Aktuelle WEA-Zahlen in SH: Variable Bestandszahlen von 2809 bis 3435 Anlagen!

Rasanter WEA-Zubau in der BRD und besonders in SH - Immer wieder tauchen neue Zahlen in der Berichterstattung auf

Dabei ergeben unsere Recherchen regelmäßig, dass die Bestandszahlen stark variieren, je nach Informationsquelle. Die Gründe können vielfältig sein, von schlechter, zumindest schleppender Datenpflege, über unterschiedliche Zeitpunkte zur Erhebung, bis zu unterschiedlichen Interessenlagen.

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Neuer Beitrag auf www.opfer.windwahn.de

Schleswig-Holstein - Dutzende von Anwohnern von WEA in Silberstedt, Treia und Umgebung sind erkrankt.

WEA-Anwohner: Die Rotoren machen uns krank

   
etscheit

Geopferte Landschaften

Das Buch mit Beiträgen von 18 Autoren aus unterschiedlichen umweltrelevanten Disziplinen ist eine eindrucksvolle Abrechnung mit der im Namen der Energiewende fortschreitenden Industrialisierung, der zum angeblichen Schutz der Atmosphäre immer mehr Teile der Biosphäre geopfert werden.

Weiterlesen: Geopferte Landschaften

   

!! WICHTIGE PETITION !!

Umweltministerin Hendricks und das Tötungsverbot im Bundesnaturschutzgesetz

Artenschutz soll der Windkraft noch öfter zum Opfer fallen
Bitte unterzeichnen Sie die Petition zum Schutz unserer Arten!

https://www.regenwald.org/petitionen/1082/es-gibt-keine-hinnehmbare-menge-getoeteter-tiere-frau-ministerin?t=431-37-4743-1

   

windwahn vortragwindwahn Vortrag Infraschall

Wie wirkt Schall den man nicht hören kann?

   

pic12Neue Slideshow

über den Irrsinn Windenergie

Slideshow III

   

epawSchließen Sie sich der Europäischen Plattform gegen Windkraftwerke (EPAW) an
http://www.epaw.org/organisation.php?lang=de&country=Deutschland

   
 

Achtung - Stellung nehmen - Einwändungen schreiben

Auslegung des Online-Windkraft-Atlas für SH
Onlinebeteiligung ab sofort bis Ende Juni 2017

Weitere Infos hier

   

Verfassungsbeschwerde - Spendenaufruf

Der Regionalverband Taunus e.V. bringt die Windkraft vor das Bundesverfassungsgericht.
Bitte unterstützen Sie diese Aktion mit einer Spende.
--> Stichwort "Verfassungsbeschwerde" <--
   

Schleswig-Holstein

Die unzulänglichen Karten der Landesregierung sind für Einwendungen im Rahmen der Regionalplanung Teilfortschreibung Wind nicht geeignet.
Nutzen Sie daher die hervorragend aufgearbeitete Karte von H. Diedrich. http://arcg.is/1MRWx20 

   

BUND und Naturstrom AG  

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Vent de colère - Frankreich  

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Antiwindkraftlied - Hessen  

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Steh' auf! (Franken)  

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Gegenwind-Hymne (A)  

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Bitte um Solidarität durch Unterzeichnung einer Petition aus Frankreich

gegen die Entwertung der Landungsstrände (D-Day-Beaches) in der Normandie zur Befreiung Europas von der Nazi-Diktatur durch eine Offshore-Windindustriezone mit 75 WEA von 180m Höhe.
Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie auch den Antrag auf Erteilung des UNESCO-Welterbetitels!
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EEG-Entwurf: Bürger und Wirtschaft verhöhnt

Details

Im Auftrag der Windkraftprofiteure: Das überarbeitete EEG

siehe auch DER SPIEGEL: Vom Winde verwöhnt

EEG-Entwurf:

Anwohner von Windindustriezonen, Stromkunden, Wirtschaft und Industrie - Von Windkraftprofiteuren verhöhnt

