Aktuelle WEA-Zahlen in SH: Variable Bestandszahlen von 2809 bis 3435 Anlagen!

Rasanter WEA-Zubau in der BRD und besonders in SH - Immer wieder tauchen neue Zahlen in der Berichterstattung auf

Dabei ergeben unsere Recherchen regelmäßig, dass die Bestandszahlen stark variieren, je nach Informationsquelle. Die Gründe können vielfältig sein, von schlechter, zumindest schleppender Datenpflege, über unterschiedliche Zeitpunkte zur Erhebung, bis zu unterschiedlichen Interessenlagen.

Näheres hier

   

http://www.flags.de/animierte-flaggen-gif/gifs/Schleswig-Holstein_120-animierte-flagge-gifs.gifOffener Briefhttp://www.flags.de/animierte-flaggen-gif/gifs/Schleswig-Holstein_120-animierte-flagge-gifs.gif

Offener Brief an die Landesregierung SH
von Jutta Reichardt & Marco Bernardi
anläßlich der Kabinettssitzung am 06.12.2016
zur Ausweisung von Windvorranggebieten

Offener Brief als PDF-Datei

   

http://www.gegenwind-neuendorf.de/images/Bilder/torsten_nikolaus.jpg

   

windwahn vortragwindwahn Vortrag Infraschall

Wie wirkt Schall den man nicht hören kann?

   

pic12Neue Slideshow

über den Irrsinn Windenergie

Slideshow III

   

epawSchließen Sie sich der Europäischen Plattform gegen Windkraftwerke (EPAW) an
http://www.epaw.org/organisation.php?lang=de&country=Deutschland

   
 

KlimaKontroverse lädt ein

01. Dezember - 19:30 - 30451 Hannover
im Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4
Teil II - Deutschland-Klima
Temperaturen: Täuschen-Tarnen-Tricksen
Näheres: http://www.klimakontroverse.de/#27.10.2016

 

   

topthema

Studiensammlung
zum Thema Infraschall und
tieffrequenter Schall

Studien-Sammlung zum Thema Infraschall und tieffrequenter Lärm

   

! Wichtige Termine !
Bürgerinitiative Windwahn Oberlahn und CDU Merenberg laden ein:
4 Info-Veranstaltungen und ein Bürgerentscheid
Am 17. + 24. + 29.11. und 08.12. + 18.12.2016
Näheres hier

   

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Macht Windkraft krank?

Details

DIE WELT am SONNTAG

Anmerkung

Dank gebührt dem WELT-Redakteur Daniel Wetzel, der sich viel Mühe gemacht hat, in unserem Nachbarland Dänemark zu recherchieren mit seiner windwahnsinnigen Politik zugunsten einer Lobby und diese Nachforschungen in Relation zum Umgang mit der Infraschallproblematik im ebenfalls windkraftlobby- hörigen Deutschland zu setzen!
Er wird nun wieder einiges an Verunglimpfungen durch Ideologen und Windkraftlobbyisten aushalten müssen, die sich um ihre Glaubenssätze und um ihre Profite sorgen.

Unser Dank geht aber auch an Greta (http://vind-alarm-danmark.eu), die diesen Artikel durch ihre überzeugende Kontaktaufnahme erst möglich gemacht hat!
Wer unsere zahlreichen Veröffentlichungen, allesamt angeregt durch Greta Gallandy-Jakobsen zur dänischen WK-Politik, dem Ausspähen der Windkraftgegner weltweit, den Dramen in den Nerzställen und in der Staudengärtnerei, zu ihrem Selbstversuch im Wohnhaus des Nerzzüchters und der dänischen Gesundheitsuntersuchung durch die Gesellschaft zur Krebs-Bekämpfung in den letzten Jahren verfolgt hat, wird sich über den Beitrag von Daniel Wetzel ganz besonders freuen.
Denn, weder in Dänemark noch in Deutschland kam bisher das Thema Infraschall in dieser hinterfragten Form in einem bundesweiten Printmedium vor.

