Aktuelle WEA-Zahlen in SH: Variable Bestandszahlen von 2809 bis 3435 Anlagen!

Rasanter WEA-Zubau in der BRD und besonders in SH - Immer wieder tauchen neue Zahlen in der Berichterstattung auf

Dabei ergeben unsere Recherchen regelmäßig, dass die Bestandszahlen stark variieren, je nach Informationsquelle. Die Gründe können vielfältig sein, von schlechter, zumindest schleppender Datenpflege, über unterschiedliche Zeitpunkte zur Erhebung, bis zu unterschiedlichen Interessenlagen.

Näheres hier

   

http://www.flags.de/animierte-flaggen-gif/gifs/Schleswig-Holstein_120-animierte-flagge-gifs.gifOffener Briefhttp://www.flags.de/animierte-flaggen-gif/gifs/Schleswig-Holstein_120-animierte-flagge-gifs.gif

Offener Brief an die Landesregierung SH
von Jutta Reichardt & Marco Bernardi
anläßlich der Kabinettssitzung am 06.12.2016
zur Ausweisung von Windvorranggebieten

Offener Brief als PDF-Datei

   

http://www.gegenwind-neuendorf.de/images/Bilder/torsten_nikolaus.jpg

   

windwahn vortragwindwahn Vortrag Infraschall

Wie wirkt Schall den man nicht hören kann?

   

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über den Irrsinn Windenergie

Slideshow III

   

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http://www.epaw.org/organisation.php?lang=de&country=Deutschland

   
 

topthema

Studiensammlung
zum Thema Infraschall und
tieffrequenter Schall

Studien-Sammlung zum Thema Infraschall und tieffrequenter Lärm

   

! Wichtige Termine !
Bürgerinitiative Windwahn Oberlahn und CDU Merenberg laden ein:
4 Info-Veranstaltungen und ein Bürgerentscheid
Am 17. + 24. + 29.11. und 08.12. + 18.12.2016
Näheres hier

   

BUND und Naturstrom AG  

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Verfassungsbeschwerde - Spendenaufruf

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Studien-Sammlung zum Thema Infraschall und tieffrequenter Lärm

Details

Es gibt keine Studien zu Gesundheitsschäden durch Infraschall???

Dies wird vonseiten der Windindustrie, Betreiber, Genehmigungsbehörden und Politiker bis heute gebetsmühlenartig wiederholt, wenn es um den geforderten Schutz der Bevölkerung im Umgang mit Infraschall emittierenden Anlangen wie Windkraftwerke, Pumpen und andere technischen Anlagen geht.

Dass es sich bei dieser Behauptung um die konsequente Umsetzung einer ausschließlich profitorientierten Lobbypolitik (gern ideologisch eingekleidet) handelt, die in keinem Fall beeinträchtigt werden soll durch Studien, die eindeutige Hinweise auf die Gesundheitsschädigung durch Infraschall nachweisen, zeigt die Vielzahl der nachfolgend vorgelegten, beschriebenen und teils kommentierten Arbeiten.
Lesen Sie die Quellenangaben der verschiedenen Arbeiten, so finden Sie noch ein Vielfaches an Studien aus aller Welt und aus Deutschland.

Die erste Arbeit aus der Praktischen Arbeitsmedizin von 2007 beschäftigt sich mit alten Studien, die aus Zeiten stammen, in der die modernen technischen Großanlagen wie Windkraftwerke noch in den Anfängen steckten und nur einzeln und selten in Deutschland zu finden waren.
Gerade die Windkraftlobby aus allen o.g. Bereichen verweist immer wieder gern mit teils eigenwilligen und interessengeleiteten Interpretationen
auf Ising, dessen Forschungen zum Infraschall aus 1982 (!) stammen und nehmen diese zum Anlass, daraus eine Verharmlosung des Infraschalls abzuleiten.

Es lohnt sich, diese alten Studien mit ihren Hinweisen genau zu lesen, um sich anschließend die Realität der letzten 20 Jahre bis hin zu den heute gebauten WKA von 200 m Höhe und höher zu vergegenwärtigen.
Der Aspekt der Dauer- oder Langzeitexposition, die Anwohner im Umkreis von 10 km um Windkraftwerke gezwungen werden zu erdulden, sollte jedem, der sich verantwortungsvoll damit beschäftigt stets deutlich vor Augen sein, denn: Die Dosis macht die Wirkung!
JR

Praktische Arbeitsmedizin (2007)
Eine Auswertung von Infraschallstudien zwischen 1965 und 1985 mit Verweisen auf Literaturauswertungen von 1982 und 1997!

Biologische Wirkungen von tieffrequentem Schall/Infraschall
Silvester Siegmann und Uwe Nigmann

Auszüge
Aurale Wirkungen

"In einem Review fasst Johnson (1982) seine Überlegungen bezüglich des Risikos eines Gehörschadens durch Infraschall folgendermaßen zusammen: Sehr kurzzeitige Expositionen
von kontinuierlichem Infraschall sowie impulsartige Expositionen werden unterhalb von 150 dB als unschädlich angesehen, bei 24-stündigen Beschallungen sollten 118 dB nicht
überschritten werden."
Die Auswirkungen von niedrigeren Schalldrücken bei einer Vervielfachung der Beschallungsdauer, wie sie bei technischen Anlagen üblich sind, oder bei einer Langzeitexposition von Jahren, der Anwohner im Umkreis von WKA üblicherweise ausgesetzt sind werden nicht beschrieben.

"In tierexperimentellen Studien mit Chinchillas (Lim, 1982) zeigten sich bei 10-minütigen intermittierenden bzw. kontinuierlichen Expositionen von 150-170 dB (1, 10, 20 Hz) durchweg
Schädigungen des Trommelfells im unteren Quadranten sowie häufig eine Schädigung des Mittelohres (Blutungen) und Hydrops des Innenohres.
Das Ausmaß bzw. die Häufigkeit der Schädigung war bei kontinuierlichem Lärm höher und nahm mit ansteigendem Schalldruckpegel sowie bei den niedrigen Frequenzen zu.
Eine Verhaltensänderung (Nystagmus, Schmerz, Schwindelgefühl) wurde nicht beobachtet.
Karpova (1970) wies bei Mäusen, Kaninchen und Meerschweinchen eine Veränderung der Volumina der Hörkerne nach Exposition von industriellem Infraschall (5/10 Hz) bei 100 bzw. 135 dB nach.
Die tierexperimentellen Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Infraschallwellen auf das Trommelfell und Mittel-/Innenohr übertragen werden und dort zu einer mechanischen
Schädigung führen können. Die Ergebnisse können aber auf das menschliche Ohr wegen der unterschiedlichen Hörverhältnisse nicht ohne Weiteres übertragen werden.
Nur wenige Laboruntersuchungen am Menschen wurden mit relativ geringen Probandenzahlen durchgeführt. Die Expositionsdauern lagen zwischen 2 bis maximal 30 min."

"Von 28 Probanden (Ising, 1982), die 8 h unter Infraschall (110 dB, 12,5 Hz) und Kontrollbedingungen im Expositionsraum gearbeitet hatten, fühlten sich fünf subjektiv gänzlich unbeeinflusst. Von den übrigen 23 Personen waren die am häufigsten genannten Beschwerden:
eine verminderte Konzentrationsfähigkeit (8), eine stärkere Müdigkeit am Ende der Sitzung (7), ein vermehrtes Gefühl der Anspannung (9), ein Druckgefühl in den Ohren (5) und
Missempfindungen durch „Vibration" (3). Slarve (1975) exponierte vier Männer 8 min mit 144 dB (1-20 Hz), es traten Stimmmodulationen sowie Vibrationen von Thorax
und Abdomen auf, die Herzfrequenz und die Atemfrequenz zeigten keine signifikanten Veränderungen.

Ising (1982) untersuchte Auswirkungen von Pegeln zwischen 70 und 125 dB (3-20 Hz) an insgesamt 100 Probanden. Die Einwirkdauern betrugen einige Minuten bis zu einer
Woche mit täglich 8 Stunden Beschallung. Übelkeit, Gleichgewichtsstörungen oder Nystagmus konnten nicht nachgewiesen werden, allerdings bewirkt Infraschall eine unspezifische Stressreaktion ähnlich wie Hörschall. Der Stresseffekt steigt nach Aussagen von Ising mit wachsendem Pegel und wachsender Frequenz.
Bei der einwöchigen Belastung (3-6 / 6-12 / 12-24 Hz, 110 dB) zeigten sich in einigen physiologischen/biochemischen Parametern im Vergleich zur Kontrolle signifikante Veränderungen:
ein Anstieg des diastolischen Blutdrucks bei 12-24 Hz, eine Abnahme der Atemfrequenz bei 3-6 Hz, und ein Anstieg der Adrenalinausscheidung in allen drei Bedingungen.
Die Auswirkungen auf den Blutdruck, die Herzfrequenz und Plasmakortisol untersuchte Danielsson (1985) in seinem Laborversuch mit 20 männlichen Probanden. Dabei wurden diese
20 bzw. 60 min Infraschall mit unterschiedlichen Pegeln (95, 110, 125 dB(lin)) und Frequenzen (6, 12, 16 Hz) ausgesetzt. Es zeigte sich, dass Infraschall bei gesunden Personen
einen signifikanten Anstieg des diastolischen Blutdrucks und eine Abnahme des systolischen Blutdrucks auslöst. Die Pulsrate war entweder unverändert oder leicht vermindert. Plasmakortisol blieb unbeeinflusst. Eine kurzzeitige Exposition (20 min) hat geringere Auswirkungen, nach 30 min verstärkt sich dann der Effekt.
Der Anstieg des diastolischen Blutdrucks erreichte bei 16 Hz (125 dB) ein Maximum mit einem durchschnittlichen Anstieg von 8 mm Hg bei 30-minütiger Exposition. Der Blutdruckanstieg wurde dabei durch eine periphere Vasokonstriktion verursacht. Der Autor geht davon aus, dass eine langfristige chronische Exposition bei prädisponierten Individuen eine Rolle bei der Entwicklung einer essenziellen Hypertonie spielen könnte. "

Eine Erfahrung, die Dr. Sarah Laurie, Waubra Foundation, AU während ihrer Feldstudien und wir während unserer regelmäßigen Messungen mit zunehmender Dauer der Exposition ( jetzt 20 Jahre) an den benachbarten und umgebenden WKA (von 6 bis heute über 150) bestätigen können.

Download: Biologische Wirkungen von tieffrequentem Schall/Infraschall

 

Tag des Lärms:

windwahn - Kommentar

Großer Dank gebührt der Ärztekammer in Wien im Namen aller Anwohner, die bereits seit vielen Jahren an Windkraftwerken erkrankt sind und derer, denen die Schallfolter durch WK-Projekte in ihrer Nachbarschaft droht!
Nach entsprechender Öffentlichkeitsarbeit der Ärzteschaft in Schweden, Studien in Portugal (VAD), in USA (WTS), verheimlichter Messungen und Untersuchungen von Vestas in Australien, Studie in Vorbereitung in Dänemark, Feldstudien in Australien (Dr. Laurie, WAUBRA), New Zealand (Shepherd et al.), ILFN-Messungen in Wohnungen von WKA-Anwohnern in Australien und Canada, Messungen in verlassenen Häusern von WK-Geschädigten (USA) u.v.m. nun endlich klare Worte aus dem Herzen Europas.
Der Umweltmediziner Dr. Lercher spricht die Forderung für die Wiener Ärztekammer aus:
Umfassende Studien zu den möglichen gesundheitsgefährdenden Auswirkungen von Windkraftanlagen sowie einen Mindestabstand in besiedelten Gebieten!
"Unser Ziel muss es sein, Schlafstörungen, psychische Affektionen und irreversible Schädigungen des Gehörs durch Lärm, wie er auch bei Windkraftanlagen entsteht, zu verhindern."

Hoffentlich werden wir endlich auch in Deutschland eine solche Forderung hören und lesen - und eine entsprechende Reaktion unserer bisher desinteressierten Regierung erfahren.
Ein Drittel der betroffenen Anwohner von Windkraft-Regionen als Schallgeschädigte mit schweren Folgeerkrankungen darf man nicht länger ignorieren!
Die Hinnahme von Opfern sowohl unter Mitbürgern, als auch unter den, z.B. an Förderung und Verarbeitung Seltener Erden Beteiligten in den produzierenden Regionen der Welt ist durch nichts gerechtfertigt - vor allem nicht durch Lobbyismus!

Ärztekammer warnt vor groß dimensionierten Windkraftanlagen

Umfassende Studien über mögliche gesundheitsgefährdende Auswirkungen sowie ein Mindestabstand in besiedelten Gebieten gefordert

Wien (OTS) - Lärmphänomene, die durch den Betrieb von Windkraftanlagen verursacht werden, kommen zunehmend in den Fokus der Wissenschaft. Darauf wies die Ärztekammer heute, Mittwoch, anlässlich des "International Noise Awareness Day" hin. Sie fordert nunumfassende Studien zu den möglichen gesundheitsgefährdendenAuswirkungen von Windkraftanlagen sowie einen Mindestabstand in besiedelten Gebieten. ****

Windkraftanlagen sind, im Unterschied zu einzelnen Windkrafträdern, groß dimensioniert und in sogenannten Windparks zusammengefasst. Allein der Rotordurchmesser aktueller Windkrafträder beträgt bis zu 114 Meter, also fast die Länge eines Fußballfelds. Die Drehgeschwindigkeiten der Rotorblätter betragen zwischen 270 und 300 Stundekilometer, wodurch nicht überhörbare Geräusche und Lärmemissionen verursacht werden.

Genau hier setzt die Kritik der Ärztekammer an: "Unser Ziel muss es sein, Schlafstörungen, psychische Affektionen und irreversible Schädigungen des Gehörs durch Lärm, wie er auch bei Windkraftanlagen entsteht, zu verhindern", so der Referent für Umweltmedizin der Ärztekammer für Wien, Piero Lercher.

Da sich bei Anrainern von Windkraftanlagen Beschwerden durch übermäßige und vor allem niederfrequente Schallentwicklung und Infraschall häuften, seien umfassende Untersuchungen hinsichtlich etwaiger gesundheitsschädlicher Auswirkungen "unabdingbar".

Die aktuellen Phänomene, die sich im Zusammenhang mit dem Betrieb
von groß dimensionierten Windkraftanlagen zeigen, berechtigten auch
die Forderung nach einem adäquaten Mindestabstand - was sich auch mit den meisten Expertenmeinungen gemäß dem einzuhaltenden Vorsorgeprinzip decke. Lercher: "Befindlichkeitsstörungen von Anrainern müssen aus medizinischer Sicht ernst genommen werden, auch dann, wenn diese oftmals einem sogenannten 'Nocebo'-Phänomen zugeordnet werden."