IX. Akteursvielfalt
Zentral für das Erreichen der Ausbauziele ist der Erhalt der Akteursvielfalt: Der bisherige Ausbau der erneuerbaren Energien basiert maßgeblich auf dem Engagement einer Vielzahl verschiedener Personen, Unternehmen und Verbände; dies umfasst auch viele Bürgerenergiegesellschaften, die häufig regional verankert sind. Bei der Umstellung auf Ausschreibungen soll die hohe Akteursvielfalt gewahrt bleiben. Daher wurde bereits im EEG 2014 das Ziel verankert, die hohe Akteursvielfalt bei der Umstellung auf Ausschreibungen zu wahren. Das BMWi hat deshalb Anfang 2015 eine Unterarbeitsgruppe im Rahmen der Plattform Strommarkt eingesetzt, in der das Thema „Akteursvielfalt“ seither mit den betroffenen Akteuren intensiv beraten wird. Der Schwerpunkt wurde auf die Ausschreibungen für die Windenergie an Land gelegt. Bei der PV werden durch die Bagatellgrenze von 1 MW (siehe oben) die schutzwürdigen kleinen Akteure vollständig von den Ausschreibungen ausgenommen.

1. Leitgedanken
Bei der Frage, wie die Akteursvielfalt gewahrt werden kann, hat sich das BMWi von zwei Prämissen leiten lassen:

  1. Das Ausschreibungsdesign soll der Bürgerenergie und kleinen Akteuren faire Chancen eröffnen.
    Mit der Umstellung auf Ausschreibungen sind neue administrative Kosten und neue Risiken (Zuschlags-, Preis- und Pönalenrisiko) verbunden. Die administrativen Kosten sollen durch ein einfaches und transparentes Ausschreibungsdesign möglichst gering gehalten werden und die Risiken sollen innerhalb des Ausschreibungsdesigns für die unterschiedlichen Akteursgruppen verringert werden. Daher wird soweit möglich die jeweils aus der Perspektive der Bürgerenergie sinnvollste Variante gewählt. So besteht ein breiter Konsens, dass das oben vorgeschlagene Ausschreibungsdesign, insbesondere das einstufige Referenzertragsmodell und die Verlängerung der Realisierungsfristen bei beklagten Projekten, die Risiken für die Akteursvielfalt verringern.
  2. Sonderregeln für die Bürgerenergie und kleine Akteure sollen auf das erforderliche Minimum begrenzt bleiben.
    Die Beratungen der vergangenen Monate haben gezeigt, dass trotz aller Ausgestaltungsmöglichkeiten ein Zuschlags- und Preisrisiko sowie das Pönalenrisiko verbleiben.  (Anm. der Red.: Wie furchtbar! Privilegierte "Klein"-Akteure sollen Risiken tragen! Alle möchten windige Unternehmer, gern "Windmüller" genannt sein, aber das Risiko sollen die Mitbürger tragen! Eben wie das EEG es seit Jahren vorschreibt...)

Viele Akteure tragen vor, dass diese verbliebenen Risiken ein Problem insbesondere für kleine lokal verankerte Bürgerenergiegesellschaften seien und dieses Problem nur durch Sonderregelungen befriedigend gelöst werden könne. Diese Sonderregelungen wiederum müssen jedoch klar abgegrenzt sein, damit sie keine Auswirkungen auf das übrige Ausschreibungsdesign haben. Auch soll eine missbräuchliche Verwendung ausgeschlossen werden. Vor allem darf die mit dem EEG 2016 angestrebte Mengensteuerung nicht unterlaufen werden. Im Übrigen sollen die Sonderregelungen rechtlich zulässig und leicht administrierbar sein(Anm. der Red.: Wieso sollen? - Müssen!)

Diese Probleme lassen sich auch durch von der Bundesregierung geplante spezielle Beratungs- und Unterstützungsangebote für kleine Akteure sehr wahrscheinlich nicht ausräumen. Vor diesem Hintergrund hat das BMWi den nachfolgenden Vorschlag für die Akteursvielfalt entwickelt.