Einziger Wermutstropfen:
Die Aussagen zu Dr. Nina Pierpont und ihren WTS-Report wurden leider von den Veröffentlichungen der Windkraftlobby kopiert und nicht recherchiert. Sie sind definitiv falsch und bedürfen der Korrektur:

- Dr. Pierpont ist Kinderärztin (MD = Medical Doctor) und hat einen zweiten Titel (PhD) in Verhaltensbiologie - sie ist keine Psychologin!
- Die behauptete "arg begrenzte Telefonumfrage" war eine eigenfinanzierte, wissenschaftliche, sauber gearbeitete Vorstudie (wie die Medizinerin Pierpont ihre Arbeit selber nennt), die über 5 Jahre (2004-2009) an 38 Probanden aus 10 Familien in 5 Ländern stattfand, also war die Anzahl der Personen groß genug für die statistische Bedeutung in Bezug auf Anfälligkeit oder Risikofaktoren.
Dies mußte sogar der Psychologe und Studienleiter der Wilstedt-Studie, Dr. Johannes Pohl , die übrigens von der Windkraft-Lobby finanziert wurde, anläßlich einer hessischen Ministeriums-Veranstaltung im Dezember 2014 zum Thema Infraschall zugeben.
JR

P.S. Nachzulesen im Buch Wind Turbine Syndrome und in zahlreichen wissenschaftlichen Bestätigungen (peer reviews) von namhaften Medizinern und Akustikern weltweit im Internet. Die Investition in den Kauf lohnt sich besonders für Fachleute aus der Medizin, denn das Buch enthält mehr Hintergrundwissen, als die deutsche Übersetzung des Nicht-Klinischen Teils, den Sie hier frei verfügbar bei uns finden!


Ausgerechnet im Öko-Musterland Dänemark ist der Ausbau der Windenergie fast zum Erliegen gekommen. Es steht die Befürchtung im Raum, die Anlagen könnten gesundheitsschädlich sein. Sollte sich das bewahrheiten, wären die Folgen auch für Deutschland drastisch.
Mit Dank an Daniel Wetzel!

Wenn Windkraft krank macht

von Daniel Wetzel

Auszüge aus einem sehr ausführlichen Artikel zu Recherchen in DK und D:

"Die Rotoren erzeugen kaum hörbare Schwingungen, die Folgen für die Gesundheit haben könnten.

Beim ersten Test begannen die Tiere zu schreien. "Sie tobten mit einem schrillen Kreischen in ihren Käfigen und begannen sich gegenseitig zu beißen", sagt Kaj Bank Olesen, Nerzzüchter in Vildbjerg, Dänemark."

Immer bei Westwind beißen sich Tiere tot

"Kaj Bank Olesen ist ein blonder Zwei-Meter-Hüne mit einem von Sonne und Wind gerötetem Gesicht. "Ich glaube nicht, dass es diese Farm in zwei Jahren noch geben wird", sagt er und damit meint er auch sein Wohnhaus, das inzwischen als unbewohnbar und damit unverkäuflich gilt.

Seit sich die vier Windräder nebenan drehen, ziehen sich seine Frau und er jeden Abend zum Schlafen in ihr 50 Kilometer entfernt liegendes Sommerhaus zurück. Olesen klagt über Atembeschwerden, Kopfschmerzen und ein Engegefühl in der Brust. Dass die Beschwerden von den Schallwellen der Windturbinen stammen, hält er für ausgemacht. Die Tiere reagierten ja auch darauf."

"Nach der ersten Paarungszeit hatten rund 500 der 4500 Nerzweibchen Fehl- und Totgeburten. "Normalerweise liegt der Durchschnitt bei 20 Fehlgeburten", sagt Olesen, während er durch einen dämmrigen Gang seines Werkzeugschuppens geht. Am Ende öffnet er eine zwei Meter lange Tiefkühltruhe: Darin liegen rund 2000 daumengroße tote Nerzwelpen."

"Vibrieren im Brustkorb"

"In der Gemeinde Holbaek auf der Insel Seeland, 250 Kilometer östlich von Olesens Nerzfarm, herrscht ebenfalls Windkraft-Ärger. Der Pflanzenzüchter Boye Jensen, 67, steht mit Familie, Freunden und Mitarbeitern vor seinem ehemaligen Betrieb und reckt Protestplakate in die Höhe. Der Insolvenzverwalter hat für heute den Ausverkauf der Firma Lammefjordens Perennials angesetzt. Von überall kommen Käufer und laden die Kofferräume ihrer Kombis mit billigen Pflanzentöpfen und Stauden voll". [...]

