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Interview mit Carsten Rau

Details
Windkraft - nein danke?
Ein Dorf streitet um Ökostrom (29 Min., NDR 2011)

Interview mit dem Produzenten Carsten Rau von Pier 53

Stand: 24.08.2011 17:12 Uhr

"Windparks machen Menschen zu Gewinnern und Verlierern"

von Beatrix Hasse

Carsten Rau, einer der Autoren der Reportage Windkraft - nein danke? © PIER 53 Filmproduktion Detailansicht des Bildes Autor Carsten Rau schildert in seinem Film den Kampf um eine Windkraftanlage in Nordfriesland. Schleswig-Holstein ist ein idealer Standort für Windparks. Die Ökostrom-Produktion boomt und immer mehr neue Anlagen entstehen - oft zum Leidwesen der Anwohner. In der nordfriesischen Gemeinde Langenhorn ist ein erbitterter Streit um die Windmühlen entbrannt. Warum eine Kompromissfindung zwischen Gegnern und Befürwortern so schwierig ist, erklärt der Reportageautor Carsten Rau im Interview.

NDR.de: Die Bundesregierung hat den Atomausstieg beschlossen - ein Glücksfalls für die Ökostrom-Erzeuger. Sie sind für Ihren Film in ein nordfriesisches Dorf in der Nähe von Husum gereist. Warum sind dort längst nicht alle glücklich über den Bau von neuen Windparks?

Carsten Rau: Mehr neue Windparks bringen für immer mehr Bürger einschneidende Veränderungen mit sich. Sie beklagen die Zerstörung ihrer Heimat und den Wertverlust ihrer Häuser. Manche Leute an der Küste können inzwischen Dutzende Windkraftanlagen von ihrem Gartenzaun aus zählen. Und bei ungünstigem Wind machen die Windräder einen ziemlichen Lärm, den einige Menschen als stark belästigend empfinden. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Weghören und die Nerven behalten. Oder das Haus zu einem schlechten Preis verkaufen und wegziehen.

NDR.de: Welche Befürchtungen hat die Bürgerinitiative "Lebenswertes Langenhorn"?

Rau: Die Windkraftgegner befürchten, dass die 150 Meter hohen Mühlen, um deren Bau es in der Reportage geht, nur der Anfang sind. In der Tat planen die Betreiber bereits weitere Anlagen, gleich nebenan. Außerdem will die Nachbargemeinde von Langenhorn einen Windpark nah am Ort bauen. Darüber hinaus sind viele weitere Windparks an der Küste geplant. Nordfriesland, so die Bürgerinitiative, würde zum Industriegebiet für Ökoenergie. Und niemand wolle in einem Industriegebiet leben.

NDR.de: Wie haben die Betreiber versucht, die Bewohner des Dorfes von ihrem Projekt zu überzeugen?

Rau: Den etwa zehn direkt betroffenen Anwohnern wurde ein halbes Prozent vom Jahresumsatz des Windparks geboten, wenn sie nicht gegen den Bau klagen. Das wären 2.500 Euro jährlich pro Anwohner gewesen.

NDR.de: Warum sind die Fronten im Streit zwischen Windkraftbetreibern und Gegnern so verhärtet? Gibt es keine Aussicht auf einen Kompromiss?

Rau: In den lokalen Auseinandersetzungen geht es vorrangig nicht um die Energiewende oder die Umwelt. Mit Ökostrom lässt sich sehr viel Geld verdienen: für die Betreiber, die Projektierungsgesellschaften, die Banken. Und die Bauern, die ihre Äcker an die Betreiber verpachten, damit sie ihre Mühlen darauf bauen können. Dem gegenüber stehen Leute, die vor allem Nachteile durch den Windpark sehen: Anwohner, die sagen, ihre Häuser seien nichts mehr wert; Pensionsbesitzer, die Angst haben, dass jetzt die Urlauber wegbleiben; Nordfriesen, die ihre Heimat nicht mehr wiedererkennen. Einige Betroffene im Film erleben den Bau des Windparks als persönliche Katastrophe. Einen Kompromiss beim Bau von 150 Meter hohen Windmühlen zu finden, dürfte schwierig sein. Entweder man baut die Anlagen oder man lässt es bleiben. Es gibt keinen Mittelweg. Windparks machen die Menschen in ihrer Nähe zu Gewinnern und Verlierern.

NDR.de: Was bringen die Windmühlen einem Dorf in dieser Region?

Rau: Die Betreiber des Windparks haben ihren Firmensitz im Dorf, das heißt, dass die Gemeinde Gewerbesteuer einnimmt. Am Fundament- und Wegebau des Windparks haben Firmen aus der Region verdient. Die Planungsgesellschaft des Windparks expandiert und sucht Leute. Für eine strukturschwache Region wie Nordfriesland bringt die Windenergie Umsätze und Arbeitsplätze. Außerdem haben mehrere Hundert Langenhorner Anteile an dem Windpark gekauft und jeweils 2.500 Euro für 20 Jahre fest angelegt. Jetzt hoffen sie auf Renditen.