2. Schutzwürdige Akteure
Die Sonderregelungen werden auf die tatsächlich schutzwürdigen, lokal verankerten Bürgerenergiegesellschaften begrenzt, da es sonst zu Verzerrungen bei der Ausschreibung kommen kann. Um mögliche Umgehungs- und Missbrauchsmöglichkeiten zu reduzieren  (Anm. der Red.: "Umgehungs- und Missbrauchsmöglichkeiten zu reduzieren" - Wir vernehmen es sehr wohl: Das BMWI geht - zu recht - bereits vom Betrug aus....) und den administrativen Aufwand zu begrenzen, werden die privilegierten Bürgerenergiegesellschaften wie folgt definiert:

  • Mindestens zehn Mitglieder der Gesellschaft müssen natürliche Personen sein.  (Anm. der Red.: Wie gut, dass die Familien im ländlichen Raum sehr groß sind! Die Anteilsverteilung unter Familienmitgliedern ist nicht neu, sondern kann in jedem Handelsregister zu den eingetragenen Wind"parks" überprüft werden. Beispiel: Ortsansässiger Notar hält mit 7 Familienmitgliedern Anteile an einem WP im Kreis für mehr als 1,5 Mio. Gucken Sie mal ins Handelsregister und suchen Sie die WP in Ihrer Nachbarschaft. Sie werden sich wundern, welche Erkenntnisse Sie dort erfahren. Spannender als die meisten Krimis!)
  • Jedes Mitglied der Gesellschaft darf nur einen Anteil von höchstens zehn Prozent der Stimmrechte ausüben und die natürlichen Personen müssen mindestens 51 Prozent der Stimmrechte haben.
  • Mindestens 51 Prozent der Stimmrechte müssen bei Mitgliedern der Gesellschaft liegen, die seit mindestens einem Jahr in dem Landkreis nach § 17 Bundesmeldegesetz (als Erstwohnsitz) gemeldet sind, in dem sich die Fläche, auf der die Windenergieanlage errichtet werden soll, befindet. Durch das Anknüpfen an den Landkreis wird eine regionale Verankerung der Gesellschaft sichergestellt.
    (Anm. der Red.: Wie gut, dass die Privilegierten ihren Erstwohnsitz im Landkreis haben müssen, nicht in der Gemeinde, die sie mit ihrer bösen Tat verslumen, = zu einem Industrie-Slum machen. In jedem Landkreis gibt es schließlich eine unbelastete Wohngegend für Privilegierte, mindestens in der Kreisstadt.
    Ansonsten bringt die EEG-Abzockerei für die nächsten 20 Jahre genug Einkünfte ohne Arbeit, für die man sich seine Zweitwohnsitze dann in den windkraftfreien Luxusquartieren der Erde kaufen kann. - Oder hat unsere Regierung ein regelmässiges, z.B. ein einmal wöchentliches Vorsprechen wie es Straftätern auf Bewährung auferlegt wird, in der Genehmigungsbehörde vorgesehen, als Anwesenheitsnachweis??)

Für die Projekte der Bürgerenergiegesellschaften gilt:

  • Die Projektgröße ist auf höchstens sechs Windenergieanlagen begrenzt und das Projekt darf insgesamt höchstens 18 Megawatt umfassen. (Anm. der Red.: Stellen wir uns also darauf ein, dass wir dank unserer Regierung künftig Dauerschall anstelle von großen Windindustriezonen mit 18 und mehr WEA nun von 3-5 "Wind"parks" mit maximal 6 WEA ertragen müssen. Nachrechnen erwünscht! Noch eine perfide Idee, die hier von den Windkraftlobbyisten in den Gesetzestext diktiert wurde...)
  • Die Gesellschaft und alle ihre Mitglieder dürfen innerhalb der vergangenen zwölf Monate nicht mit einem anderen Projekt an einer Ausschreibung für Wind an Land teilgenommen haben. Hierdurch sollen große Gesellschaften (z.B. Multi-Projekt-Bieter) ausgeschlossen werden, die das Risiko, für ein Projekt keinen Zuschlag zu bekommen, über mehrere Projekte streuen können. (Anm. der Red.: Und hier geht's den bösen Multis wieder an den Kragen!)

3. Sonderregelung: erleichterte materielle Präqualifikation

Für diese Bürgerenergiegesellschaften wird innerhalb des Ausschreibungsdesigns für Wind an Land eine Sonderregelung geschaffen.
Wie alle anderen Akteure nehmen die Bürgerenergiegesellschaften an der Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land teil. Damit ist eine wirksame Mengensteuerung wie auch die wettbewerbliche Preisfestsetzung gewährleistet.