"Zwei Wochen später litt Jensen nach eigener Aussage an Schlaflosigkeit. Nachts fühlte er ein "Vibrieren im Brustkorb", sagt er. "Ich war schon direkt nach dem Aufstehen erschöpft." Doch Jensens eigentlicher Albtraum begann erst einige Monate später, als ihm mehrere seiner Gärtnerinnen sagten, dass sie unter Kopfschmerzen und Menstruationsproblemen litten.

Pflanzenzüchter laufen die Arbeiterinnen davon

Der Chef trat eine Odyssee durch Gesundheits- und Aufsichtsämter an. Dann verbreiteten die dänischen Medien die Bilder von Olesens toten Nerzen aus Jütland. Windkraftgegner wurden zitiert, die das Schicksal der Tiere als das Ergebnis eines unfreiwilligen Feldversuchs ansahen: Von den Anlagen gehe für Menschen unhörbarer Schall mit niedriger Frequenz aus. Er entstehe immer dann, wenn das Rotorblatt am Turm der Windkraftanlage vorbeistreicht und dabei Luft komprimiert. Die Schwingungen von unter 20 Hertz seien nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen gesundheitsschädlich."
[...]
Die Internetseiten der Windkraftgegner, stilhed.eu, wcfn.org, windwahn.de oder vernunftkraft.de, verweisen auf Dutzende wissenschaftliche Veröffentlichungen. Das World Council for Nature, eine internationale Organisation, die Windkraft aus Naturschutzgründen ablehnt, warf der dänischen Regierung in einem offenen Brief vor, die wachsende Zahl der Belege für die Existenz eines "Windturbinen-Syndroms" zu ignorieren.

All das löste in Jensens Staudengärtnerei Panik aus. Fünf Angestellte kündigten ihren Job fristlos. Jensen sah keine Chance mehr, den Betrieb aufrechtzuerhalten."

Ehemaliger Umweltminister vertritt Windkraftgegner
[...] Wohl auch deshalb gingen die Anhörungen stets mit wenig greifbaren Ergebnissen zu Ende. Mit einer Ausnahme: Weil die Zahl der Anti-Windkraft-Gruppen rasch zunahm, gab die Regierung Ende 2013 eine Studie über mögliche Gesundheitsgefahren von Windkraftanlagen in Auftrag.

Dieser Forschungsauftrag hat weitreichende Folgen. Viele Kommunen, die in Dänemark die gesetzliche Planungshoheit haben, legten ihre Pläne für Windenergieprojekte auf Eis. Aus Rücksicht auf verunsicherte Bürger wollen sie erst dann wieder neue Windparks zulassen, wenn 2017 das Ergebnis der Studie über Windkraftgefahren vorliegt. Ein faktisches Ausbaumoratorium, das sich dänische Windkraftgegner als ersten großen Erfolg anrechnen. Als weiterer Erfolg gilt, dass die Regierung den Forschungsauftrag ausgerechnet an ein führendes Krebsforschungsinstitut vergab.
Krebsforscher untersuchen Windkraftrisiken

Krebsforscher untersuchen Windkraftrisiken
"Das private Institut Kraeftens Bekaempelse logiert in einem langen Gebäudekomplex aus hellen Klinkersteinen in der Nähe des Kopenhagener Kastells. Rund 250 Forscher bilden hier den Kern des Forschungszentrums der Danish Cancer Society. "
[...]
Wir wählen diejenigen Menschen aus, die im Umkreis der Anlagen von Schallemissionen betroffen sind, und vergleichen deren Gesundheitsdaten mit Bewohnern in den Nachbarkommunen", sagt Poulsen. Rund eine Million Bürger fallen so in den Fokus der Betrachtung, danach konzentriert sich die Studie auf schätzungsweise 10.000 bis 15.000 Betroffene im unmittelbaren Umfeld der Windkraftanlagen.