Von den Herstellern von Windkraftturbinen fordert Lercher die Verwendung von umweltverträglichen Technologien und Substanzen. "Sogenannte permanenterregte Generatoren beispielsweise enthalten große Mengen von seltenen Erden, deren Gewinnung in den Abbaugebieten zu großflächigen giftigen und radioaktiven Kontaminationen führen", warnt der Umweltmediziner. (hpp)

Quelle: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20140430_OTS0071/tag-des-laerms-aerztekammer-warnt-vor-gross-dimensionierten-windkraftanlagen

Rückfragehinweis: Ärztekammer für Wien - Pressestelle
Dr. Hans-Peter Petutschnig
Tel.: (++43-1) 51501/1223,
0664/1014222,
F:51501/1289
hpp@aekwien.at
http://www.aekwien.at
 

Sammlung von Studien und Ausarbeitungen

 

Deutschland

Peer Review verschiedener Studien und Forderungen aus Deutschland und USA von Dr. Feuerbacher aus Winnenden, 2012

Gesundheitsgefahren durch Schall und Infraschall von Windkraftanlagen

von Dr. Joachim Feuerbacher

Leseprobe:
Wenn man sich noch nicht mit der Windenergie beschäftigt oder Windkraftanlagen aus der Nähe erlebt hat, hält man diese Energieform für unschädlich und harmlos.
Liest man Erfahrungsberichte von Anwohnern wird man hellhörig, sie klagen zum Teil über erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen.
Gut nachvollziehbar sind die geklagten optischen Auswirkungen wie
Schlagschatten und Blinkfeuer,
dem kann man gegebenenfalls noch ausweichen, gravierender sind die Lärmbelästigungen
1) durch hörbaren Schall 2) durch sogenannten Infraschall
[...]
In- und Ausländische Studien haben nachgewiesen, dass Infraschall zu körperlichen Belastungen bis hin zu Erkrankungen führt, er wird nicht gehört, aber sensorisch wahrgenommen, z.B. bei hohem Schalldruck kein Ton, aber Druck auf den Ohren.

Das Robert Koch Institut benennt 2007 als gesicherte Symptome Müdigkeit am Morgen, Schlafstörungen, Verminderung des Konzentrationsvermögens, Wirkungen auf Vestibularsystem, Schwingungsgefühl, Störungen der nächtlichen Corisolrhythmik als Indikator für Stress ( Infraschall und tieffrequenter Schall, Bundesgesundheitsblatt 2007, 1582 – 1589 ).
Eine Untersuchung des Instituts für experimentelle Hirnforschung und Technologie GmbH Dr. Elmar Weiler vom 28.10.2005 führte EEG – Studien an Probanden unter subliminaler Beschallung durch ( unterschwellige Beschallung mit Infraschall verschiedener Frequenz ).

http://www.windkraft-abstand.de/app/download/4192430/Dr.+Feuerbacher+Gesundheitsgefahren.pdf

 

Schweden

Dres. Enbohm, Schweden, HNO zu Innenohrschäden durch Infraschall

Infraschall von Windenergieanlagen - ein ignoriertes Gesundheitsrisiko

30% der Anwohner erkranken an den Auswirkungen von Infraschall emittiert durch WKA

Auszug:
Schwedische Ärzte schreiben zum Thema im schwedischen Ärzteblatt „Läkartidningen" vom 6. August 2013, ein Fachblatt, welches von 77% aller Ärzte in Schweden gelesen wird!
Der rhythmisch pumpende Infraschall von WEA stellt eine Stimulation dar, die auf die Wahrnehmungsfunktionen des Innenohres einwirkt [7, 8]. Eine solche sensorische Stimulierung kann bei Personen von sensorischer Überempfindlichkeit zentrale Sensitivierung hervorrufen mit belastenden Symptomen wie unstetem Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten, Sehstörungen u. a. mehr [9]. Die Beschwerden entstehen auch, wenn der gemessene Lärmpegel relativ niedrig ist, weil der Infraschall ständig wirkt und über die Kette der Gehörknöchelchen den Druck im Flüssigkeitsraum des Innenohrs rhythmisch ändert. Indirekt bewirkt der pulsierende Schalldruck der WEA auch eine Aktivierung des autonomen Nervensystems mit erhöhter Adrenalinausschüttung, begleitet von Stresszunahme, Risiko panischer Angst, hohem Blutdruck und Herzinfarkt bei Personen mit erhöhter sensorischer Empfindlichkeit.

Migräne wird verursacht von einer genetisch bedingten zentralsensorischen Überempfindlichkeit mit dem Risiko von zentraler Sensitivierung, wovon ungefähr 30 % betroffen sind [10, 11]. Dazu kommen noch andere Ursachen für eine zentrale Sensitivierung, was bedeutet, dass ungefähr 30 % der Anwohner in der Nähe von WEA in größerem oder geringerem Umfang das Risiko von WEA-verursachten Beschwerden haben. Besondere Risikogruppen sind Personen mit Migräne oder Migräne in der Verwandtschaft, Personen über 50 Jahre, Menschen mit Fibromyalgie oder Personen mit Tendenz zu Angstzuständen und Depression [12]. Auch Kinder und Erwachsene mit ADHD und Autismus gehören zur Risikogruppe und riskieren, dass sich ihre Symptome verschlimmern.

Es ist also keine Frage eines Lärmschadens im herkömmlichen Sinne, sondern die Wirkung davon, dass ein ständig pulsierender Schalldruck dauernd den Druck im Innenohr ändert und das Sinnesorgan reizt. "
06.08.2013 Artikel im schwedischen Ärzteblatt
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/schwedische-studie-ueber-infraschall


 

Deutschland

 

Universität München, 01.10.2014

Gehörsinn - Unerhörte Wirkung

Nicht zu hören, aber trotzdem messbar: LMU-Neurobiologen zeigen, was tieffrequenter Schall im menschlichen Innenohr auslöst.
Je tiefer ein Ton, desto schlechter können ihn Menschen hören. Dennoch wird auch der sogenannte tieffrequente Schall unter 100 Hertz vom menschlichen Innenohr wahrgenommen und löst dort kleinste mechanische Reaktionen aus, wie LMU-Neurobiologen nun zeigen konnten. Über ihre Ergebnisse berichten sie aktuell in der Fachzeitschrift Royal Society Open Science.
Tieffrequenter Schall tritt in hochtechnisierten Gesellschaften in vielen Bereichen auf. Zum Beispiel können Windturbinen, Klimaanlagen oder Wärmepumpen diese Geräusche verursachen. Die Wahrnehmungsschwelle ist individuell verschieden. „Die Annahme, tiefe Töne würden vom Ohr nicht verarbeitet, weil sie nicht oder schwer hörbar sind, ist falsch. Das Ohr reagiert sehr wohl auch auf sehr tieffrequente Töne", sagt Dr. Markus Drexl von der LMU. Gemeinsam mit Kollegen um Professor Benedikt Grothe, Leiter der Abteilung Neurobiologie der LMU, sowie vom Klinikum der Universität München, hat er in einem Laborexperiment gemessen, wie sich tieffrequente Töne auf das Innenohr auswirken.

Alles lesen: http://www.uni-muenchen.de/forschung/news/2014/drexl_gehoersinn.html


Weitere Infos zur Studie der Neurobiologischen Fakultät der LMU München:
http://neuro.bio.lmu.de/publications/journal_articles/pub_2014_007.html
Und im pubmed:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24253659
Originalartikel:
http://www.telegraph.co.uk/earth/energy/windpower/11131544/Living-close-to-wind-farms-could-cause-hearing-damage.html


 

USA

Dr. Alec Salt, Washington University, August 2012
(Der Forscher weltweit zum Thema Infraschall ./. Cochlea, er veröffentlicht regelmäßig auf der Inter Noise)

Wind Turbines can be hazardous to human health

Cochlear Fluids Research Laboratory, Washington University in St. Louis.
Ein Beispiel zu den Auswirkungen von ILFN auf das menschliche Ohr

There are several ways that infrasound could affect you even though you cannot hear it. They are:

3. Causing Endolymphatic Hydrops.
The endolymph is a fluid filled compartment in the ear, like a balloon, surrounded by delicate membranes. In some conditions, such as in people with Meniere's disease, a swelling of this compartment occurs. These patients suffer from repeated vertigo spells, fluctuating low frequency hearing loss, tinnitus and a sensation of fullness or pressure in the ear (Anm. Der Red.: Juttas Erfahrungen). Low frequency sounds, at levels that are not damaging and do not affect hearing, have been shown to cause endolymphatic hydrops. This can occur quickly, but also recovers quickly so there are minimal consequences. This effect has been demonstrated with tones as low as 50 Hz, but has never been studied with lower sound frequencies or with infrasound. There is no reason to believe that lower frequency sounds will not generate hydrops, as we know that endolymphatic responses to infrasound are larger than those to heard sounds. As hydrops develops, endolymph moves and expands the weakest part of the balloon, which is the saccule. The saccule is the body's gravity receptor, so if it is disturbed you will feel "off balance", dizzy (subjective vertigo) and nauseaous, especially if only one ear is affected (maybe the one you had on the pillow?- see above). Studies so far have only studied this for brief exposures of a few minutes. Effects are likely to increase with prolonged exposure to the sound. Furthermore, when the endolymphatic hydrops reaches a degree where the helicotrema of the cochlea is occluded, this makes the ear about 20 dB more sensitive to the low frequency sound and will undoubtedly exacerbate the problem.
Symptoms: Unsteadiness, dysequilibrium, vertigo, nausea, "seasickness", tinnitus, sensation of pressure or fullness in the ear

Andere:
1. Causing Amplitude Modulation (pulsation) of heard sounds – Symptoms: Pulsation, annoyance, stress
2. Stimulating "subconscious" pathways - Symptoms: Sleep disturbance, panic, with chronic sleep deprivation leading to blood pressure elevation, memory dysfunction and more.
4. Possibly Accelerating Presbyacusis (making you go deaf faster over the years)

The above mechanisms are not speculation. Each is based on published data showing the phenomenon exists, thus making it a scientifically plausible process. No one has shown that any of these four mechanisms cannot occur. Of course, the degree to which each phenomenon occurs in humans following prolonged exposure to the infrasound from wind turbines has not yet been demonstrated. But each phenomenon now needs to be studied in more detail. The potential symptoms they could generate in people seem quite familiar though.
Alec Salt ist einer der renommiertesten Forscher auf dem Gebiet und hat eine Riesenerfahrung.
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/wind-turbines-can-be-hazardous-to-human-health

Weiteres:
April 2011

Wind Turbines are Hazardous to Human Health
Windkraftwerke sind gefährlich für die menschliche Gesundheit

Einführung von Dr. Alec Salt
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/wind-turbine-syndrome/gefahr-durch-windkraftwerke
Auch gut verständlich für Laien!

August 2012
Prof. Alec Salt -

Dauerbeschallung durch niederfrequenten Lärm

„Dauerbeschallung durch niederfrequenten Lärm ist in der Tat gefährlich"
INFRASCHALL und TIEFFREQUENTE GERÄUSCHE - Neue Untersuchungen präsentiert zur InterNoise 2012

Einführung Englisch + Deutsch
Prof. Alec Salt von der Medizinischen Fakultät der Washington Universität:

"Long-term exposure to low frequency noise is really dangerous"

1) Die Reaktion des Ohrs auf Infraschall kann enorm sein - über 4-mal stärker als auf die lautesten Geräusche, die Sie hören können.

  1. Die Reaktion des Ohrs auf niederfrequente Geräusche von 45 dBA ist stärker als beim lautesten Breitbandrauschen. Das Ohr wird ständig "überreizt" durch niederfrequente Geräusche im niedrigen A-bewerteten Frequenzbereich und durch Infraschall.
  2. Es gibt mindestens 4 wissenschaftlich gestützte Mechanismen, durch die niederfrequente Töne, die Sie belasten können, auch wenn Sie diese nicht hören.
  3. Und wir forschen weiter! Ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass die langfristige Belastung durch niederfrequenten Lärm wirklich gefährlich ist.
    (Übersetzung JR)

http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/prof-alec-salt-dauerbeschallung-durch-niederfrequenten-laerm

Dr. Alec Salt: Respond to Vi​ctoria Health (AU)

„Es ist im höchsten Maße unverantwortlich von einem Gesundheitsministerium, zu behaupten, dass tieffrequenter Schall keine physiologische Wirkung haben könne, wenn öffentlich zugängliche experimentelle Ergebnisse das Gegenteil beweisen.
Das Gesundheitsministerium versagt der Öffentlichkeit den Schutz vor den potenziellen Risiken des niederfrequenten Schalls, durch seinen Mangel an objektiver und ausgewogener Beurteilung."