Das bisher vorgeschlagene Ausschreibungsdesign für Windenergie verlangt als Voraussetzung für die Teilnahme eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung. Das kann für die Teilnahme eine vergleichsweise hohe Schwelle bedeuten. Dies ermöglicht zwar auch kleinen Akteuren mit einer geringen Bonität die Teilnahme an der Ausschreibung.
Sie müssen ihr Projekt aber weit entwickeln, ohne zu wissen, ob sie bei der Ausschreibung einen Zuschlag erhalten.

Die Projektentwicklung dauert bei Windenergieanlagen an Land zwischen drei und fünf Jahren und die Entwicklungskosten betragen bis zur Genehmigung ca. zehn Prozent der gesamten Investitionskosten. Wegen des Zuschlagsrisikos muss ein Bieter befürchten, dass er die gesamten Entwicklungskosten vergeblich aufgewendet hat.

Dies kann für kleine Bürgerenergiegesellschaften existenzbedrohend sein und dazu führen, dass diese von der Projektentwicklung abgeschreckt werden, da sie aufgrund dieses Risikos nicht ausreichend Eigenkapital von den Bürgern vor Ort für die Entwicklungsphase einsammeln können.

Vor diesem Hintergrund sollen die lokal verankerten Bürgerenergiegesellschaften die Möglichkeit erhalten, bereits vor Erteilung der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung in der Ausschreibung mitzubieten. Die materielle Schwelle für die Teilnahme wird also für sie abgesenkt. Dies ist an drei Voraussetzungen gebunden, um sicherzustellen, dass nur ernsthafte Gebote abgegeben werden:  (Anm. der Red. Auch hier gilt für "Klein-Akteure": No risk but a lot of fun! Unternehmer sein - Ja Bitte, unternehmerische Risiken tragen - Nein Danke!)

Der Bieter muss die Zustimmung des Grundeigentümers zur alleinigen Nutzung der Fläche haben.  (Anm. der Red.: Das dürfte kein Problem sein, sofern der Preis stimmt. Momentan liegen die Pachten je nach Flächenangebot und Windhöffigkeit zwischen 40.000 und 99.000 € pro WEA pro Jahr.)

Für die Fläche muss ein Windgutachten eines zertifizierten Gutachters vorliegen.  (Anm. der Red.: Die Gutachter der windigen Branche machen fast alles möglich und werben mit dieser Fähigkeit.)

Eine Erstsicherheit in Höhe von 15 Euro/kW muss bei der Gebotsabgabe hinterlegt werden. Eine Zweitsicherheit in Höhe von weiteren 15 Euro/kW ist bei der Erteilung der Genehmigung zu hinterlegen, spätestens jedoch zwei Jahre nach Zuschlagserteilung. Sofern die Zweitsicherheit nicht geleistet wird, wird der Zuschlag entzogen.
(Anm. der Red.: Auch wenn die "Klein-Akteure" einer sog. Bürgerenergiegesellschaft die teuren Voraussetzungen zur Vorab-Vorlage der diversen, z.B. artenschutzrechtlichen Gutachten, Schall- und Schattenschlagprognosen etc. beim Mitbieten noch nicht vorlegen müssen, so gibt es, wie wir lesen, andere vorzulegende Unterlagen, die Geld kosten, dazu die hier genannten Erst- und Zweitsicherheiten, das Eigenkapital zur Finanzierung, die später nachzureichende immissionsschutzrechtliche Genehmigung u.s.w..
Um all diese finanziellen Voraussetzungen mitzubringen bedarf es zweifellos eines dicken Finanzpolsters. Gleichzeitig macht uns die Regierung als Sprachrohr der Windkraft-Lobby weiss, dass hier Ausnahmen geschaffen werden müssen, damit sich der sog. kleine Mann an solchen Projekten beteiligen kann. Das gewohnte laute Gejammer der Branche, wenn sie sich durch minimale Verluste ihrer staatlichen Finanzierung bedroht sieht, scheint niemandem aufzufallen, nicht mal den Millionen Bürgern und den nicht subventionierten Wirtschaftszweigen, die diesen Wahnsinn seit Jahren bezahlen...

