Wissenschaft statt Klimawahn
Prof. Malberg anstelle von Klimapanik-Profiteuren
Mit Dank an Doc Zielinski!
Beiträge zur Berliner Wetterkarte
Herausgegeben vom Verein BERLINER WETTERKARTE e.V.
zur Förderung der meteorologischen Wissenschaft
c/o Institut für Meteorologie der Freien Universität Berlin, C.-H.-Becker-Weg 6-10, 12165 Berlin
Über sprunghafte Anstiege von CO2 und globaler Temperatur
Horst Malberg, Univ.-Prof. (a.D.) für Meteorologie und Klimatologie
Die komplette Ausarbeitung finden Sie hier
Schlussbetrachtungen
Der Phaseneffekt zwischen der Änderung der solaren Aktivität und dem Wärmespeicher El Niño vermag auch die Diskrepanz zwischen der Abnahme der Sonnenaktivität im 23. Sonnenfleckenzyklus (1996-‐2009) und dem jüngsten Verhalten der Globaltemperatur zu erklären. So ist, wie Abb. 6 zeigt, der resultierende ozeanische ENSO-‐Antrieb (El Niño Southern Oscillation) durch die El Niño-‐Ereignisse im letzten Jahrzehnt am höchsten, während entsprechend der 200-‐jährigen Schwingung (s. frühere BWK-‐Beiträge) die Sonne bereits auf dem Weg in eine ruhige, kältere Phase ist (Abb.7).
Wie wenig das CO2 das aktuelle Klimaverhalten bestimmt, zeigen die beiden folgenden Abbildungen.
In Abb.8 ist der mittlere jährliche CO2-‐Gehalt der Luft von 1995 bis 2011 wiedergegeben. Jahr zu Jahr hat sich der CO2-‐Gehalt um rund 2 ppm erhöht: Jedes Jahr also ein neuer CO2-‐Rekord!
Betrachtet man im Vergleich zum CO2-‐Anstieg den globalen Temperaturverlauf seit 1995, so zeigt sich ein ganz anderes Bild. In Abb.9 wird zum einen deutlich, wie die El Niño-‐Ereignisse von 1997/98, 2002/03, 2004/05 und 2009/10 die Globaltemperatur in die Höhe gezogen haben. Nicht weniger deutlich zeigt sich zum anderen, dass globale Erwärmung ihren Höhepunkt überschritten hat. So geht die Globaltemperatur, ungeachtet des CO2-‐Anstiegs, zunächst in eine Stagnation und danach in einen Abwärtstrend über. Würde dieser Kurvenverlauf die wirtschaftliche Entwicklung widerspiegeln, hätten Stagnation und nachfolgende Rezession in den Medien hohe Wellen ausgelöst. Beim Klimawandel wird stattdessen unreflektiert die Apokalypse planetarer Überhitzung mit weitreichenden Folgen für 7 Milliarden (Tendenz steigend) verbreitet. Auch die Tatsache, dass nach dem Tiefstand im Jahre 2007 das Arktiseis -‐ unter normalen Schwankungen -‐ wieder zunimmt, ist keine Schlagzeile wert.
(http://arctic-roos.org/observations/satellite-‐data/)
Wenn selbst ein stringenter Verfechter der CO2-Modellhypothese zu Beginn des UN-Klimagipfels im Fernsehen erklärt, es könne auch Jahrzehnte ohne Erwärmung geben, dann spricht das Bände. Damit wird anerkannt, dass die natürlichen Klimaprozesse den CO2-Effekt selbst auf steigendem Niveau zu dominieren vermögen. Der Nachsatz, schreite die (menschengemachte) Erwärmung aber doppelt so stark voran, ist durch keine belastbaren Fakten belegt.