Prof. Dr. Alec N. Salt & Dr. Jeffery T. Lichtenhan (Assistant Professor)
Otolaryngologe an der Washington University, St. Louis, USA
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/allgemein/dr-alec-salt-respond-to-victoria-health


 

USA

Dr. Nina Pierpont, Kinderärztin und Verhaltensbiologin, Malone NY, USA

WTS Vorstudie 2004- 2009

Auszug der deutschen Übersetzung
„Wind Turbine Syndrome gibt einer Reihe von Symptomen einen Namen und eine medizinische Beschreibung, Symptome, die ernst genug sind, um Leute aus ihrem Zuhause zu vertreiben, und legt medizinische Risikofaktoren für solche Symptome fest. Diese und andere im Bericht berücksichtigte Studien deuten darauf hin, dass eine sichere Entfernung mindestens 2 km (1.24 Miles) beträgt, noch weiter, wenn die Turbinen größer sind und das Gelände uneinheitlich ist. Weitere Forschung ist nötig, um physische Ursachen und physiologische Mechanismen zu klären, um weitere Auswirkungen auf die Gesundheit von Personen, die in der Nähe von Windturbinen leben, zu erforschen, um festzustellen, wie viele Personen betroffen sind und um die Auswirkung auf bestimmte Populationsgruppen, insbesondere Kinder, zu untersuchen. Staatliche Finanzierung und Moratorien sind angebracht.
Windturbinen verursachen Wind Turbine Syndrome. Wir wissen dies, weil Personen Symptome aufweisen, wenn sie sich für längere Zeit in der Nähe von Windturbinen aufhalten, diese Symptome aber verschwinden, wenn sich die Personen nicht mehr dort aufhalten. Die Familien, die an der Studie teilnahmen, hatten selbst herausgefunden, dass sie sich von den Turbinen entfernen mußten, um ihre Beschwerden loszuwerden, und neun der zehn Familien sind weggezogen. Einige haben ihre Häuser verkaufen können, andere dagegen ihre Häuser verlassen müssen.
Leute verlassen ihre Häuser nicht wegen einer 'Belästigung'. Die berichteten Symptome wie Schlafentzug, Schwindel und Übelkeit können nicht als 'Belästigung' abgetan werden.
Die Häufung der Symptome war konsistent von Person zu Person, daher die Bezeichnung 'Syndrom'.
Die Symptome sind Schlafstörungen und Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Tinnitus (Ohrengeräusche), Ohrendruck, Benommenheitsgefühl, Schwindel (spinning dizziness), Übelkeit, verschwommenes Sehvermögen, Tachykardie (Herzrasen), Reizbarkeit, Probleme mit der Konzentration und dem Erinnerungsvermögen, Panikattacken mit einem Gefühl der Bewegung oder Zittern im Körper, die im Wach- und im Schlafzustand aufkommen.
Kinder sind ebenso betroffen wie Erwachsene, besonders ältere Erwachsene.
Leute, die an Migräne leiden, die bewegungssensibel (Reisekrankheit) sind oder geschädigte Hörorgane haben z.B. Hörverlust wegen industriellen Lärms, sind anfälliger für Wind Turbine Syndrome. Diese Ergebnisse sind statistisch signifikant (p<0.01)."
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/wind-turbine-syndrome/wind-turbine-syndrome-uebersetzungen

November 2010

WTS und das Gehirn

Aus der Zusammenfassung:
Jüngste Forschung – wie im nachfolgenden dargelegt – legt folgenden Wirkmechanismus für das Wind Turbine Syndrome (WTS) nahe: luft- oder bodenübertragener, niederfrequenter Schall stimuliert das Innenohr direkt und unter Hervorrufen von physiologischen Reaktionen in sowohl Cochlea (Gehörschnecke) und Otolithenorganen (Sacculus und Utriculus, Organe zur Erkennung von Lage und Beschleunigung des Körpers).

Die Forschung hat nun schlüssig dargelegt, dass physiologische Reaktionen in der Cochlea einen Höreindruck niederfrequenten Schalls unterdrücken, die Cochlea aber dennoch Signale an das Gehirn sendet. Die Funktion dieser Signale ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch größtenteils unbekannt. Die Reaktion der Cochlea auf WKA-Lärm ist zudem ein Auslöser für Tinnitus und für jene strukturellen Veränderungen auf Ebene der Gehirnzellen, für die Tinnitus das typische Symptom darstellt. Diese strukturellen Veränderungen haben einen Einfluss auf die Verarbeitung von Sprache und die grundlegenden Lernprozesse, die mit dieser Fähigkeit zur Verarbeitung von Sprache in Verbindung stehen.

http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/wind-turbine-syndrome/wind-turbine-syndrome-und-das-gehirn

Dezember 2012

"Wind Turbine Syndrome is real," reports clinical psychologist (Australia)

Dec 5, 2012
"Based on my recent experiences and interactions with such affected individuals, I am satisfied that this WTS condition is real. . . .This syndrome is not, in my view, a psychosomatic illness or a nocebo effect."
Editor's note: The following statement was formally submitted to the Australian Federal Senate as it ponders a bill to curb excessive wind turbine noise. The bill currently goes by the name, Renewable Energy (Electricity) Amendment (Excessive Noise from Wind Farms) Bill 2012. Whether the Senate passes such a bill remains to be seen, of course.
Click here to read Mr. Trask's testimony in the original (submission #162 in the list).
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/wind-turbine-syndrome/wind-turbine-syndrome-is-real-reports-clinical-psychologist


 

Deutschland

 Deutsche Studie über Infraschall (2006)

Wirkung von Infraschall auf den kochleären Verstärker

Günther Scholz¹, Johannes Hensel¹, Thomas Janssen²
¹HNO-Klinik der Charité, Universitätsmedizin Berlin, D10117 Berlin, ²HNO-Klinik der TU München
Einleitung
[...]
Obgleich vom Menschen im konventionellen Sinne nicht hörbar, wird Infraschall in Abhängigkeit vom Pegel doch wahrgenommen. Harris et al. (1976) sowie Moeller u. Pedersen (2004) berichten, dass Infraschallreize sowohl vom Ohr und dem peripheren Gleichgewichtsorgan als auch von der Haut, Herz, Lunge und anderen inneren Organen aufgenommen werden. Weitere biologische Auswirkungen wie Schwindel, Stress, psychische Probleme sowie Schlafstörungen werden von Tagikawa et al. (1988) beschrieben und von Castelo Branco et al. (2003) als „Vibroacoustic Disease" zusammengefasst.

Das Gefühl einer Unbehaglichkeit nimmt mit tieferen Frequenzen sowie mit höheren Pegeln und der Dauer der tieffrequenten Einwirkung zu; wenige Menschen beschreiben diese Gefühle sogar auch bei Pegeln unterhalb ihrer Wahrnehmungsschwelle. In einem Tierexperiment mit sehr lauten Schallexposition mit Tönen von 31,5 und 53 Hz, länger als 24 Stunden, zeigen Alves-Pereira et al. (2003), dass es zu Zerstörungen kochleärer Strukturen kommen kann. Zunächst zerklumpten die Zilien der äußeren Haarzellen (OHC) und bei mehrtägiger Schalleinwirkung wurden die OHC zerstört. (Anm. der Red.: siehe auch Studie .....!)
Daher sind alle Untersuchungen mit hochpegeligen Schallreizen sehr vorsichtig anzugehen und vor allem die Dauer der Schalleinwirkung so gering wie möglich zu halten. [...]
Quelle: http://www.uzh.ch/orl/dga2006/programm/wissprog/Scholz.pdf


Kasachstan & Ägypten

Studie im Tierversuch zu den Auswirkungen von Infraschall.

Infraschall: Toxische Wirkung auf das Immunsystem

Eine Forschungsarbeit von Wissenschaftlern aus Kasachstan und Ägypten von 2010
S.T. TULEUHANOV1, O.S. DESOUKY2, M.A. MOHASEB1
(1) Department of Physiology of Human and Animals and Biophysics, Faculty of Biology, "Al-Faraby" Kazakh National University, Almaty, Kazakhstan
(2) Radiation Physics Department, National Center for Radiation Research and Technology (NCRRT), EAEA, POB 29 Madinat Nasr, Cairo, Egypt
Einführung
Infraschall (0,0001 bis 20 Hz) ist akustische Energie, die sich physikalisch auszeichnet durch eine starke Durchdringung, geringe Dämpffähigkeit und eine weite Ausbreitung. Mit der schnellen Entwicklung der modernen Industrie und des Verkehrs, werden mehr und mehr Infraschallquellen ermittelt, die zum dramatischen Anstieg der Lärmbelastung in unserer Umwelt beitragen [22]. [...]
Ärzte und Psychologen bemühen sich, die Auswirkungen der tiefen Frequenzen auf die natürlichen Resonanzen der Organe des menschlichen Körpers zu verstehen [3].
Experimentelle Studien berichten über eine signifikante toxikologische Wirkung [10,13] auf Menschen oder verschiedenen Spezies von Tieren wie Ratten und Mäuse, die Infraschall kurzzeitig bei 90 dB und mehr oder während Langzeit-Exposition bis zu mehreren Monaten ausgesetzt sind. [...]
Es gibt zwar einige Studien über Toxikologie von Infraschall, aber es gibt relativ wenig Wissen über die negativen Auswirkungen von Infraschall auf Immunität. Dies hat uns veranlasst, diese Studie durchzuführen, die darauf abzielt, den direkten und indirekten Einfluss der Infraschallwellen auf immunologische Reaktionen zu beschreiben.

Zusammenfassung von Jutta Reichardt

In Tierversuchen nachgewiesen:
Infraschall verschieden hoher Frequenzen und Schalldrücke führt über direkte und indirekte (Trinkwasser) Exposition zu
- einer Stimulierung des Immunsystems bereits nach kurzer Versuchsdauer und einem geringen Schalldruck (der von der Gegenseite stets bestritten wird)
- Auswirkungen auf die weißen Blutkörperchen mit der Folge einer deutlichen Vermehrung der Leukozytenzahl und signifikanten Erhöhung unreifer Vorstufen
- einer Erhöhung der alkalischen Phosphatase-Konzentration in den Gefäßen des Trommelfells und somit zu Gehörschäden ( siehe auch Punkt 5.)
- morphologischen Veränderungen in den Rezeptorzellen und den Haarzellen des Innenohres
- Diese Veränderungen im Immunsystem zeigen sich in der Störung der Zellproduktion, insbesondere der Leukozyten und dem Auftreten unreifer Zellen
- Dies kann aufgrund der Wirkung der intensiven Infraschallexposition auf die Resonanzfrequenzen der Körperorgane geschehen
Andere Frequenzen und Schalldrücke führen bei 4 verschiedenen Tierarten zu weiteren Schädigungen wie Arterienverengungen, Kern-Deformationen und mitochondriale Schädigungen, Pathologien der Herzmuskelzellen, reduziert kontraktile Funktion des Myokards, Mikrozirkulationsstörungen, Ischämie und mitochondriale Zerstörung in den Kapillaren, Störungen des Enzymniveaus der Mitochondrien.

Anm. Jutta Reichardt
Da mehrere Versuche bei Frequenzen zwischen 4 und 8 Hz, also unterhalb der, von der überarbeiteten DIN 45680 festgesetzten Grenze von 8Hz gemacht wurden und toxikologische Wirkungen nachwiesen, kann man auch hier als bestätigt sehen, dass die Neuausrichtung der DIN mit der Vorgabe, Infraschall erst ab 8 Hz zu berücksichtigen, als Grundlage für die TA Lärm wissenschaftlich nicht haltbar ist.

Fazit
"Es kann geschlussfolgert werden, dass die direkte und indirekte Exposition an Infraschall für die Dauer von 10 Minuten (13 bis 30 Hz mit einer Intensität von 10,9 bis 14 dB) das Immunsystem stimulieren kann und dann zu einer Störung bei der Bildung weißer Blutzellen nebst dem Auftreten unreifer Zellen im Blut führt.
Vorsicht für Menschen ist geboten im Umgang mit diesen niedrigen Frequenzen."
Teilübersetzung und Original:

http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/infraschall-toxische-wirkung-auf-das-immunsystem


 

Portugal

 Castelo Branco N, Alves-Pereira M. Vibroacoustic disease. Noise Health 2004;6:3-20

VAD – Vibroacoustic Disease - Vibrationsakustische Erkrankung – 2004

Abstract
Vibroacoustic disease (VAD) is a whole-body, systemic pathology, characterized by the abnormal proliferation of extra-cellular matrices, and caused by excessive exposure to low frequency noise (LFN). VAD has been observed in LFN-exposed professionals, such as, aircraft technicians, commercial and military pilots and cabin crewmembers, ship machinists, restaurant workers, and disk-jockeys. VAD has also been observed in several populations exposed to environmental LFN. This report summarizes what is known to date on VAD, LFN­induced pathology, and related issues.
In 1987, the first autopsy of a deceased VAD patient was performed. The extent of LFN­induced damage was overwhelming, and the information obtained is, still today, guiding many of the associated and ongoing research projects. In 1992, LFN-exposed animal models began to be studied in order to gain a deeper knowledge of how tissues respond to this acoustic stressor. In both human and animal models, LFN exposure causes thickening of cardiovascular structures. Indeed, pericardial thickening with no inflammatory process, and in the absence of diastolic dysfunction, is the hallmark of VAD. Depressions, increased irritability and aggressiveness, a tendency for isolation, and decreased cognitive skills are all part of the clinical picture of VAD. LFN is a demonstrated genotoxic agent, inducing an increased frequency of sister chromatid exchanges in both human and animal models. The occurrence of malignancies among LFN-exposed humans, and of metaplastic and displastic appearances in LFN-exposed animals, clearly corroborates the mutagenic outcome of LFN exposure. The inadequacy of currently established legislation regarding noise assessments is a powerful hindrance to scientific advancement. VAD can never be fully recognized as an occupational and environmental pathology unless the agent of disease - LFN - is acknowledged and properly evaluated. The worldwide suffering of LFN-exposed individuals is staggering and it is unethical to maintain this status quo.
Keywords: cardiovascular thickening, echocardiography, respiratory drive, tumours, extra-cellular matrix, low frequency noise

Castelo Branco N, Alves-Pereira M. Vibroacoustic disease. Noise Health [serial online] 2004 [cited 2011 May 2];6:3-20.
Available from: http://www.noiseandhealth.org/text.asp?2004/6/23/3/31667
Studie auf windwahn.de
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/vibro-acoustic-disease/vibro-acoustic-disease-the-study

Weiterführende Informationen zu VAD ebenfalls auf windwahn.de. z.B.
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/vibro-acoustic-disease/krank-durch-schall

Dr. Alves-Pereira erforscht mit ihrem Team in Portugal bereits seit mehr als 30 Jahren den Einfluss von niederfrequentem Schall auf die Gesundheit und entdeckte die Zusammenhänge zwischen Niederfrequenzschall emittiert durch verschiedene Industrieanlagen und ernsthaften gesundheitlichen Problemen.
Die VAD-Forschung hat dazu geführt, dass in Portugal durch ILFN erkrankte Menschen eine Berufsunfähigkeitsrente erhalten.
Des Weiteren verurteilten portugiesische Richter die Betreiber von WKA mit gesundheitsschädigenden Auswirkungen durch ILFN auf Anwohner, die zu nah an WKA lebten und an VAD erkrankt waren, zum Rückbau der Anlagen.

PPP von Prof. Mariana Alves Pereira:
http://www.nhmrc.gov.au/_files_nhmrc/file/media/events/windfarms_science_forum_mariana_alves_pereira.pdf

Vortrag von Mariana Alves-Pereira in Holland:

Mit Textauszügen zu o.g. PPP
https://www.wind-watch.org/documents/low-frequency-noise-and-health-a-wind-turbine-case-2007-2013/


Deutschland

Diplomarbeit

Infraschall: Humanbiologische Signalrelevanz schädigt

"Die Arbeit von Frau Wanka vertritt die schlüssige und daher wissenschaftlich weiter zu verfolgende Hypothese, dass nicht die Stärke des Infraschalls sondern seine HUMANBIOLOGISCHE SIGNALRELEVANZ schädigt."
Anm. der WW-Redaktion: Nicht nur die Signalrelevanz, sondern auch... Die Stärke des Infraschalls kann auf verschiedene Weise auf die Organe bzw. Zellen einwirken, wie die Studie zur Toxischen Wirkung des Infraschalls aufs Immunsystem in diversen Tierversuchen zeigt.
Allerdings wurden dabei organische Schäden bereits bei Schalldrücken von 10.9 - 14 dB (bei 13-30Hz) festgestellt.