Was passiert, wenn sich Familie Normalbürger dann wirklich beteiligt und ihr Häuschen beleiht oder einen teuren Kredit aufnimmt, um Anteile zu kaufen, das lesen wir seit Jahren hier. Und wer blauäugig meint, er könne sein Haus dafür beleihen, wenn er bereits oder künftig in einer Windindustriezone lebt, der wird sich wundern. Das Haus ist längst entwertet, je nach Nähe zu den WEA oft bereits unverkäuflich und damit ist nicht nur die Alterssicherung futsch, sondern auch die Kreditwürdigkeit. Sollte die Bank sich dann doch bequemen, den bedauernswerten Windkraftanwohnern eine geringe Bonität zuzusprechen, dann wird ein Kredit mit hohen Zinsen und entsprechend hohem Eigenkapital fällig...

Die Konstruktion "Bürgerenergiegesellschaft", dem naiven Otto Normalbürger seit Jahren bereits als "Bürgerwindpark" verkauft, ist nichts anderes, als eine besonders perfide Art derjenigen Mitgesellschafter, die sich mir den Spargroschen all der "Klein-Akteure" das Eigenkapital aufstocken lassen, um so etliche Millionen an Zinsen zu sparen.
Erschreckend, dass immer noch Möchtegern-Kleinkapitalisten und -Gutmenschen auf diese besonders zynische Art der Abzockerei hereinfallen!)

Innerhalb von zwei Jahren nach dem Zuschlag muss die immissionsschutzrechtliche Genehmigung vorliegen. Im Anschluss kommen dieselben Fristen wie bei den regulären Projekten zum Tragen, die schon bei der Ausschreibung eine immissionsschutzrechtliche Genehmigung vorlegen müssen (das heißt: nach spätestens 30 weiteren Monaten verfällt der Zuschlag).
(Anm. der Red.: Gibt es jemanden, der ernsthaft davon ausgeht, dass 2 Jahre nachdem der Zuschlag von der Genehmigungsbehörde erteilt wurde, irgendein Mitarbeiter im Amt diese nachgereichte Genehmigung, sprich die diversen Gutachten, Prognosen und Stellungnahmen prüft???
Hier handelt es sich um eine reine Formalität, die nachgereichten Unterlagen werden abgeheftet, der entsprechende Vermerk abgestempelt und das Thema ist durch.
Ob artenschutzrechtliche oder baurechtliche Belange, negative Schallprognosen gegen die Genehmigung sprechen wird zu diesem Zeitpunkt niemanden interessieren und wird auch niemand hinterfragen!
Wenn es Probleme mit den Naturschutz oder mit schallerkrankten Anwohnern gibt wird es wie üblich heissen: "Sie können ja klagen....")

Da für die Bürgerenergiegesellschaften die immissionsschutzrechtliche Genehmigung als Voraussetzung für die Teilnahme nicht verlangt wird, entfällt der größte Kostenblock und verringern sich die Kostenrisiken auf ein Minimum.

Entsprechend wird für die Bürgerenergiegesellschaften die Schwelle für die Teilnahme weit abgesenkt.

Windwahn-Fazit

"Keine immissionsschutzrechtliche Genehmigung als Voraussetzung für die Teilnahme an Ausschreibungen von sog. Bürgerenergiegesellschaften" -
eine Errungenschaft der Lobbyarbeit der Windkraftbranche beim Mitgestalten der EEG-Novelle.

Hier wird ein Instrument zum Schutz der Anwohner von WEA vor Schall und optischen Immissionen zugunsten des Bankkontos der künftigen EEG-Gewinnler, ebenso hinausgeschoben, wie der Schutz der Arten und Natur. Gesetze zum Schutz von Mensch und Tier werden außer Kraft gesetzt, damit Profiteure einer Wirtschaftbranche finanziell entlastet werden.

Gleichzeitig setzt Umweltministerin Hendricks innerhalb von drei Monaten eine neue Verwaltungsvorschrift zur Gefahrenminimierung von elektromagnetischen Strahlen z.B. durch Stromtrassen um.
Ist die Gesundheit der Anwohner von Stromtrassen schützenswerter, als die von WEA-Anliegern? Oder handelt es sich wieder einmal um die Ideologie von den bösen Strahlen und dem guten Schall?

