NOCH MEHR FÖRDER-ABSURDISTAN für WINDKRAFTPROFITEURE
"MARKTPRÄMIE" das SAHNEHÄUBCHEN auf dem EEG
Es klingt so schön nach Marktwirtschaft und ist noch eine zusätzliche Bonuszahlung für Windenergieerzeuger,
wie die Einspeisevergütungen nach dem EEG finanziert von den Stromkunden.
Nachdem die Uni Regensburg in ihrem Gutachten bereits festgestellt hat, dass das EEG verfassungswidrig ist und die Bekleidungsindustrie keine EEG-Umlage mehr zahlen will um hierdurch eine Klage der Gegenseite zu provozieren, setzen unsere spendablen Politiker noch eins obendrauf.
Dabei wird sogar einigen der verwöhnten "Windmüller", sonst jederzeit vom Stamme "Nimm", mulmig...
JR
Erneute Abzocke mit der Windkraft und den Erneuerbaren Energien
www.readers-edition.de | Michael Krüger | , 13:41 Uhr
Am Dienstag berichtete der NDR in der Sendung Menschen und Schlagzeilen unter dem Beitrag “Sinnloser Geldsegen: Staat beschenkt Windpark-Betreiber” über das neue “Marktprämienmodell” für Erneuerbare Energien.
Aber sehen Sie selbst:
Das “Marktprämienmodell” ist ein Instrument, mit dem das Bundesumweltministerium die Marktintegration der Erneuerbaren Energien seit dem 1. Januar 2012 fördert. Diese “Marktprämie” wird an Betreiber von Anlagen zur Produktion von Strom aus Erneuerbaren Energien gezahlt, zum Beispiel an Windmüller.
Der Strom aus den sogenannten Erneuerbaren Energien wird bisher nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. D.h. die Produzenten von Strom aus Erneuerbaren Energien (EE) erhalten per Gesetz eine feste Vergütung für ihren produzierten Strom, selbst wenn dieser aufgrund von Überkapazitäten, z.B. bei staken Wind und/ oder viel Sonnenschein, nicht eingespeist/ gebraucht wird. So wird über das EEG der Bau und Betrieb von EE-Kraftwerken bezuschusst, die sonst nicht wettbewerbsfähig sind. Nach einem komplizierten Wälzungsmechanismus werden die Kosten für die EEG-Förderung dann auf alle Stromkunden in Deutschland umgelegt.
Jetzt will die Politik, dass die Ökostrom-Produzenten sich selbst um die Vermarktung ihres Stroms kümmern. Nach dem “Marktprämienmodell” müssen sie sich einen Händler suchen, der Ihren Strom an der Börse verkauft. Die feste Vergütung nach dem EEG bleibt, aber es entstehen zusätzliche Kosten. Gut für die Anlagenbetreiber, die verdienen mehr, schlecht für die Stromkunden, die zahlen drauf. Der Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell (Bündnis 90/Grüne) geht davon aus, dass die Marktprämie zusätzliche Kosten von 200 bis 500 Millionen Euro verursacht, die die Stromkunden über die sogenannte EEG-Umlage zahlen müssen. Man könnte so etwas auch als sozialistische Marktwirtschaft bezeichnen.