Gesundheitsgefährdung durch windradgenerierten Infraschall

Die These, dass Infraschall vom menschlichen Organismus nicht wahrnehmbar sei, wurde von Wanka und Höppe widerlegt, indem sie nachwiesen, dass mit Föhn oder besonderen Witterungsbedingungen verknüpfter Infraschall in München maximal eine Verdreifachung der durch Suizid, Suizidversuch oder psychischen Störungen bedingten täglichen Rettungsdiensteinsätze bewirkt. Die Wahrnehmbarkeit hängt nicht vom Schalldruckpegel, sondern vom Signal-Rausch-Verhältnis einer schmalbandigen Störung ab, die sich dem aus natürlichen und technischen Quellen stammenden Infraschallrauschen überlagert. Das schreibt der Dipl.-Physiker Dr. Joachim Schlüter in seinem Beitrag auf der Webseite des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE).
Weiter ist in dem Artikel zu lesen: "Es wird die die Hypothese vertreten, dass dieses Signal durch den Gleichgewichtssinn wahrgenommen und als Bedrohung interpretiert wird, auf die der Mensch mit Aggression oder Depression reagiert.
Anm. der Windwahn-Red.: Gleiches erlebt man bei Tieren, wie z.B. der aktuelle Fall der Nerze in DK zeigt, die sich gegenseitig zu Tode gebissen, bzw. ihre Jungen gefressen haben.
Windradgenerierter Infraschall besitzt ein ähnlich diskretes Schallspektrum wie Föhn, folglich sollte er auch die gleichen Gesundheitsstörungen bewirken, die beim Föhn nachgewiesen wurden und die tatsächlich im Umkreis von Windkraftanlagen beklagt werden. Daher sollte an bewohnten Orten die windradgenerierte Infraschallamplitude das dort bei der gleichen Frequenz vorhandene Rauschniveau nicht wesentlich übersteigen.

Im Internet, aber auch in der wissenschaftlichen Literatur /1/ findet man zahlreiche Beobachtungen, die darauf hinweisen, dass der von Windrädern ausgehende Infraschall Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Angst, Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Gleichgewichtsstörungen, Übelkeit, Tinnitus, Herz- und Kreislaufprobleme bis hin zu Depressionen verursacht. Während diese Hinweise in Australien, Kanada, Niederlande, Schweden, UK und den USA ernst genommen werden und dort teilweise zur Ausweitung der Schutzzonen und zur staatlichen Initiierung von relevanten Forschungsprogrammen geführt haben, vertreten die Behörden und die Windenergieindustrie in Deutschland den Standpunkt, dass Infraschall nicht schädlich sein könne, da er nicht hörbar sei /2/. Auch liege die Schmerzschwelle für Infraschall so hoch, dass sie selbst am Fuße von Windradtürmen nicht überschritten werden könne.
[...]
Verallgemeinert lässt sich sagen, dass der menschliche Organismus Infraschall nur dann ignoriert, wenn dieser als Rauschen auftritt und dessen Amplitude die Schmerzgrenze nicht erreicht, ihn aber wahrnehmen kann, wenn er als schmalbandige Linie das ständig vorhandene Kontinuum überragt. Nur die Tonhaltigkeit des Infraschalls wird erkannt. Als Schwellenwert wäre dann das bei der jeweiligen Frequenz liegende Rauschniveau zu nehmen, nicht aber die Schmerzgrenze. Da zugleich der Beweis erbracht wurde, dass diese (unbewusste) Wahrnehmung mit schwersten psychischen Folgen für den Menschen verknüpft sein kann, sollte erst recht die selbe Ursache auch für die Klasse der leichteren psychischen Beschwerden gelten, die beim Föhn beobachtet wurden.

Quelle: Metereologische Zeitschrift Vol 14, No.2 279-284 April 2005: Human biometeorological relevance of low frequency air pressur oscillations E.R. Wanka, P. Höppe.

http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/infraschall-humanbiologische-signalrelevanz-schaedigt

http://www.windwahn.de/index.php/wissen/hintergrundwissen/studien-sammlung-zum-thema-infraschall-und-tieffrequenter-laerm 

Verwandtes aus Canada
http://www.windturbinesyndrome.com/2010/there-has-been-1-successful-suicide-and-1-suicide-attempt-ontario/


 

USA

Die sog. Kelly-Studie von 1985 - Acoustic Noise Associated with the MOD 1 Wind Turbine:
Its Source, Impact, and Control - Auch bekannt unter dem Namen NASA-Studie

N.D. Kelley et al
http://www.nrel.gov/docs/legosti/old/1166.pdf

Man beachte, dass die Beschwerden von Anwohnern aus einem Radius von 1 km (häufig) bis 2 km und mehr (gelegentlich) um die damals (1985) noch kleine WKA der NASA die gleichen Symptome betraf, wie die der Anwohner von heute 200 m hohen Anlagen.
Dies wiederlegt die oft geäußerte Behauptung, Windkraftanlagen der ersten und zweiten Generation hätten aufgrund ihrer geringeren Höhe von 30 – 100 m und der geringeren Leistungsstärke die damaligen Anwohner nicht schädigen können. Gleichzeitig bestätigt dies die vielen Zeugenaussagen der Betroffenen aus der Zeit von 1988 – 2004 auch aus Deutschland.

Dazu der Kelley Report von 1987 (Bezug auf Kelley 1985)
Wind turbine dangers known since 87
The Australian , Juli 2013

Tieffrequenz-Messergebnisse seit 1987 verheimlicht

Was Regierungen, Wissenschaftler und die Windindustrie seit 25 Jahren wussten, aber verheimlicht haben
Übersetzt von Jutta Reichardt, EPAW-D

Der Bericht von 1987 stellt bereits fest, dass die A-gewichtete Standard-Lärmmessung kein ausreichender Indikator für Belastungen durch niederfrequenten Lärm ist.
Gruppen in den USA und Australien, die sich mit Gesundheitsschutz im Bereich Windkraft beschäftigen sagen, obwohl moderne Windkraftanlagen anders sind, als die damals untersuchten, sei die Forschung aus dem Jahr 1987 bedeutsam, weil die modernen industriellen Prüfvorschriften für Lärm speziell dafür entwickelt wurden, Tests innerhalb von Gebäuden auszuschließen. Des Weiteren schließen die heutigen Messmethoden den niederfrequenten Lärm aus, also die zwei wichtigsten, in der Studie behandelten Punkte.
Eine Untersuchung durch den Australischen Senat vor zwei Jahren empfahl, Lärmmessungen in Australien innerhalb von Häusern durchzuführen, aber dies wurde nicht in die derzeitig gültigen Lärmvorschriften übernommen.
Weitere aktuelle Forschungen haben gezeigt, dass Windkraftanlagen je größer sie werden, einen umso größeren Schallanteil in den unteren Frequenzbereichen emittieren.

Sie können den Bericht von 1987 hier einsehen. Wir empfehlen Ihnen, die Zusammenfassung, das erste und das letzte Kapitel zu lesen. Nutzen Sie einen Online-Übersetzer!
Auf Seite 3 und in den Referenzangaben wird deutlich, dass viele Personen, Regierungen, Unternehmen und universitäre Einrichtungen von dieser Forschung Kenntnis haben.
Die Schutzkriterien im Bereich der Dosis-Wirkung , die in diesem Bericht empfohlen werden, wäre nicht annähernd ausreichend für die heute üblichen, viel größeren Windkraftwerke. Die Höchstgrenzen müssen überarbeitet werden, unter Berücksichtigung der Sensibilisierung durch die chronische Exposition (je länger Sie an WKA leben, desto gefährlicher). Auch dies war vor 25 Jahren eindeutig bekannt.
Sensibilisierung: Im Gegensatz zu dem, was uns Regierungen und die Industrie weismachen wollen, kann man sich nicht an ILFN (Infraschall und tieffrequente Geräusche) gewöhnen. Im Gegenteil: je länger die Dauer der Exposition, desto sensibler wird man und desto schlimmer werden die Auswirkungen auf die Gesundheit.
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/gefahren-durch-wka-seit-1987-bekannt


Dänemark / Australien

Vestas-Wissen zum Schall - Noch mehr jahrelang Vertuschtes:
Australien 2004, VESTAS über Infraschall

Vestas' dunkle Geheimnisse

Schallmessungen aufgetaucht – vorgestellt 2004 auf der AUSWEA-Konferenz in Australien
Dänischer Windkraftgigant kennt und vertuscht seit 10 Jahren die Schallauswirkungen seiner WKA auf Anwohner und seine unzulänglichen Messmethoden
Vestas, die Nummer 1 in der Windkraftbranche weltweit, Dänemarks Vorzeigeproduzent von Windkraftanlagen steht laut Eigenwerbung und medienpolitischer Lobhudelei für saubere Energie im erfolgreichen Kampf gegen den Klimawandel.
Sucht man auf der Vestas-Homepage nach „Lärm", liest man, dass die Vestas Modelle natürlich ganz leise seien, nahezu nicht zu hören, abgesehen hin und wieder von einem „ Swoosh" , welches man zu kaschieren bemüht sei. Was heißen soll, dass man den hörbaren Lärm dank Ingenieurskunst konstruktiv in den tieffrequenten Bereich verlegt. Dieser nicht hörbare, aber fühlbare Schall ist dann verantwortlich für die Gesundheitsschäden aus den Bereichen über WTS hier, hier und hier, sowie VAD hier, hier und hier und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems von 30% der Windkraft-Nachbarn...
Und was behauptet Vestas?: http://actonfacts.org/facts/#Noise

Unter dem Suchwort „Nachbarschaftsklagen" erfahren wir, dass es diese im Grunde auch nicht gibt, weil die Sorgen der Anwohner mit der Inbetriebnahme der neuen rotierenden Nachbarn umgehend zerstreut würden. O-Ton Vestas: Erfahrungen des wahren Lebens erzählen eine andere Geschichte...
Eine Erklärung, warum es dann im kleinen Dänemark mindestens 200 Gegenwind-Organisationen gibt, vereint im Landesverband Windstille ("Landsforeningen Vindstille") finden wir nicht...
Vestas: http://actonfacts.org/facts/#Neighbourcomplaints

Auch das Thema „Gesundheit" ist für Vestas keins, denn, so Vestas, das Wind Turbine Syndrome sei nichts als ein ausgewachsener Mythos. Wissenschaftlich glaubwürdige und überprüfte Studien schlössen konsequent aus, dass es Beweise dafür gäbe, dass sich Niederfrequenz-oder Infraschall von Windkraftanlagen auf die menschliche Gesundheit auswirkten...
Die Lügen zur angeblichen Unschädlichkeit von heute:
Vestas: http://actonfacts.org/facts/#Health


Von 2004:
Aus der Power Point Präsentation von Vestas in Zusammenarbeit mit Bonus und Delta, vorgestellt auf der AUSWEA Konferenz in Australien in 2004 – ( AUSWEA = Australian Wind Energy Association):

18. Unser empfohlenes Forschungsprogramm

Kopfmodell-Messungen an realen Anlagen verschiedener Größen.
        * ILFN beeinträchtigt nicht nur die Ohren – siehe VAD [Red.]
Hintergrundgeräusche-Messungen an realen Standorten
Hörtests zu erzielten Resultaten
Diese Messungen wurden auf Testbasis während unserer dänischen Messungen gemacht
Allgemeine Forschungen, die in diesem Bereich benötigt werden, umfassen
Psychoakustische Experimente
Hör-Tests
Messungen niedriger Frequenzen
Analyse hinsichtlich anderer Merkmale
Übersetzung JR

Alles:
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/allgemein/skandal-in-der-sauberen-windkraftbranche


Australien

Gesundheitsschäden durch Schall von Windkraftwerken

Wind Farm Generated Noise and Adverse Health Effects.

Bob Thorne, PhD, Team Leader
Noise Measurement Services Pty Ltd, Brisbane, Australia
Submitted to the Senate Hearing on 'Excessive Noise from Wind Farms' Bill, 14 November 2012

Zusammenfassung
Die Studie ist die letzte eines 7-Jahres-Forschungsprogramms über Lärmbelästigung bei niedrigen Lautstärken. Die Personen, die an der Studie teilnahmen (abgesehen von den Befragten in Neubaugebieten) sind alle negativ beeinflusst durch die Windpark-Auswirkungen und, wie in individuellen Fallstudien aufgezeichnet, gibt es Nachweise schwerwiegender gesundheitlicher Beeinträchtigungen. Die subjektive Erfahrung von Ärger ist eine allgemeine Reaktion auf Lärm. Verschiedene Personen können auf die gleichen Geräusche mit verschiedenen Arten von Störungen reagieren und diese individuell unterschiedlichen Reaktionen können teilweise unterschiedlicher Lärmempfindlichkeit zugeschrieben werden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die in der Nähe von Wind"parks" lebenden Personen in dieser Studie eine gesundheitlich eingeschränkte Lebensqualität durch Belästigungen und Schlafstörungen haben und dass ihre Gesundheit deutlich und ernsthaft beeinträchtigt (verletzt) ist durch Schall.
[...]
JR

Discussion Summary
The study is the final in a 7-year research program into low amplitude intrusive noise. The persons who took part in the study (apart from the greenfields' respondents) are all adversely affected by wind farm activity and, as recorded in individuals' case study, there is evidence of serious harm to health. The subjective experience of annoyance is a common reaction to noise. Different individuals can exhibit different annoyance reactions to the same noise, and these individual differences can be ascribed partly to differences in noise sensitivity. The findings suggest that the individuals living near the wind farms of this study have a degraded Health-Related Quality of Life through annoyance and sleep disruption and that their health is significantly and seriously adversely affected (harmed) by noise.
Studie (29 Seiten):
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/laerm/gesundheitsschaeden-durch-schall-von-windkraftwerken


England

Dr. Hanning, Schlafexperte:

Wind turbines are too loud

Schlafexperte warnt vor den Auswirkungen von Windkraftwerken
Dr. CD Hanning von der Universitätsklinik Leicester, seit 25 Jahren Schlafmediziner und anerkannter Gutachter an englischen und kanadischen Gerichten, warnt vor nicht nicht hinnehmbaren Vorkommen von Schlafstörungen bei Anwohnern von WKA im Umkreis von 1,5 km.
Windkraftlärm sollte unter keinen Umständen 35 dBA überschreiten und in ruhigen, ländlichen Regionen unter 32 dBA bleiben, so seine Analyse.
In his latest report Dr Hanning said: "Industrial wind turbines emit a unique impulsive noise pattern, described as thumping, swooshing and rumbling. It contains a large element of low frequency noise which travels further and penetrates buildings more easily than high frequency sound."
"Noise disrupts sleep by preventing the onset of sleep or the return to sleep after a spontaneous awakening. The character of wind turbine noise makes it particularly annoying. The sufferer has no means of controlling the noise and many seek to leave their homes."
"In the short term, loss of sleep leads to sleepiness, fatigue, poor memory and concentration, increased accident risk and low mood. In the longer term, it increases the risk of high blood pressure, stroke, heart attack, obesity, diabetes and cancer. Neither the short term nor the long term effects are trivial."
"The health effects demonstrated by these studies, and many others, are real and serious."