Das alles ist ein Skandal und vermutlich auch juristisch zu hinterfragen.

Aber geht es nun bei diesem jüngsten Coup der mächtigen verwöhnten Windkraftprofiteure wirklich darum, dem deutschen Otto Normalbürger zu einem Anteil der Gewinne durch Windkraft zu verhelfen?
Das möchte man sich kaum vorstellen, nachdem in dieser Branche die Akteure innerhalb von wenigen Jahren dank staatlicher Planwirtschaft, aber sicher nicht durchs Teilen, mittels EEG zu Millionären und sogar Milliardären geworden sind und man als Bewohner der ländlichen Räume täglich mit der Dreistigkeit der Windbarone konfrontiert ist, die in den Gemeinden das Leben diktieren, indem sie die Gemeindevertretungen korrumpieren und jedes neue Gesetz, jede DIN und Verwaltungsvorschrift mitgestalten dürfen.

Hier geht es um ganz andere Dinge, nämlich darum sich neue Vorteile zu verschaffen, ohne dass es den Mitbürgern auf den ersten Blick auffällt, damit die Politik ihr Gesicht nicht verliert, wenn sie sich wieder einmal von Lobbyisten instrumentalisieren läßt.

Da besonders der Naturschutz des öfteren in juristischen Auseinandersetzungen siegt und inzwischen auch immer mehr Betroffene gegen die Schallimmissionen klagen, dadurch sogar Nacht- oder Teilabschaltungen verordnet werden galt es , Instrumente zu schaffen, die künftig dazu führen, dass diese Problemfelder von vornherein abgeblockt werden.
Ein neues, zusätzliches Privileg musste her, unter dem Deckmantel einer sozialen Wohltat für Lieschen Müller und Hänschen Meier, die sich künftig auch als "Windmüller und Klimaretter" fühlen dürfen.
Derweil lachen sich diejenigen in Fäustchen, die bereits seit des Erlasses des Stromeinspeisegesetzes in 1991, später dann in 2001 durch das EEG zu Großkapitalisten geworden sind - auf dem Rücken schlichter, ideologisch verblendeter Gemüter, denen die Profiteure vorher eingeredet haben, dass sie nicht durch Dauerbeschallung erkranken können, wenn sie sich beteiligten.
Und dass sie dann die Belastungen durch die Windkraft in ihrem Vorgarten viel besser akzeptieren könnten...

Auch die Regierenden müssen sich irgendwann keinen Kopf mehr machen. Wenn sie dieses Privileg auch noch durchgesetzt haben werden, späterstens dann ist ihnen ein lukrativer Posten für die Karriere nach der Politik sicher und sie werden niemals mit der landesweiten Zerstörung, die sie als verantwortliche Politiker angerichtet haben in ihrer Nähe konfrontiert werden...

Das Konstrukt "Bürgerenergiegesellschaft" ist nichts anderes als ein riesengroßer Fake.
JR

Informationen zur immissionsschutzrechtliche Genehmigung - mit Dank an die Lobbvertretung:

http://www.fachagentur-windenergie.de/themen/planung-und-genehmigung.html
Zitat: " Bei der Genehmigung von Windenergieanlagen stehen insbesondere die Vorschriften des Natur- und Artenschutzrechts und des Bauplanungs- und das Raumordnungsrecht im Fokus. Immer größere Bedeutung kommt zudem den luftfahrtrechtlichen Vorschriften zu."

Checkliste der LUBW:

Siehe insbesondere Seite 7 bis 10!
Hier wird unter "Fachgutachten - In der Regel beizufügen" tatsächlich auf die Schallimmissionsprognose (mit Isophonenplan) gemäß Anhang A.2 TALärm (DIN ISO 9613-2) hingewiesen, von der wir alle wissen, dass sie durch das veraltete Regelwerk und basierend auf theoretischen Grundlagen von falschen Voraussetzungen ausgeht.
Zudem taucht nur noch die Schattenwurfprognose mit Schattenwurfplan im Sinne des Schutzgutes Mensch als direkter Immissionsschutz in der Liste auf.

