bear (1868-1939)

"Eines Tages wird der Mensch den Lärm genauso bekämpfen müssen wie Cholera und Pest."

Robert Koch (1843-1910)

"Ich bin für Naturschutz und Energiewende verantwortlich und kann deshalb klar sagen, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern wird."

Robert Habeck, Energiewendeminister S-H am 20.08.2012 im WELT-Interview

Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."
Napoleon Bonaparte (1769-1821)
   

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