Source: http://www.berwickshirenews.co.uk/news/local-headlines/sleep-expert-warns-of-effect-of-wind-turbines-1-2565962

Dr Hanning's report can be downloaded from the Northumberland & Newcastle Society website:
http://www.nandnsociety.org.uk/county_planning_policy.html

Anmerkung Jutta Reichardt
Soviel zu den Behauptungen, es gäbe keine Schlafstudien zum Infraschall!
Auch der Mediziner und Gerichtsgutachter Hanning verweist auf die häufige Notwendigkeit, das Haus zu verlassen und beschreibt klar die Entwicklung der Symptome von der Kurzzeit- bis zur Langzeitexposition. Für uns als Langzeitexponierte wie ein Spiegel oder das Abbild unserer Befundberichte...


England

Wind Turbines, Noise and Health

Fallstudie in UK - veröffentlicht im February 2007
By Dr. Amanda Harry , M.B.Ch.B. P.G.Dip.E.N.T.

THE EFFECT OF WIND TURBINES ON HEALTH.

"I first realised there might be a problem associated with wind turbines when I was introduced to a couple living near a wind farm in Cornwall. The distance from their home to the nearest turbine is about 400 meters. They told me about poor sleep, headaches stress and anxiety symptoms brought on when the wind was blowing in certain directions. At times, they told me that they have been so disturbed by the noise that after several disturbed nights sleep, they have sought refuge in a nearby bed and breakfast establishment (far enough away not to be similarly affected by the noise).
Since that meeting I have spoken to and / or corresponded with 39 people living between 300meters and 2 km from the nearest turbine of a windfarm all of whom were suffering from the consequences of the noise coming from the turbines. This disturbance is by no means always there and is worse in certain wind directions.
The cases mentioned below are from several wind farms in the UK with a variety of turbine sizes from the smaller, older turbines to the taller more modern turbines.
However I have had correspondence from people living near wind farms in New Zealand and Australia and have evidence from other sources, (newspapers, journals and papers) of people being similarly affected in France, Germany, Netherlands and the USA."
Amanda arbeitete mit Fragebögen, die Resultate führt sie in Grafiken auf, z.B.:

  • Has your health in any way been affected since the erection of these turbines?
    81% yes
  • As a result, have you gone to see your doctor?
    76% yes
  • Do you feel that your Quality of Life has in any way been altered since living near the wind turbines?
    73% yes

Des Weiteren antworteten 42 Betroffene zu ihren Erfahrungen mit typischen WTS-Symptomen:
Do you feel that since living near a wind turbine/turbines you have experienced excess of the following symptoms (i.e. more than you did prior to living near these structures)?

  • Headaches
  • Palpitations
  • Excessive tiredness
  • Stress
  • Anxiety
  • Tinnitus (ringing in ears)
  • Hearing problems
  • Sleep disturbance
  • Migraines
  • Depression
  • Other - please specify

Ergebnisse der Befragung zu den TOP 10 der Symptome Seite 16 + 17.

  • Müdigkeit und Schlafmangel führen die „Hitliste" mit gut 80% an.

Ergänzende Kommentare der Probanden zu den näheren Umständen des Auftretens der von ihnen genannten Symptome runden das Bild ab.
Darunter der Satz:

39) Our lives are hell, they have been ruined and it's all due to those turbines.

Diese Worte hören und lesen wir regelmäßig im Kontakt zu anderen WKA-Anwohnern, z.B.
http://www.opfer.windwahn.de/index.php?option=com_content&view=article&id=5:aus-der-hoelle-auf-erden&catid=12:niedersachsen&Itemid=101

CONCLUSIONS
I think it is clearly evident from these cases that there are people living near turbines who are genuinely suffering from health effects from the noise produced by wind turbines. These neighbours of turbines clearly state that at times the noise from turbines is unbearable. The developers are usually heard to say that noise is not a problem. Clearly this cannot be the case.
A discussion follows which clearly explains why the characteristic noise from these turbines can be producing the symptoms that are being described above. On searching through the current literature I can find no papers written showing that turbines are harmless, only statements from acousticians giving their personal thoughts. In addition to this some of these acoustic experts have made statements categorically saying that the low frequency noise from turbines does not have an effect on health. I feel that these comments are made outside their area of expertise and should be ignored until proper medical, epidemiological studies are carried out by independent medical researchers.

An important contribution to the low frequency part of the sound spectrum may be the result of the sudden variation in air flow the blade encounters when it passes the tower: the angle of attack of the incoming air suddenly deviates from the angle that is optimised for the mean flow. This effect has not been considered important as the blade frequency is of the order of 1Hz where humans' hearing is relatively insensitive. However low frequency modulates well audible, higher frequency sounds and thus creates periodic sound. This effect is stronger at night because in the stable atmosphere there is a greater difference between rotor average and near tower wind speed. In addition to this multiple turbines can interact with each other to further multiply the effect. The effect will be greater for the larger more modern wind turbines.
As wind is variable and not consistent, the nature of the noise produced is also impulsive and unpredictable.
Low frequency noise issues have been researched extensively in Portugal and have been found to cause a complex disease known as vibroacoustic disease. Although this research has been mainly concerned with high levels of low frequency noise, it is felt that over years lower levels of low frequency noise may cause similar problems. It appears that the low frequency noise compromises the mechanotransduction signalling of cells which lead to structural changes of tissues and cells. This damage sustained is dose dependent and it is only in the latter stages that routine medical investigations willbecome positive. The syndrome can be broken down into various stages:-
Stage 1 – MILD (1-4 years) Slight mood swings, indigestion, heartburn, mouth/throat infections, bronchitis
Stage 2 – MODERATE (4-10 years) Chest pain, definite mood swings, back pain, fatigue, skin infections (fungal, viral, and parasitic), inflammation of stomach lining, pain and blood in urine, conjunctivitis, allergies.

Stage 3 – SEVERE (> 10 years) psychiatric disturbances, haemorrhages (nasal, digestive, conjunctive mucosa) varicose veins, haemorrhoids, duodenal ulcers, spastic colitis, decrease in visual acuity, headaches, severe joint pain, intense muscular pain, neurological disturbances.)
Low frequency noise exposure has also been shown in many studies to interfere with performance and cognitive function in the workplace. The effects are greatest in noise sensitive particularly low frequency noise sensitive individuals. In this group of people salivary cortisol levels are elevated during exposure.
For many years research has been carried out using noise as a non lethal weapon. Recently the Israeli army used such a weapon for crowd dispersal. Witnesses described a minute-long blast of sound emanating from a white Israeli military vehicle. Within seconds, protestors began falling to their knees, unable to maintain their balance. The technology is believed to be similar to the LRAD — Long-Range Acoustic Device — used by U.S. forces in Iraq as a means of crowd control.

Die New Yorker Polizei nutzt die Infraschallwaffen ebenfalls, um Demonstranten unter Kontrolle zu bringen:
http://www.windturbinesyndrome.com/2011/the-misuse-of-infrasound-industry-military-and-now-the-cops/
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/infraschall-wenn-die-aemter-versagen?showall=&start=2


How does noise affect health? – Seite 23
The auditory system is an extremely complex system .Because of the complexity of the auditory and cerebral systems it becomes easy to understand why the issues surrounding noise annoyance/ disturbance and associated health effects is not a simple one.
Studies in USA have shown a relationship between anxiety and vestibular disorders such as dizziness and migraines vertigo. Anatomical and electrophysiological evidence suggests that serotonin modulates processing in the vestibular nuclei in the brain. Therefore a disturbance in the serotonin balance which occurs in anxiety and depression syndromes can cause vestibular problems.

Symptome und Frequenzen – Seite 24
A research paper by G Rasmussen looked at body vibration exposure at frequencies of 1-20 Hz. Part of a table shows:-
General feeling of discomfort 4Hz – 9Hz
Head symptoms 13Hz – 20Hz
Influence on speech 13 Hz – 20 Hz
Lump in throat 12 Hz – 16Hz
Chest pains 5Hz – 7Hz
Abdominal pains 4Hz – 10Hz
Urge to urinate 10Hz – 18Hz
Influence on breathing movements 4Hz – 8Hz
Also in the region 60-90 Hz disturbances are felt which suggest eyeball resonances, and a resonance effect in the lower jaw/skull system has been found between 100-200 Hz.
Mechanisches Modell – Seite 25
Fig. 1
The resonance frequency ranges for various parts of the human body- values taken from the International Standards Organisation –ISO standards 2631
Dieses Modell ähnelt dem des RKI:
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/vibro-acoustic-disease/krank-durch-schall

Seite 27 – 29: Viele Verweise auf Erkenntnisse vorausgegangener Studien, deren Existenz mir bisher nur zum Teil bekannt waren. Die Zahl der weltweiten Studien scheint sehr viel größer zu sein, als bisher angenommen!
Soviel zur „schwachen Studienlage" von Twardella & Co.
Inhalte des Flussdiagramms (Seite 28) decken sich mit den meisten uns bekannten Schlussfolgerungen zu Ursache und Wirkung von ILFN.

Ab Seite 33: Appendix - Zeitungsartikel und viele Zeugenaussagen von 1997-2007
Sog. „Rauskäufe" gab es früher häufiger, allerdings überwiegend im Ausland
Aus dem Anhang - Seite 54
Meridian pays family to move - 02 August 2005
By LEE MATTHEWS
Meridian Energy has paid an undisclosed sum of money to shift a family
from their farm where Te Apiti's wind turbines are located, because noise
and vibration made it too difficult to live in their house.

http://docs.wind-watch.org/wtnoise_health_2007_a_harry.pdf


Deutschland

ACHTUNG: Die sogenannte Wilstedt-Studie wird regelmäßig benutzt, um schädigende Wirkungen von Infraschall zu widerlegen. Tatsächlich handelt es sich bei der Wilstedt-Studie um eine Hörschall-Studie!

Wilstedt-Studie von Dr. Johannes Pohl & Studienleiterin Hübner von der Uni Halle-Wittenberg

Windwahn analysiert die Wilstedt-Studie:
Argumente gegen die Wilstedt-Studie
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/laerm/warnung-vor-der-wilstedt-studie
Schon am 23. April 2012 hat windwahn.de darauf hingewiesen, wie das Ergebnis der Studie lauten wird.
Die Wilstedt-Studie - Wie es begann
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/laerm/laermstudie-in-wilstedt
Unreflektiert und kritiklos
Die Wilstedt-Studie in den Medien
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/laerm/lobbystudie-zum-windkraftlaerm-in-den-medien

10 x Höhe von WEA als Mindestabstand zum Schutz der Anwohner von Wind"parks"
Wilstedt-Studie bestätigt - unfreiwillig - die 10H - Regelung aus Bayern
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/laerm/wilstedt-studie-bestaetigt-10h-forderungen
Über Pohl haben wir Euch ja bereits viele Infos weitergegeben und das Trio Infernale verlinkt.


 

Deutschland

EEG-Studie

Dr. Elmar Weiler, NeuroNet GmbH, St. Wendel den 28.10.2005
Institut für Hirnforschung & angewandte Technologie GmbH

Auswirkungen einer subliminalen Beschallung mit einer Frequenz von 4 Hz, 8Hz und 31,5 Hz auf die elektroenzephalographische Aktivität eines weiblichen Probanden

Zu den Messungen:
Die zu prüfenden Frequenzen und Pegelwerte wurden dem Messbericht und Gutachten Nr. 05007 (Seite 8) Prof. Möser entnommen . – Grafik

Anmerkung:
Es wurden zunächst die Frequenzen 4 Hz, 8 Hz, 12, 5 Hz 16Hz und 31,5 Hz zur Messung vorgesehen. Während der Messungen unter subliminaler Schwingungseinwirkung verschlechterte sich jedoch der Allgemeinzustand der Probandin so sehr, dass auf die Frequenzen 12,5 Hz und 16 Hz verzichtet werden musste und lediglich die Frequenzen 4 und 8 Hz sowie abschließend die Frequenz 31,5 Hz mit den entsprechenden Pegelwerten in ihrer Wirkung auf das EEG gemessen werden konnten.
Messungen mit Abbildungen Seite 13 – 27
Reaktion von Frau B. infolge einer subliminalen Beschallung Seite 27

Zusammenfassung Seite 28
Die infolge einer subliminalen Beschallung induzierten EEG – Änderungen korrelieren mit folgenden Beschwerden:

  1. Konzentrationsstörungen
  2. reduzierte mentale Belastbarkeit
  3. Vigilanzstörung
  4. Merkfähigkeitsstörungen
  5. Panik/Angst
  6. innere Unruhe
  7. Schwindel
  8. Schlafstörung
  9. Labile emotionale Lage
  10. Störung der Exekutivfunktionen: Antrieb, Planung, Ordnung, Initiative

Die eingangs gestellten Fragen können anhand der ermittelten Ergebnisse wie folgt
beantwortet werden:
1. die vorliegenden subliminalen Schwingungseinwirkungen (Körperschall, Luftschall) verursachen im EEG deutliche Veränderungen.
2. die nachgewiesen Veränderungen im EEG weisen deutlich darauf hin, dass durch diese subliminalen Schwingungseinwirkungen eine Gefährdung der Gesundheit, eine Beeinträchtigung der Befindlichkeit sowie psychische als auch psychosomatische pathologische Auswirkungen verursacht werden.
Damit konnte experimentell exakt und zweifelsfrei nachgewiesen werden, daß die vorliegenden (subliminalen) Schwingungsfrequenzen pathologische Auswirkungen auf die Personen haben, die sich im Feldbereich dieser Schwingungen befinden.
http://www.windwahn.de/images/stories/PDF/a2subliminalebeschallungneuronet-1.pdf
Wenn man eine EEG-Testreihe organisieren könnte...


 

USA

The McPherson Study

 Dezember 2011

Zwei Akustiker, Rob Rand und Steve Ambrose, leben 3 Tage lang in einem Haus in Falmouth, MA, USA, in dem es laut Bewohner Probleme mit Schall gibt.
Sie nahmen detaillierte Infraschall-Messungen vor und beschrieben gleichzeitig die Auswirkungen des Schalls auf sich selber.