NDR.de: Die Erzeugung von Ökostrom wird in Zukunft immer wichtiger. Nun aber gibt es diese Proteste gegen Windparks. Ist Ihr Beispiel im Film ein Einzelfall - oder steht es exemplarisch für ein Problem, das sich auch an anderen Orten in Deutschland abspielt?

Rau: Aktuell erzeugen 22.000 Windkraftanlagen sieben Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms. In den kommenden Jahren soll sich dieser Anteil verdreifachen. Mehr Windparks werden auch mehr Widerstand bringen. Allein in Schleswig-Holstein zählt der Landesverband der Windkraftgegner inzwischen 75 lokale Bürgerinitiativen. Und Länder wie Baden-Württemberg haben noch nicht mal richtig angefangen mit dem Ausbau der Windenergie, das geht jetzt erst mit der rot-grünen Landesregierung los. Die Reportage umreißt einen Konflikt, der in den nächsten Jahren auch in anderen deutschen Gemeinden statt finden wird.

NDR.de: Was muss Ihrer Meinung nach geschehen, damit zukünftig der Bau von Windparks ohne große Konflikte möglich wird?

Rau: Es gibt keinen Weg in die Windkraft ohne Konflikte. Anlagen in dieser Größe verändern das Land und das Leben der Menschen. Im Fall von Langenhorn wäre es vielleicht eine Lösung gewesen, den direkten Anwohnern eine höhere Entschädigung anzubieten und so den Wertverlust ihrer Häuser aufzufangen. Dann könnte jeder Betroffene zumindest selbst entscheiden, ob er wegziehen oder bleiben will.


http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/windkraft211.html

   

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  • Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich. Und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekannt machen allein genügt vielleicht nicht – aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen

    Josef Pulitzer (1847 - 1911)

     
  • Sandwike ist's, genau kenn ich die Bucht.
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    Senta, mein Kind, glaubt ich schon zu umarmen: -
    da bläst es aus dem Teufelsloch heraus ...
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  • „Zuerst ignorieren sie dich,
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    Mahatma Gandhi (1869 - 1948)

     
  • Wilhelm Busch (1832 - 1908)Aus der Mühle schaut der Müller, Der so gerne mahlen will.
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    So gehts immer, wie ich finde,
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    Hat man Korn, so fehlts am Winde, Hat man Wind, so fehlt das Korn.

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Zitate  

"Kulturelle Barbarei"
"Es ist doch pervers, wenn man, um die Umwelt zu schützen, den CO2-Ausstoß steigert und die Landschaft zerstört."


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"Man has the fundamental right to freedom, equality and adequate conditions of life, in an environment of a quality that permits a life of dignity and well-being, and he bears a solemn responsibility to protect and improve the environment for present and future generations."

Declaration of the UN Conference on the Human Environment

"Früher war Energiearmut ein Randphänomen, mittlerweile ist es ein Alltagsproblem."

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„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur“

Reinhold Messner, 2002

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"Ihr müsst schon sehr gute Argumente liefern, wenn wir sie nicht bei euch vor die Haustür setzen sollen. Dann bauen wir sie woanders hin. Aber bauen werden wir sie. Warum? Weil das Gemeinwohl es gebietet."

Winfried Kretschmann (MP Baden-Württemberg) über seine Windwahnphantasien

For us, the world was full of beauty; for the other, it was a place to be endured until he went to another world. But we were wise. We knew that man's heart, away from nature, becomes hard.

Chief Luther Standing Bear (1868-1939)

"Eines Tages wird der Mensch den Lärm genauso bekämpfen müssen wie Cholera und Pest."

Robert Koch (1843-1910)

"Ich bin für Naturschutz und Energiewende verantwortlich und kann deshalb klar sagen, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern wird."

Robert Habeck, Energiewendeminister S-H am 20.08.2012 im WELT-Interview

Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."
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Schon am 23. April 2012 hat windwahn.de darauf hingewiesen, wie das Ergebnis der Studie lauten wird.
Die Wilstedt-Studie - Wie es began

Unreflektiert und kritiklos
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Fachagentur Windenergie an Land

move penVon Seiten der Politik und Behörden wird immer wieder behauptet, bei Äußerungen gegen die sogenannten Erneuerbaren handele es sich um Einzelmeinungen.
Viele Einzelmeinungen ergeben jedoch eine Stimmung in der Bevölkerung und aus einer Stimmung wird eine Mehrheit.

Einige gute Beispiele solcher "Einzelmeinungen" lesen Sie hier:

Wilstersche Zeitung vom 14.07.2014

Wilstersche Zeitung vom 15.07.2014

Wilstersche Zeitung vom 18.07.2014

Wilstersche Zeitung vom 19.07.2014

FAZ vom 21.07.2014