Mit Dank an Manfred Knake, www.Wattenrat.de !
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- Wattenpresse -
Infodienst des Wattenrates Ost-Friesland
Datum: 01. November 2011
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Jahresbericht 2010 des BUND, LV Niedersachsen, z.K.: http://www.bund-niedersachsen.de/fileadmin/bundgruppen/bcmslvniedersachsen/Download/Jahresbericht_2010.pdf
Man beachte u.a. die "enormen" Tätigkeiten im Wattennmeer:
* Neueröffnung des BUND-Nationalparkhause Dornumersiel
* Windpark Nordergründe (der 2010 noch abgelehnt wurde) und
* die Zugvogeltage:
( S.17): "Sensibles Wattenmeer – BUND übernimmt Rolle des Wächters"
S.18 "Windkraftanlagen im Meer – BUND schaut genau hin" Im Offshore-Windpark Nordergründe waren 25 Anlagen geplant und 44 bei Riffgat, mit einer Höhe von rund 150 Metern. Der BUND lehnte die Windparks an diesen Standorten ab, da wildlebende Vögel unrechtmäßig gefährdet werden und die Umweltrisiken von etwaigen Schiffshavarien deutlich negative Auswirkungen auf den Küstenraum und das Wattenmeer hätten."
S.19: "Zugvogeltage": Südöstlich von Juist Juist liegt die kleine Vogelinsel Memmert. Vogelwart Enno Janssen bot eine Ausflugsfahrt an und führte die Teilnehmer über die Insel.
(Memmert ist eine streng geschützte Vogelinsel, die nur mit einer Ausnahmegenehmigung betreten werden darf)
Anmerkung: In der Praxis hat man vom BUND nichts von der Rolle "als Wächter" im Wattenmeer gemerkt: Auch der BUND hat der Kabelanbindung der Offshore-Wind"parks" durch den Nationalpark Nieders. Wattenmer zugestimmt. Der BUND hat nichts unternommen, um die Zulassung von Kitesurfern in den Zwischenzonen des Nationalparks zu verhindern. Und als Gipfel der Propagandameldungen: Die Klage des BUND gegen den Wind"park" Nordergründe bei Wangerooge wurde zurückgezogen, dafür hat der BUND als 800.000 Euro für eine BUND-eigene Stiftung vom Land Niedersachsen erhalten. Der Betrag wurde von den Ersatzzahlungen des Windenergieprojektes, die eigentlich der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- ud Naturschutz (NLWKN) verwaltet, abgezogen Dieses Geld steht also der Fachbehörde NLWKN nicht mehr für Naturschutzmaßnahmen im Wattenmeer zur Verfügung. Es drängt sich zudem der Eindruck auf, dass der BUND die Problemfelder des Nationalparks Wattenmeer auf den WebSeiten des Wattenrates zwar entdeckt und verwertet, aber nicht in Verbandstätigkeit (z.B. Verbandsklage und Pressearbeit) umgesetzt hat.
Fazit" "Tun wir besorgt aber tun lieber nichts"