Abstract
McPherson is the first (and so far only) study to specifically look for the presence of excessive infrasound due to nearby wind turbines in a home that was identified by the owners as having a problem.
Two professional acousticians, Robert Rand and Stephen Ambrose lived in the home for 3 days during which they took detailed measurements of the infrasound and noted its effects upon themselves. They discovered that the infrasound often crossed the threshold of detection by the ear's low frequency detection mechanisms, and did so in a manner that could be very disturbing to individuals, causing potentially significant health problems. This study calls into question all the existing but unsupported claims by the wind energy industry and its supportive governments that infrasound is not a health issue.
"what is clear that for this home in this situation, the complaints of the owners are real and are beyond any reasonable doubt due to the noise generated by the turbine"
Infrasound
"Low frequency noise has the potential to cause a number of health issues.
Tyrrell Burt's list is from 1996, which referred to infrasound in buildings: "symptoms resulting from exposure to infrasound can include fatigue, headache, nausea, concentration difficulties, disorientation, seasickness, digestive disorders, cough, vision problems and dizziness, that is, symptoms typical of the sick building syndrome."
The quite similar list from Nina Pierpont's 2009 Wind Turbine Syndrome is: "sleep disturbance, headache, tinnitus, ear pressure, dizziness, vertigo, nausea, visual blurring, tachycardia, irritability, problems with concentration and memory, and episodes associated with sensations of internal pulsation or quivering"
"Imagine your brain getting continually pounded by the coming and going of the signals the OHC would be generating. The end result was that the acousticians themselves became nauseated etc and recovered as the measured levels of noise went up and down with the change of wind speeds during the several days they were in the home. As Rand states with a great deal of New England reserve:
The research is more than just suggestive. Our experiencing of the adverse health effects reported by others confirms that industrial wind turbines can produce real discomfort and adverse health impacts."
Messergebnisse und persönliche Erfahrungen während der Messungen sind interessant und vielfach deckungsgleich mit anderen Studienergebnissen.

Robert Rand et al. (1) Rand has his own web site http://randacoustics.com/  .
It contains a variety of wind-turbine-related materials, including the McPherson Study.
(2)The McPherson Study, available at Rand's website at:
http://randacoustics.com/wind-turbine-sound/wind-turbines-published-articles/the-bruce-mcpherson-ilfn-study/

The article that seems to have gotten replicated many places was originally at
Cape Cod Online, at: http://www.capecodonline.com/apps/pbcs.dll/article 

Be sure to read the comment by Sue Hobart, the owner of the home.
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USA / Kanada / England

NOISE & HEALTH 2012

September-October 2012 | Volume 14 | Issue 60
Michael A. Nissenbaum, Jeffery J. Aramini, Christopher D. Hanning

Einfluss des Lärms von Windkraftwerken auf Schlaf und Gesundheit

Northern Maine Medical Center, Fort Kent, Maine, USA, 1 Intelligent Health Solutions, Guelph, Ontario, Canada, 2 University Hospitals of Leicester NHS Trust, Leicester, UK
"Environmental noise is a public health concern, of which sleep disruption is a major factor"
Auszug Abstract:
„Für die Untersuchung der Forscher aus USA, Canada und UK wurden 2 Gruppen befragt: 38 Nachbarn von WKA im Umkreis von 375 – 1400 m und 41 WK-Anwohner 3,3 – 6,6 km entfernt. [...]
Validated questionnaires were used to collect information on sleep quality (Pittsburgh Sleep Quality Index — PSQI), daytime sleepiness (Epworth Sleepiness Score — ESS), and general health (SF36v2), together with psychiatric disorders, attitude, and demographics. Descriptive and multivariate analyses were performed to investigate the effect of the main exposure variable of interest (distance to the nearest IWT) on various health outcome measures.
Participants living within 1.4 km of an IWT had worse sleep, were sleepier during the day, and had worse SF36 Mental Component Scores compared to those living further than 1,4 km away.
Die Untersuchung fand statt von März – Juli 2010 in Mars Hill und in Vinalhaven, Maine,USA.
In Mars Hill stehen 28 WKA 1,5 MW von General Electric in linearer Anordnung auf einem Bergkamm.
In Vinalhaven stehen 3 gleiche WKA auf einer niedrig gelegenen, mit Bäumen bewachsenen Insel.
Zusammenfassend stellen die Autoren fest, dass der Lärm von WKA den Schlaf stört, ursächlich verantwortlich ist für Tagesmüdigkeit und psychische Gesundheitsstörungen der Anwohner beider Standorte, die innerhalb von 1,4 km Entfernung zu WKA leben.
Der Schall von WKA ist eine weitere Quelle von Umweltlärm, der die Gesundheit schädigen kann.
Die derzeitigen Regularien scheinen ungenügend zu sein, um die menschliche Bevölkerung, die in der Nähe von WKA lebt zu schützen. [...]
Wieder eine Studie zum Schlaf an WKA...!
Man beachte die Dimension der WKA an den untersuchten Standorten. Sie waren mit 1,5 MW mit Sicherheit sehr viel kleiner (wie eigentlich alle WKA in Übersee) , als die in Deutschland heute in Betrieb befindlichen WKA.
Beachtlich auch hier wieder die Quellenangaben.

Alles lesen:
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/laerm/laerm-als-gefahrenquelle-von-windkraftwerken


Deutschland

Der unhörbare Lärm von Windkraftanlagen

Infraschallmessungen an einem Windrad nördlich von Hannover 2004

Lars Ceranna, Gernot Hartmann & Manfred Henger
Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Referat B3.11, Seismologie, Hannover

Zusammenfassung
Im Anbetracht einer stetig wachsenden Anzahl von Windkraftanlagen und Windparks wird deren akustische Lärmemission im von Menschen nicht hörbaren Infraschallbereich für hochempfindliche Messanlagen zur Registrierung der Mikrodruckvariationen ein zunehmendes Problem. Um den von Windrädern generierten Schalldruckpegel hinsichtlich seiner Stärke in Abhängigkeit der Entfernung zu quantifizieren, wurden Infraschallmessungen mit mobilen Stationen an einem einzelnen Windrad mit horizontaler Achse vorgenommen. Die Ergebnisse der Registrierung sowie ihr erfolgreicher Vergleich mit einem theoretischen Modell zur Abschätzung des emittierten Schalls erlauben die Angabe eines Mindestabstandes, der zwischen einer Infraschallmessanlage und einem Windrad oder einem Windpark eingehalten werden muss, um ungestört Infraschallmessungen durchführen zu können. Bei diesen Modellrechnungen können bauliche Parameter der Windkraftanlagen berücksichtigt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sind für die Auswahl geeigneter Standorte bei der Planung neuer Infraschallstationen von besonderer Bedeutung. Umgekehrt dienen sie bei bereits existierenden Messanlagen dazu, einen Bannkreis für die Errichtung neuer Windkraftanlagen auszuweisen. Dies gilt insbesondere für die deutschen Infraschallstation I26DE im Bayerischen Wald und I27DE in der Antarktis, die Teil des internationalen Überwachungssystems (IMS – International Monitoring System) zur Überwachung der Einhaltung des Atomwaffenteststoppabkommens ist.
Infraschallmessung an 200 kW Windkraftanlage vom Typ Vestas V47 nördlich von Hannover. Die Registrierung mit MB2000 Mikrobarometern erfolgte entlang eines etwa 2 km langen Profils
Hier geht es um die Erkundung der angemessenen Sicherheitsabstände zu seismischen Messeinrichtungen und nicht um Sicherheitsabstände zum Schutz von Anwohnern.
Gemessen wurde an einer einzeln stehenden WKA der ersten Generation mit 200 KW und 47 m Höhe. Die Schlussfolgerungen zur möglichen Gefährdung der menschlichen Gesundheit legt die längst durch etliche Forschungen überholte Annahme zugrunde, dass das Unterschreiten der Wahrnehmungsgrenze maßgeblich sei.
Der Tatbestand, dass sich die Belastungen für die Gesundheit mit der Zunahme der Höhe und der Leistungszahl, sowie der Anzahl der WKA in einem sog. „Park", bzw. die Anzahl der Anlagen in einer Region um ein Vielfaches erhöhen, wurde hier nicht berücksichtigt und war auch nicht das Ziel der Forschung.
Allerdings wurden diese Punkte im Hinblick auf die notwendig einzuhaltenden Abstände zu seismischen Messeinrichtungen im Verhältnis zu den damals üblichen Dimensionen von WKA berücksichtigt und die Schlussfolgerungen sind daher auch für uns heute interessant.
Alles lesen:
http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Erdbeben-Gefaehrdungsanalysen/Seismologie/Downloads/infraschall_WKA.pdf?__blob=publicationFile&v=2
http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Erdbeben-Gefaehrdungsanalysen/Seismologie/Kernwaffenteststopp/Verifikation/Infraschall/Quellen_Phaenomene/Feldmessungen/windkraftanlagen.html

18.b) Seismische Studie von 2013
Initial study of seismic ground vibration
data from mega-watt class wind turbines
Interim Technical Report
Für Experten...
http://www.windwahn.de/index.php/wissen/hintergrundwissen/studie-ueber-seismische-vibrationen-durch-wka


Deutschland

Machbarkeitsstudie zu Wirkungen von Infraschall

Juni 2014

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Detlef Krahé , Bergische Universität Wuppertal, Wuppertal
Dirk Schreckenberg ZEUS GmbH, Hagen
Fabian Ebner, Christian Eulitz, Ulrich Möhler Möhler + Partner Ingenieure AG
Entwicklung von Untersuchungsdesigns für die Ermittlung der Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen durch unterschiedliche Quellen
UMWELTFORSCHUNGSPLAN DES BUNDESMINISTERIUMS FÜR UMWELT,
NATURSCHUTZ UND REAKTORSICHERHEIT
Forschungskennzahl 3711 54 199 UBA-FB 001948

Aufschlussreich ist der Teil „ Aufbereitung des Standes des Wissens über Infraschallauswirkungen auf den Menschen" Seite 14 – 16
Feststellung der potentiellen Betroffenheit der Bevölkerung in Deutschland durch Infraschall Seite 20 – 23 oben

Auszug:
„Als häufigste Quellenart für Beschwerden wurden Wärmepumpen mit einem Gesamtanteil von 9,3 % genannt. Von den Anlagen der Energieerzeugung und des Energietransportes führten Biogasanlagen mit 8,4 %, Blockheizkraftwerke mit 6,5 % und Windenergieanlagen mit 3,3 % am Häufigsten zu Konflikten.
•Praktisch relevante Quellen sind Wärmepumpen, Biogasanlagen, Blockheizkraftwerke, Windenergieanlagen, Kälte- und Klimaanlagen, Lüftungen und Gebäudeheizungen sowie Pressen/Stanzen in der Gruppe der Produktionsstätten.
•Für die systematische Erforschung der Lärmwirkungen sollten Anlagen mit einer hohen Anzahl von Betroffenen gewählt werden, wie zum Beispiel Blockheizkraftwerke, Windenergieanlagen und Pressen/ Stanzen von Produktionsbetrieben. Zur praktischen Konfliktvermeidung und Verbesserung der Wohnqualität im Hinblick auf Infraschall und tieffrequente Geräusche wären daher vorrangig Forschungen über Wärmepumpen, Kälte-und Klimaanlagen, Lüftungs- und Heizungsanlagen im Wohnungsumfeld geeignet.
Es gilt es zu beachten, dass die Befragung der Behörden nur einen kleinen Teil der tatsächlich vorhandenen Konfliktsituation bezüglich der Einwirkungen von Infraschall und tieffrequenten Geräuschen widerspiegelt. So ist davon auszugehen, dass die individuelle Toleranzschwelle der betroffenen Bürgerinnen und Bürger dazu führen kann, dass nur ein geringer Anteil von Konflikten den Behörden gemeldet wird. Um ein genaueres Bild der Situation zu erhalten, könnte zum Beispiel die Häufigkeit von Einwendungen in Planverfahren und gerichtlichen Auseinandersetzungen ausgewertet werden.
Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen wurde ein mögliches Studiendesign ausgearbeitet, das insbesondere auf die Erforschung der Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen ausgelegt wurde. Für eine Studie sollten Anlagen mit einer hohen Anzahl von Betroffenen gewählt werden. Dabei sind insbesondere geeignete Messmethoden, Prognoseverfahren und die Festlegung von Zumutbarkeitsgrenzen zu untersuchen."

Achtung! Betroffene von WKA aufgemerkt!
Es hilft uns nicht, wenn sich Lärm- und Infraschallbetroffene nur im Gespräch oder im Internet über ihre Situation und die gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch WKA beklagen.
Es ist unbedingt erforderlich, dass sich jeder Betroffene bei seinem zuständigen Landesamt für Umwelt, Abt. Immissionsschutz, bzw. im staatlichen Umweltamt, beim Immissionsschutzbeauftragten oder wer auch immer im jeweiligen Bundesland zuständig ist beschwert. Das können Sie tun per Brief, per Telefon und via Internet, ggf. auch persönlich vorsprechen. Am nachhaltigsten wirkt, wenn Sie darauf achten, einen schriftlichen Beweis für Ihre Beschwerde zu erhalten, z.B. in Form eines Antwortschreibens.
Hilfreich und unterstützend ist auch, wenn Sie Ihre Beschwerdegründe z.B. direkt oder mit Ihrer Beschwerde ans Amt per BCC an uns senden, damit wir diese sammeln, auf Wunsch anonymisieren und auf www.opfer.windwahn.de veröffentlichen. Dann haben wir die Möglichkeit, alle Betroffenenberichte en bloc an das UBA, an die Medien und an den Studienleiter zu senden.

Wenn Sie sich die Karte auf Seite 21 der Machbarkeitsstudie ansehen:
„ Auswertung der Betroffenheitsanalyse der Behörden, Darstellung der gemeldeten Beschwerdefälle inkl. Internetrecherche",
dann werden Sie feststellen, dass ausgerechnet in den Ländern, in denen die größte Dichte an WKA im Verhältnis zur Bevölkerung vorliegt, keine oder kaum eine Beschwerde über den Schall/Lärm von WKA von den Behörden an den Studienleiter gemeldet wurde. Bei nur 34% der versendeten Fragebögen, die der Studienleiter von den Ämtern zurückgeschickt bekam, fragt man sich natürlich, ob das einer Überlastung der Behördenmitarbeiter, einer Lustlosigkeit oder eher einem Boykottverhalten geschuldet ist...