Die UVP wird grundsätzlich vermieden, indem nie mehr als 19 Anlagen für einen sog. Windpark projektiert werden. Auch wenn es Urteile zur Notwendigkeit einer UVP gibt, so wird diese letztlich für jeden Fall vor Ort eingeklagt werden müssen.
Ein großer Vorteil: Das EuGH Urteil C-137/14, aus dem hervorgeht, dass auch Privatleute diese einklagen können.
Ansonsten ist die Zuhilfenahme von klagebefugten, unabhängigen Natur- und Umweltschutzverbänden nötig wie z.B. des VLAB oder die Deutsche Wildtierstiftung e.V.

http://www.gaa.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/22314/Checkliste_fuer_Genehmigungsantraege_nach_dem_BImSchG.pdf?command=downloadContent&filename=Checkliste_fuer_Genehmigungsantraege_nach_dem_BImSchG.pdf

Lust auf mehr zur EEG-Novelle?

Weiter:
https://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/E/eeg-novelle2016-fortgeschriebeneseckpunktepapier,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf

   

Was wir sind  

    unabhängig - selberdenkend - eigenfinanziert   

Die Verleumdungsversuche aus den Reihen der Windenergie-Profiteure werden auch durch ständige Wiederholung nicht wahrer:

www.windwahn.de - frei von Lobbyeinflüssen, Subventionen, Sponsoring und Ideologien

   

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Man sollte immer auf alte Männer hören  

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    Josef Pulitzer (1847 - 1911)

     
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    Verwünscht! Schon sah am Ufer ich mein Haus,
    Senta, mein Kind, glaubt ich schon zu umarmen: -
    da bläst es aus dem Teufelsloch heraus ...
    Wer baut auf Wind, baut auf Satans Erbarmen!

    Richard Wagner (1813 - 1883)  - Der fliegende Holländer

     
  • gandhi-mahatma

    „Zuerst ignorieren sie dich,
    dann lachen sie über dich,
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    Mahatma Gandhi (1869 - 1948)

     
  • th128---ffffff--wilhelm busch.jpgAus der Mühle schaut der Müller, Der so gerne mahlen will.
    Stiller wird der Wind und stiller, Und die Mühle stehet still.
    So gehts immer, wie ich finde,
    Rief der Müller voller Zorn.
    Hat man Korn, so fehlts am Winde, Hat man Wind, so fehlt das Korn.

    Wilhelm Busch (1832 - 1908)

     
   

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Zitate  

"Kulturelle Barbarei"
"Es ist doch pervers, wenn man, um die Umwelt zu schützen, den CO2-Ausstoß steigert und die Landschaft zerstört."


Oskar Lafontaine in der Saarbrücker Zeitung am 31.10.2013

"Man has the fundamental right to freedom, equality and adequate conditions of life, in an environment of a quality that permits a life of dignity and well-being, and he bears a solemn responsibility to protect and improve the environment for present and future generations."

Declaration of the UN Conference on the Human Environment

"Früher war Energiearmut ein Randphänomen, mittlerweile ist es ein Alltagsproblem."

Volker Hatje, Elmshorner Stadtrat

„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur“

Reinhold Messner, 2002

"Der Ausbau regenerativer Energien kommt vor Umweltschutz"

Winfried Kretschmann, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg, auf der Verbandsversammlung des Gemeindetages in BW

"Ihr müsst schon sehr gute Argumente liefern, wenn wir sie nicht bei euch vor die Haustür setzen sollen. Dann bauen wir sie woanders hin. Aber bauen werden wir sie. Warum? Weil das Gemeinwohl es gebietet."

Winfried Kretschmann (MP Baden-Württemberg) über seine Windwahnphantasien

For us, the world was full of beauty; for the other, it was a place to be endured until he went to another world. But we were wise. We knew that man's heart, away from nature, becomes hard.

Chief Luther Standing Bear (1868-1939)

"Eines Tages wird der Mensch den Lärm genauso bekämpfen müssen wie Cholera und Pest."

Robert Koch (1843-1910)

"Ich bin für Naturschutz und Energiewende verantwortlich und kann deshalb klar sagen, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern wird."

Robert Habeck, Energiewendeminister S-H am 20.08.2012 im WELT-Interview

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Napoleon Bonaparte (1769-1821)
   

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