Werden Bevölkerungs- und Windradstatistiken übereinandergelegt, können die Forscher feststellen, ob es im Umkreis von Windkraftanlagen einen höheren Anteil von Herzerkrankungen gibt, ob Schlafstörungen hier häufiger behandelt werden und ob Antidepressiva öfter verschrieben werden. Bei den registrierten Gesundheitsbeschwerden "können wir ein um 20 Prozent erhöhtes Krankheitsrisiko mit 80-prozentiger Sicherheit bestimmen", sagt Poulsen."

Gesundheitsprobleme nur eingebildet?

"Doch trotz ihres hohen wissenschaftlichen Anspruchs wird auch die dänische Studie den Streit zwischen Windkraftgegnern und -befürwortern nicht aus der Welt schaffen können. Selbst wenn in der Nähe von Windkraftanlagen eine höhere Krankheitsrate festgestellt werden würde, könnte doch niemand sagen, ob die Symptome physikalisch-medizinisch verursacht wurden oder lediglich psychosomatische Gründe haben. " Anm. Windwahn: Nocebo Widerlegung durch Cooper-Messungen lesen!

Deutsche Behörden wiegeln ab

"Der Windkraftgegner als eingebildeter Kranker: Auch deutsche Behörden neigen zu dieser Sichtweise, weil die Beweise für die Existenz von Windkraft-Krankheiten bislang dünn waren."
[...]
Nasenbluten, Tinnitus, Kopfschmerz, Schlafstörungen, Schwindelgefühle, Herzrasen: Solche Symptome hatte die amerikanische Autorin Nina Pierpont 2009 zum ersten Mal in einem Buch unter dem Titel "Wind Turbine Syndrome" beschrieben. Doch das unter Windkraftgegnern weltweit verbreitete 300-Seiten-Werk der Psychologin genügt wissenschaftlichen Minimalansprüchen nicht.

Anmerkung von windwahn.de
Dr. Pierpont ist Kinderärztin (MD = Medical Doctor) und einen PhD in Verhaltensbiologine- nicht Psychologin!

"Schon die Vorgehensweise, lediglich auf der Grundlage von 23 Telefonaten ohne begleitende medizinische Untersuchungen ein neues Krankheitsbild mit zwölf Leitsymptomen zu entwickeln, mutet abenteuerlich an", urteilt etwa die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg.

Anmerkung von windwahn.de
Die behauptete "arg begrenzte Telefonumfrage" war eine eigenfinanzierte, wissenschaftliche, sauber gearbeitete Vorstudie (wie die Medizinerin Pierpont ihre Arbeit selber nennt),
die über 5 Jahre (2004-2009) an 38 Probanden aus 10 Familien in 5 Ländern stattfand, also war die Anzahl der Personen groß genug für die statistische Bedeutung in Bezug auf Anfälligkeit oder Risikofaktoren.
Dies mußte sogar der Psychologe und Studienleiter der Wilstedt-Studie, Dr. Johannes Pohl, die übrigens von der Windkraft-Lobby finanziert wurde, anläßlich einer hessischen Ministeriums-Veranstaltung zum Thema Infraschall zugeben.

[...]
"Was man nicht hört, kann nach Einschätzung der Beamten auch nicht schädlich sein."

Ärzte fordern mehr Infraschall-Forschung

Windkraftgegner glauben allerdings nicht, dass sich diese Sichtweise noch lange halten lässt – und verweisen unter anderem auf die toten Nerzwelpen des dänischen Pelztierzüchters Olesen: Um eingebildete Kranke wird es sich bei den Tieren ja kaum gehandelt haben, sagt Mauri Johansson, ein pensionierter Arbeitsmediziner, der Organisationen dänischer Windkraftgegner berät.

Andernorts werden die Gesundheitsbeschwerden als medizinisches Problem anerkannt. So stellte die Ärztekammer für Wien fest, dass sich "bei Anrainern von Windkraftanlagen Beschwerden durch übermäßige und vor allem niederfrequente Schallentwicklung und Infraschall häufen". Umfassende Untersuchungen "hinsichtlich etwaiger gesundheitsschädlicher Auswirkungen sind unabdingbar", erklärt Piero Lercher, Referent für Umweltmedizin an der Wiener Ärztekammer.
[...]