Beispiel S-H, die Wiege der Windkraft in D, wo seit über 20 Jahren Menschen auf dem Land an WKA leben und leiden: Dort wurden laut Karte ganze 8 Beschwerdefälle durch Internetrecherchen ermittelt und eine einzige (!!!) Beschwerde zu WKA gemeldet.
Nun kennen wir die Situation in S-H seit unserem Herzug vor 20 Jahren gut und hatten persönlich und mit 2 Anwälten von 2006 – 2013 mit den zuständigen Behörden zum Thema Lärm, Infraschall und Schattenschlag zu tun. Ähnliches wissen wir von Mitstreitern, die wir durch die Gründung von GW-SH kennengelernt haben. Beschwerden bei den Ämtern gibt es seit Jahrzehnten, auf dem Land vor allem zu WKA und Biogasanlagen.
.
Die Verflechtungen von Politik und Ämtern mit der Windkraftlobby sind allseits bekannt: wo Amtspersonen und Politiker persönlich oder innerfamiliär von WKA profitieren und sich als Amtsträger gleichzeitig als Referenten des BWE verdingen, dort muss man damit rechnen, dass Beschwerden nicht weitergegeben werden, wenn die mächtige und einflussreiche Windkraftlobby verlangt, dass z.B. aus S-H keine Beschwerden gemeldet werden dürfen.
Die Vermutung liegt nahe, dass ein solches Vorgehen in anderen WK-Brennpunkten wie Niedersachsen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz etc. ebenfalls verordnet wurde oder stiller Konsens ist, weil man die „saubere" Windkraft nicht „beschmutzen" will. Dass auch dort Beschwerden an der Tagesordnung sind, kann man schon den häufigen Medienberichten dazu entnehmen und natürlich den vielen Berichten all unserer Mitstreiter.
Nun sollten wir, und das gilt für alle Bundesländer, also dringend dafür sorgen, dass die zuständigen Ämter sich vor Beschwerden nicht mehr retten können, wenn wir Wert darauf legen, dass die Auswirkungen von Infraschall in dieser Studie auch an WKA und ihren Betroffenen untersucht wird!
Zitat „Für eine Studie sollten Anlagen mit einer hohen Anzahl von Betroffenen gewählt werden" Das heißt, wir müssen jetzt für Aufmerksamkeit sorgen! Bei 3,3% Beschwerden sehe ich da momentan keine großen Chancen auf Beachtung...
Wir wollen doch auf keinen Fall, dass man weiterhin weltweit tönt, in Deutschland gäbe es keine Probleme mit der Windkraft, weil man in D Windkraftanlagen lieben würde...., oder?

P.S. Und liebe Mitstreiter, die Ihr zur Zeit noch für die Verhinderung der Gesundheits- und Naturzerstörung durch WKA kämpft: Dies ist ein Anliegen, dass uns alle angeht, die einen seit Jahren, die nächsten mit Pech künftig und den dritten hilft eine deutsche Infraschallstudie wohlmöglich eines Tages bei der Verhinderung...

9.6 Bewertung und Ausblick – Seite 116

Auszug
Über dies hinaus scheinen die tieffrequenten Schalle und der Infraschall bei längerer Exposition bei den Betroffenen zu einer erhöhten Wahrnehmung zu führen. Eine weitere offene Frage ist, weshalb die Betroffenen in der Regel stark mental beeinträchtigt sind. Ähnliche Beobachtungen sind bei anderen Lärmeinwirkungen nicht zu machen. Ob ein direkter Einfluss auf Hirnfunktionen besteht und dieser deshalb besteht, weil die Hirnaktivitäten den gleichen Frequenzbereich belegen, bleibt zunächst eine noch nicht belegte Hypothese. Die Vorstellung, dass dies so sein könnte, verstärkt die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen in dieser Richtung. Messungen des EEGs der Betroffenen könnten hier weiteren Aufschluss geben.

10. Schlussfolgerungen und Empfehlungen
Auszug
Im Rahmen der Betroffenheitsanalyse konnten keine regionalen Schwerpunkte mit einer statistisch hinreichenden Sicherheit gefunden werden. Am meisten führten Anlagen der Energieerzeugung und des Energietransportes sowie raumlufttechnische Anlagen zu Beschwerden über Infraschall und tieffrequente Geräusche. Als häufigste Quellenart für Beschwerden wurden Wärmepumpen mit einem Gesamtanteil von 9,3 % genannt. Für etwa jede zehnte Beschwerde war keine Ursache bekannt. Praktisch relevante Quellen sind Wärmepumpen, Biogasanlagen, Blockheizkraftwerke, Windenergieanlagen, Kälte und Klimaanlagen, Lüftungen und Gebäudeheizungen sowie Pressen/Stanzen aus der Gruppe der Produktionsstätten.
Aus dem Rücklauf der Abfrage der Immissionsschutzbehörden zeigte sich ein Bedarf nach einer systematischen Erhebung und Archivierung von Messdaten sowie nach einem einheitlichen Beschwerdekataster. Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen wurde ein mögliches Studiendesign ausgearbeitet, das insbesondere auf die Erforschung der Auswirkungen von Infraschall auf den Menschen ausgelegt wurde. Dabei sollten Anlagen mit einer hohen Anzahl von Betroffenen gewählt werden, wie zum Beispiel Blockheizkraftwerke, Windenergieanlagen und Pressen/Stanzen von Produktionsbetrieben.
Zur praktischen Konfliktvermeidung und Verbesserung der Wohnqualität im Hinblick auf Infraschall und tieffrequente Geräusche wären vorrangig Forschungen zur Lärmbelastung und Lärmbelästigung über Wärmepumpen, Kälte- und Klimaanlagen, Lüftungs- und Heizungsanlagen im Wohnungsumfeld geeignet. . Darüber hinaus werden Empfehlungen für weiteren Forschungsbedarf gegeben; insbesondere sind geeignete Messmethoden, Prognoseverfahren und die Festlegung von Zumutbarkeitsgrenzen zu untersuchen.
Die Bewertung und Beurteilung von ausgeprägt tieffrequenten Geräuschen und zum Teil Infraschall erfolgt derzeit in Deutschland nach TA Lärm in Verbindung mit DIN 45680. Im Rahmen der Überarbeitung der DIN 45680 wurde auf die Erweiterung des Frequenzbereiches zu tieferen Frequenzen hin verzichtet, so dass der Infraschallbereich unter 8 Hz derzeit nicht beurteilt werden kann.
Es ist zu erwarten, dass auch bei Anwendung eines strengeren Regelwerkes nicht alle Nutzungskonflikte durch tieffrequente Geräusche und Infraschall gelöst werden können, da die Konfliktbewältigung eine ganzheitliche Beurteilung, die Festlegung von Grenzwerten sowie standardisierte und genormte Prognoseverfahren erfordert. Pauschale Ansätze, die eine Prognosesituation mit dem Ziel einer Konfliktbewältigung einseitig überschätzen, wie zum Beispiel die Festlegung von Mindestabständen, erscheinen ohne fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse über die Wirkmechanismen der Geräuschquellen nicht sachgerecht.

Konsequenz der Machbarkeitsstudie aus Sicht der Betroffenen
Es wird weiterer Forschungsbedarf festgestellt, aber die meisten Forschungen und Ergebnisse der hier unter 1. bis 18. vorgestellten Studien werden negiert. Die Anzahl der berücksichtigten Quellen zur Machbarkeitsstudie ist beeindruckend, aber spiegelt weder die breitgefächerten Studien aus aller Welt wider, noch die ganz aktuellen Forschungen.
Die Studienschwerpunkte sollen auf Wärmepumpen und andere technische Anlagen gelegt werden, um der „praktischen Konfliktvermeidung und Verbesserung der Wohnqualität im Hinblick auf Infraschall und tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld zu dienen.
Das Wohnumfeld von Menschen, die auf dem Land neben Windkraftwerken leben wird hier nur äußerst gering geschätzt und ist demnach weniger schutzbedürftig.
Dies würde auf Nachfrage sicher mit den o.g. angeblich wenigen Beschwerden von 3,3% begründet werden...
Der Verzicht auf die Berücksichtigung der Frequenzen < 8Hz in der DIN 45680 und damit auch in der angekündigten weiterführenden Studie zum Infraschall hat weitreichende Konsequenzen für die Gesundheit der Anwohner von WKA und anderen Anlagen.
Siehe die Tabelle zu den Einwirkungen der niedrigen Frequenzen < 8Hz auf diese verschiedenen Körperorgane unter Anhang 1
Dieser „Verzicht" ist dem Einfluss der verschiedenen Lobbys geschuldet, wissenschaftlich nicht begründbar und lässt sowohl Ethik und Moral im Umgang mit den Mitmenschen, als auch den Artikel 2 (2) des Grundgesetzes zur körperlichen Unversehrtheit außer Acht.
Ein strenges Regelwerk wird als ungeeignet zur Bewältigung von Nutzungskonflikten erachtet, die Festlegung von Mindestabständen zur möglichen Konfliktbewältigung wird als einseitig überschätzt eingeordnet und abgelehnt.
D.h. auch in Zukunft werden Betroffene zum eigenen Schutz und zur Einhaltung der Lärmwerte den langen und teuren Klageweg beschreiten müssen, weil ihnen vonseiten des Staates der Schutz vor schädlichen Schalleinwirkungen insbesondere im Infraschallbereich auch weiterhin verwehrt wird.
Hier werden offenbar wieder einmal Steuergelder verwendet, um eine Studie zu finanzieren, deren Ergebnis durch Ausgrenzung (Frequenzbereich <8Hz und Betroffene von WKA) und Vorrang für lobby-begünstigende Aussagen von vornherein vorgegeben erscheint.
JR
http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/texte_40_2014_machbarkeitsstudie_zu_wirkungen_von_infraschall.pdf


 

Kanada

 Eine ähnlich verlaufende Studie zugunsten der Windkraftlobby wurde in 2009 in Kanada erstellt:

CanWEA/AWEA Health Study

2009 (s.u.)

Anhang 1. zu 19.
Zur Vernachlässigung der Frequenzen unter 8 Hz:
Einwirkung kräftiger Vibrationen auf Menschen Vibration und Körper
29.04.2002 Quelle: INDEKLIMA – LYD, Polyteknisk Forlag
Tabelle 10.3
Beispiele für die Einwirkung kräftiger Vibrationen auf Menschen mit Circa-Angabe der Frequenzbereiche (nach STEPHENS)
Vibrationen können auf den Körper durch direkten Kontakt mit vibrierenden Bauteilen übertragen werden. Teile des Körpers können aber auch in Schwingungen versetzt werden, durch kräftige Schallwellen in der umgebenden Luft, besonders durch Infraschall.
In Gebäuden haben Vibrationen im Bereich über 80 Hz keine praktische Bedeutung. Unter 80 Hz können Vibrationen grob in zwei Frequenzbereiche mit verschiedenen Wirkungen aufgeteilt werden:
sehr niedrige Frequenzen (ca. 0,1 – 1 Hz) und
einen höheren Frequenzbereich (ca. 1 – 80 Hz).
Unter 1 Hz ist die wesentlichste Wirkung von Vibrationen Bewegungskrankheit, bei der die Symptome die gleichen sind wie für See- und Reisekrankheit, das heißt Übelkeit, Blässe, kalter Schweiß, allgemeines Unbehagen und eventuell Erbrechen. Darüber hinaus können Schwindel- und Gleichgewichtsstörungen auftreten. Es gibt keine vollständige Erklärung für das Entstehen der Bewegungskrankheit, aber es kann hingewiesen werden auf STEPHENS 3, Kap. 11 für eine Vertiefung des Themas.
Bei sehr niedrigen Frequenzen schwingt der ganze Körper als eine Einheit, aber bei Frequenzen über 1 bis 4 Hz werden einzelne Organe oder Teile des Körpers wegen Resonanz besonders kräftig schwingen, welches eine lange Reihe von Symptomen hervorruft, wie aus der folgenden Tabelle ersichtlich. Der Tabelle liegen Versuche mit sehr kräftigen Vibrationen von 1 Minute und 3 Minuten Dauer zugrunde. Es geht aus den angegebenen Frequenzbereichen hervor, dass bei sehr niedrigen Frequenzen unter etwa 10 Hz besonders die zentral platzierten Organe mit relativ großer Bewegungsfähigkeit und niedrigen Resonanzfrequenzen beeinflusst werden. Umgekehrt sind Organe mit relativ kleiner Bewegungsfähigkeit und höheren Resonanzfrequenzen peripher platziert, und sie werden bei höheren Frequenzen beeinflusst
Tabelle 10.4
Die am deutlichsten erkennbaren Symptome zwischen 1 und 20 Hz bei Einwirkung auf sitzende Personen mit vertikalen Vibrationen im Grenzbereich gesundheitsschädlicher Einflüsse bei Exposition von mindestens 1 Minute (nach MAGID et al)

Welche Körperregionen werden also im Frequenzbereich von 0,01 – 8 Hz, also in dem Bereich auf den, wie in der Machbarkeitsstudie bereits angekündigt, man auch künftig in der DIN 45680 und damit auch in der TA Lärm „verzichten" wird, zulasten der Gesundheit der Anwohner von WKA vernachlässigt:
Symptom und Frequenzbereich

Kopf und Hals

  • Kopfschmerzen 13 - 20 Hz
  • Gefühl von "Kloß um Hals" 12 - 16 Hz
  • Unterkiefer in Resonanz 6 - 8 Hz
  • durch Resonanzen im Kehlkopf und Luftröhre beeinflusstes Sprechen 13 - 20 Hz

Brustkorb

  • Atmung wird beeinflusst 4 - 8 Hz
  • Atemnot 1 - 3 Hz
  • Schmerzen in der Brust 5 - 7 Hz

Magenregion

  • Muskelkontraktionen in der Bauchdecke 4,5 - 9 Hz
  • Magenschmerzen 4,5 - 10 Hz

Beckenregion

  • Harndrang 10 - 18 Hz
  • Stuhldrang 10,5 - 16 Hz

Skelett und Muskeln

  • Muskelkontraktionen in Armen und Beinen 4,5 - 9 Hz
  • Vermehrte Muskelverspannung in Beinen, Rücken und Nacken 8 - 12 Hz
  • Allgemeines Unbehagen 4,5 - 9 Hz

Organe und Frequenzzuordnungen finden Sie auch in den mechanischen Modellen. LINK => RKI und Amanda Harry!