Windkraft-Flüchtlinge auch in Deutschland

"In der Tat wäre es ungewöhnlich, wenn sich die inzwischen große Zahl gemeldeter Gesundheitsprobleme weltweit allein durch psychosomatische Einbildung und Nocebo-Effekte erklären ließen. Im Internet häufen sich die Berichte von "Windkraft-Flüchtlingen", deren Schicksal etwa die auf Youtube weit verbreitete Dokumentation "Wind Rush" der staatlichen kanadischen Fernsehanstalt beschreibt.

Auch in Deutschland nehmen die Konflikte zwischen Windkraft-Projektierern und Anwohnern zu. Im Wind-Bundesland Nummer eins, Schleswig-Holstein, wurden im vergangenen Jahr 455 Rotortürme neu errichtet. Nach Auskunft des Landesamtes für Umwelt gingen bei der Behörde in demselben Zeitraum 60 Beschwerden über Schallemissionen von Windkraftanlagen ein" [...]

"Zu den deutschen Windkraft-Opfern zählen sich zum Beispiel Pieter und Heimke Hogeveen, die in einem umgebauten alten Wasserwerk in Dörpum, Schleswig-Holstein, ein Gesundheitszentrum mit vier Mitarbeitern betreiben "[...]

"Doch das sportlich selbst hochaktive Paar klagt über einen dramatischen körperlichen Leistungsabfall, Schwindelgefühl und Schlaflosigkeit, seitdem 500 Meter vom Wohnhaus entfernt eine Enercon-E82-Mühle mit 140 Meter Nabenhöhe errichtet wurde.

Die Hogeveens gaben ihr Schlafzimmer unter dem Dach auf und richteten sich im Keller ein neues ein. Als die Beschwerden auch dort nicht nachließen, stemmten sie den Küchenboden auf und bauten den früheren Wasserspeicher darunter mithilfe von Gipskartonplatten zu einem "schalltoten Raum" aus, um wieder Schlaf finden zu können.

Bundesverband Windenergie äußert sich zurückhaltend

Genutzt hat es wenig. "Ich bin heute Nacht wieder um drei Uhr aufgewacht", sagte Heimke Hogeveen. "Ostwind." Die Hogeveens glauben, dass der Infraschall sie auch dort unten erreicht. Häufiges Nasenbluten und geschwollene Mandeln seien die Symptome. Inzwischen stehen zwölf Windkraftanlagen rund um ihr Wohnhaus. "Wir sind wie in einem Kessel", sagt Heimke Hogeveen.

Ihren 17-jährigen Sohn haben sie auf ein Internat nach Flensburg geschickt. Das Nasenbluten, unter dem der Junge häufig litt, habe dort endlich aufgehört. Pieter Hogeveen prüft jetzt mit seinem Anwalt, ob er gegen den Betreiber der Windkraftanlage Strafanzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung einreicht."
[...]

Widersprüchliche Botschaften des Umweltbundesamtes
[...]
UBA-Präsidentin Maria Krautzberger riet den Ländern deshalb, sie "sollten nicht den Fehler machen, durch überzogene Abstandsregeln den Ausbau der Windenergie als wichtige Säule der Energiewende zu gefährden".

Merkwürdig ist allerdings, dass das Umweltbundesamt in einer anderen Studie feststellt, dass die Indizien für gesundheitliche Gefahren von Infraschall-Emissionen ernst zu nehmen seien und dringend besser erforscht werden müssten.

Zwar stünden gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse noch aus. Doch habe sich erwiesen, "dass weitgehend auf den tieffrequenten Bereich konzentrierter Schall schon bei niedrigen Pegeln das mentale Wohlbefinden deutlich beeinträchtigen kann", heißt es in der "Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall", die von der Bergischen Universität Wuppertal im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt wurde.

Bei den registrierten Beschwerden aus der Bevölkerung gehörten "Geräuschemissionen von Windenergieanlagen zu den häufigsten Ursachen".

Bisherige Grenzwerte ohne Aussagekraft

"Dass die bislang für Windkraftanlagen geltenden Emissions-Richtlinien nicht mehr ausreichen, daran lässt die Infraschall-Studie des UBA keinen Zweifel. Weil Windkraftanlagen immer höher und leistungsstärker werden, müssten auch die Schallemissionen neu bewertet werden, und dies müsse dann auch den Infraschallbereich miteinschließen, fordert der Akustik-Experte Detlef Krahé, der die UBA-Studie federführend leitete: "Mit wachsender Höhe der Windenergieanlagen durchschneiden die Rotorblätter ein stärker variierendes Windprofil."

Man könne deshalb "nicht davon ausgehen, dass das Abstrahlungs- und Ausbreitungsmodell für kleinere Windenergieanlagen auf moderne, große Anlagen übertragbar ist."

Die Windkraftbranche argumentiert also auf wackeligem Fundament, wenn sie im Streit mit Anwohnern stets betont, sie halte doch alle bestehenden Grenzwerte ein: Denn die Grenzwerte selbst und die Methoden ihrer Messung werden inzwischen von regierungsamtlichen Gutachtern infrage gestellt, in Dänemark ebenso wie in Deutschland."
[...]

Frustrierende Erfahrungen
[...]
"Für Menschen, die sich für Opfer von Infraschall-Emissionen halten, bedeutet dies frustrierende Erfahrungen: Das im Grundgesetz garantierte "Recht auf körperliche Unversehrtheit" oder der im Bundes-Immissionsschutzgesetz versprochene "Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen" ist schwierig einzuklagen, solange die Rechtsprechung und Wissenschaft den von der Energiewende geschaffenen Realitäten so hoffnungslos hinterher hinken, wie das im Bereich Windkraft der Fall ist."
[...]

Dänemarks Windkraft weicht aufs Meer aus
[...]
"Mit zwei neuen Großwindparks in Nord- und Ostsee soll die 50-Prozent-Marke beim Ökostromanteil bis 2020 übersprungen werden. In dänischen Küstengewässern gebe es dann ebenso viel Windkraftleistung wie an Land.

Deutschland will diesem Öko-Vorbild nicht folgen. Im Gegenteil: Die Ausbaupläne für Offshore-Wind wurden jüngst kräftig zusammengestaucht. Die Bundesregierung will bis 2020 nur noch 6500 Megawatt in Nord- und Ostsee zulassen, während es an Land bereits mehr als 35.000 Megawatt Windkraft gibt." [...]

Zeigen Sie der WELT-Redaktion und den Lesern, dass Ihnen dieser Artikel und das Thema wichtig ist und kommentieren Sie ihn unter folgendem Link:

Alles lesen: http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article137970641/Macht-der-Infraschall-von-Windkraftanlagen-krank.html
Den ursprünglichen Artikel finden Sie hier: http://www.welt.de/print/wams/wirtschaft/article137938635/Macht-Windkraft-krank.html

   

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    Verwünscht! Schon sah am Ufer ich mein Haus,
    Senta, mein Kind, glaubt ich schon zu umarmen: -
    da bläst es aus dem Teufelsloch heraus ...
    Wer baut auf Wind, baut auf Satans Erbarmen!

    Richard Wagner (1813 - 1883)  - Der fliegende Holländer

     
  • gandhi-mahatma

    „Zuerst ignorieren sie dich,
    dann lachen sie über dich,
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    Mahatma Gandhi (1869 - 1948)

     
  • th128---ffffff--wilhelm busch.jpgAus der Mühle schaut der Müller, Der so gerne mahlen will.
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    So gehts immer, wie ich finde,
    Rief der Müller voller Zorn.
    Hat man Korn, so fehlts am Winde, Hat man Wind, so fehlt das Korn.

    Wilhelm Busch (1832 - 1908)

     
   

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Zitate  

"Kulturelle Barbarei"
"Es ist doch pervers, wenn man, um die Umwelt zu schützen, den CO2-Ausstoß steigert und die Landschaft zerstört."


Oskar Lafontaine in der Saarbrücker Zeitung am 31.10.2013

"Man has the fundamental right to freedom, equality and adequate conditions of life, in an environment of a quality that permits a life of dignity and well-being, and he bears a solemn responsibility to protect and improve the environment for present and future generations."

Declaration of the UN Conference on the Human Environment

"Früher war Energiearmut ein Randphänomen, mittlerweile ist es ein Alltagsproblem."

Volker Hatje, Elmshorner Stadtrat

„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur“

Reinhold Messner, 2002

"Der Ausbau regenerativer Energien kommt vor Umweltschutz"

Winfried Kretschmann, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg, auf der Verbandsversammlung des Gemeindetages in BW

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