Anhang 2 zu 19.
Bemerkenswert:
Derselbe Professor Krahé, der mit der Studie des Bundesumweltamtes betraut ist, referierte anlässlich des 18.Umwelttoxikologischen Kolloquiums (18.10.2012) zum tieffrequenten Lärm wie folgt:
Auszug
„-schon bei geringen Pegeln (z.T. auch deutlich unter standardisierten Werten der Hörschwelle) können unangenehme und bedrückende Empfindungen ausgelöst werden.
-mit zunehmender Konzentration auf den Bereich tiefer Frequenzen ist eine zunehmende negative Wirkung bei Betroffenen festzustellen.
-Synchronisation der Stimuli in den Hörnerven beeinflussen die Gehirnaktivität.
-Epilepsie wird ebenfalls von Synchronität von Nervenaktivität begleitet
- Ein stark fluktuierendes Geräusch ruft eine stärkere Empfindung hervor als ein energetisch gleich starkes aber gleichmäßiges Geräusch
- Neurologische Beeinflussung durch tieffrequente und synchronisierte (pulsierende) Schallereignisse lassen sich deutlich im EEG nachweisen
- Im Lärmschutz ist dem Problem " Tieffrequenter Lärm" verstärkt Beachtung zu zollen, da durch manche Lärmschutzmaßnahme das Problem sogar verstärkt werden kann"

CanWEA/AWEA Health Study - 2009
Eine Studie, wie sie üblicherweise von der WK-Lobby in Auftrag gegeben wird – weltweit!
(1) This is an example of what the industry calls a health "study". Note they never talked to one victim, nor any attending doctor.
http://windfarmrealities.org/wfr-docs/canwea-health-dec-2009.pdf

Windkraft-Opferseiten und Schallopfer-Unterseiten gibt es weltweit:
www.opfer.windwahn.de

WHO - Abstandsregelung
http://www.windwahn.de/index.php/wissen/wussten-sie-schon/who-abstandsfragen

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Eidesstattliche Erklärung Reichardt/Bernardi – 20 Jahre ILFN und Lärm an WKA
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/allgemein/eidesstattliche-erklaerung


USA

POSITIVBEISPIEL aus USA

Shirley, Brown County, Wisconsin

USA - 2013
4 Messunternehmen haben dort gleichzeitig gemessen - 1x pro Betreiber, 1x pro Betroffene, 2x Auftraggeber, die für beide Seiten messen
Auszug
Vier akustische Messunternehmen kooperieren und führen gemeinsam die Untersuchungen durch und / oder begleiten die Studie. Channel Islands Acoustics (Chia) hat eher geringe, während Hessler Associates erhebliche Einnahmen durch Windkraft-Entwicklungsprojekte hat. Rand Acoustics arbeitet fast ausschließlich für Gegner von Windkraft-Projekten. Schomer & Associates haben bisher ungefähr gleich oft für Befürworter und für Gegner von Windkraft-Projekten gearbeitet. Allerdings sind alle Firmen für Windenergienutzung, sofern bei der Standortwahl entsprechende Schall-Grenzwerte bei der Projektierung berücksichtigt werden.
Alle vier untersuchenden Unternehmen sind der Meinung, dass genügend Beweise und Anhaltspunkte hierbei gefunden wurden, um LFN [niederfrequenten Schall] und Infraschall als ernstes Problem zu klassifizieren, welche möglicherweise in Zukunft die Windkraftindustrie beeinflussen werden. Außerdem sollte über die gegenwärtige Darstellungspraxis hinaus aufgezeigt werden, dass die Schallpegel von Windkraftanlagen bedeutende Größenordnungen unterhalb der Hörschwelle bei niedrigen Frequenzen aufweisen.
JR
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/ilfn-study-shirley-wisconsin
http://www.windturbinesyndrome.com/2013/abandoned-homes-near-wind-turbines-discovered-to-be-saturated-with-infrasound-wisconsin/?var=cna

Interview mit dem Vicepresident des Health board in Shirley zu der Frage, warum das board das WEA-Projekt vor Ort als Gesundheitsrisiko klassifiziert hat, nicht nur für Anwohner, sondern auch für Touristen und Personen, die sich besuchsweise in Brown County aufhalten
http://stopthesethings.com/2014/11/18/wind-turbine-noise-a-hazard-to-human-health-alan-jones-interviews-dr-jay-tibbetts/

USA

 Nach den Messungen:

Das Gesundheitsamt von Brown County benennt Gefährdung durch Infraschall

Oktober 2014
Diese Woche wird das Gesundheitsamt von Brown County zu Protokoll geben, dass Windenergieanlagen "eine Gefährdung der menschlichen Gesundheit sind".

Menschen die in der Gegend in der Nähe des Shirley-Wind-Projekt in Glenmore leben und seit Jahren auf diese Gefährdung aufmerksam machten, haben jetzt das Gesundheitsamt auf ihrer Seite. Laut staatlichem Gesetz zur Regelung von Abständen zwischen Windkraftanlagen und Wohnungen können WKA in 1250 Fuß (ca. 400 m) Entfernung von Wohnhäusern gebaut werden. Das Brown County Gesundheitsamt sagt, "das ist zu nahe."
Read more: windfarm a health hazard — don't miss the video!
http://www.jrn.com/nbc26/news/Health-Board-Says-the-Shirley-Wind-Project-is-a-Health-Hazard-279626362.html
Es geht darum, die Windkraftanlagen in der Stadt Glenmore in Brown County, WI zu einer Gefährdung der menschlichen Gesundheit für alle Menschen, ob Einwohner, Arbeiter, Besucher und auch empfindliche Passanten zu erklären.
"Wer Infraschall, tieffrequentem Lärm und anderen Emissionen ausgesetzt ist, muß von potenziellem Schaden für die seine Gesundheit ausgehen."


 

Kanada

Noch eine Positivmeldung! Plymptom Wyoming, Ontario, Kanada

Stadtverordnung sieht hohen Schadenersatz für Infraschallopfer vor

Windkraftopfer weltweit werden sich bestätigt fühlen sich durch diesen Fall:
In Plympton Wyoming werden die Beschwerden von Windparkopfern "zu Ermittlungen und hohen Geldstrafen führen." Dies ist die erste Stadtverordnung, welche direkt auf ILFN (Infra- und tieffrequenten Schall) Bezug nimmt und Geldstrafen von $ 500 bis $ 10.000 pro Tag fordert und die sich laut Verordnung bis auf 100.000 $ belaufen können."
„Die Verordnung sieht vor, Windkraftwerksbetreiber mit Geldstrafen zu belegen, wenn ihre WEA durch ILFN bei den Bewohnern Probleme verursachen.
Häufige Auswirkungen sind: Chronischer unerträglicher Lärm, Schlafstörungen, Störungen des Hormonspiegels, erhöhtes Risiko für Erkrankungen (Anm. Windwahn: durch Schwächung des Immunsystems), Diabetes, Bluthochdruck, Depressionen, Herzrhythmusstörungen und möglicherweise sogar Krebs. "
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/1149-gesundheitsamt-benennt-gefaehrdung-durch-infraschall
Read more: a groundbreaking Wind Turbine Noise bylaw
http://canadafreepress.com/index.php/article/66858
JR
Hinweise auf diese bürgerfreundlichen Entwicklungen in Übersee zum Schutz vor Gesundheitsschäden durch ILFN können nicht schaden, im Gegenteil:
Sie sollten weit verbreitet werden!


Deutschland

Physikochemiker M. Laufer - Dauerbelastung am gefährlichsten

http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/dauerbelastung-ist-am-gefaehrlichsten

Finnland - verheerende Windkraftanalyse

Windkraft, die am meisten gehasste Energieform in den nächsten Jahren
Wichtige Informationen aus Finnland von Mauri Johannsen, Sprecher für Skandinavien (Dänemark, Norwegen und Schweden) plus Finnland, Litauen, Lettland und Estland

Mauri Johansson, MD (. Spezialist für Community & Occupational Health Master in Human-und Gesundheitsstudien, MHH) - Prävention und Gesundheitsförderung (Dänemark)

Hier seine Einführung in eine finnische Analyse zu den Auswirkungen von WKA auf die Gesundheit:

Der folgende Artikel wurde in der offiziellen Ausgabe der Zeitschrift des finnischen Ministeriums für Gesundheit und Soziales für Mai 2014 veröffentlicht.
Diese Zeitschrift wird u.a. an alle Gemeinden und anderen Behörden gesendet, die mit Umwelt-und Gesundheitsfragen, einschließlich dem Thema Windkraftanlagen befaßt sind.
http://www.windwahn.de/index.php/news/klimawahn/finnland-verheerende-windkraftanalyse
Australien - Abstandsforderung 5km

http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/allgemein/australien-abstandsforderung-5km

Nicht zum Thema Infraschal, aber in 2000 noch mit J. Pohl, dem späteren BWE-Referenten als Assistent von Prof. Mausfeld

Die "Mausfeld-Studie" zum periodischen Schattenschlag von 2000

Belästigung durch periodischen Schattenwurf von Windenergieanlagen

Laborpilotstudie
Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), vertreten durch den Projektträger Biologie, Energie, Umwelt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des BMWi (BEO) und des Landes Schleswig-Holstein, vertreten durch das Staatliche Umweltamt Schleswig,

Dr. Johannes Pohl
Dr. Franz Faul
Prof. Dr. Rainer Mausfeld
Institut für Psychologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Kiel, den 15. Mai 2000

Zusammenfassung
Das Institut für Psychologie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel führte im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), dieses vertreten durch den Projektträger Biologie, Energie, Umwelt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und des BMWi (BEO) und im Auftrag des Staatlichen Umweltamtes Schleswig eine Laborpilotstudie durch, in der die Belästigung durch periodischen Schattenwurf experimentell geprüft wurde.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Frage, ob periodischer Schattenwurf als alleinige Einflußgröße bei einer Dauer von mehr als 30 min und einmaliger Darbietung zu Streßeffekten führt. [...]
Der in dieser Laborstudie unter speziellen Bedingungen untersuchte periodische Schattenwurf führte insgesamt betrachtet nicht zu Belästigungen, die als erheblich angesehen werden können. Jedoch sind die nachgewiesenen erhöhten Anforderungen an psychische und physische Ressourcen ein Hinweis darauf, daß kumulative Langzeitwirkungen die Kriterien einer erheblichen Belästigung erfüllen könnten. Die Ergebnisse dieser Pilotstudie in ihrer Gesamtheit lassen es sinnvoll erscheinen, weitere Untersuchungen mit veränderten experimentellen Bedingungen durchzuführen. Zu diesen Bedingungen könnten verschiedene Zeitmuster des periodischen Schattens (zufällig, diskontinuierlich, unvorhersehbar) und auch die Kombination von periodischem Schatten und Geräuschen/Lärm (insbesondere periodische Geräusche) gehören. Weiterhin sollten Anwohner von Windenergieanlagen, die periodischem Schattenwurf ausgesetzt sind, im Labor untersucht werden.
Die kompletteStudie
http://wcms.uzi.unihalle.de/download.php?down=27568&elem=1948015

Anmerkung:
Während der Studienleiter Mausfeld sich kurz nach der Studie von Thema Windkraftwerke und ihre gesundheitlichen Auswirkungen zurückgezogen hat und sich fortan mit der Farbenpsychologie beschäftigte, wechselte der Mitverantwortliche Dr. Johannes Pohl zur Uni Halle und in auf die Referentenliste des Bundesverbandes Windenergie...
http://www.windwahn.de/index.php/wissen/hintergrundwissen/1071-die-mausfeld-studie-zum-periodischen-schattenschlag-von-2000


Deutschland

 

Wieder Neues zur Lüge vom Infraschall-Noceboeffekt

Zitat "Einladung zur Mitlektüre:
Gerade lese ich (...aus völlig anderen Gründen...) zufälligerweise folgendes in einem weitverbreiteten deutschen Standardlehrbuch"

"Infraschall. ... Die Dämpfung des Infraschalls ist in Luft, in Flüssigkeiten und auch in festen Körpern äußerst gering, d. h. der Wirkungsbereich von Infraschall ist weit größer als für Hörschall. Die Gefährdung des Menschen ist in einem Infraschallfeld sehr groß, da einige innere Organe Resonanzfrequenzen im Hz-Bereich aufweisen. Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Gleichgewichtsstörungen können durch Infraschall verursacht werden."

Ulrich Haas: Physik für Pharmazeuten und Mediziner, WBG Stuttgart, 6. Auflage 2002, S. 461:
Quelle: QUH-Gast - 2014/04/09 16:12 in http://quh.twoday.net/stories/hereinstuermende-nachrichten-berg-beantragt-4-windraeder/#comments
Standardwissen aus dem Lehrbuch - spätestens seit 2002. Bis heute den politischen Entscheidungsträgern in Deutschland offiziell nicht bekannt....???
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/980-nocebo-effekt-bei-infraschall
Im gleichen Artikel habe ich Links zu Studien seit 1983, zu Infraschallwaffen-Patenten, zur ILFN- Abwehrwaffe der New Yorker Polizei und zu einer Chronologie zur Erforschung von Infraschall von Sven Johannsen gesetzt!



Dänemark

WICHTIGES aus DK!

 

Dänemark
a) Staatlich finanzierte erste Infraschalluntersuchung:
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/allgemein/offizielle-untersuchung-in-daenemark
b) Menstruationsprobleme und häufige irreguläre Blutungen der Mitarbeiterinnen einer großen Staudengärtnerei in DK seitdem WKA 400-700m neben der Gärtnerei errichtet wurden. Nach einer Kündigungswelle musste Boye Jensen seine Gärtnerei schliessen.
http://wcfn.org/2014/07/10/denmark-wind-turbines-disrupt-menstruation/
c) 2000 Miss- , Früh- und Totgeburten in der Nerzzucht von Kaj Bank Olesen in Jütland – Der Eigner musste das Haus wegen eigener schwerer Herzprobleme mit seiner Familie verlassen und kommt nur noch zum Füttern in die ILFN belasteten Ställe.
Meine Freundin Greta konnte Daniel Wetzel von der WELT dazu bewegen, diese o.g. Orte zu besuchen und darüber zu schreiben. Artikel sollte bald erscheinen??
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/1022-update-infraschall-versus-nerzzucht-in-dk
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/daenemark-ilfn-toetet-1600-nerze
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USA

Akustiker und ILFN-Experte Stephen Ambrose zum Infraschall


http://quixoteslaststand.com/2013/02/07/safety-health-and-public-welfare-more-expert-testimony-in-favour-of-a-3-year-moratorium-in-vermont/
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Deutschland

SV Sven Johannsen über Infraschall


http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/recherchen-zum-thema-infraschall
http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/auswirkungen-von-tieffrequentem-schall-und-infraschall-auf-die-menschliche-gesundheit

Sven Johannsen
zertifizierter Sachverständiger für Meteorologie & Umweltmessungen im Bereich der Akustik Gutachter # 5712 Deutscher Gutachter- u. Sachverständigen Verband
Geschäftsführer & Ausbilder für Sachverständige der GuSZ Gutachter- u. Sachverständigen-Zentrum für Umweltmessungen GmbH
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Infraschall - man muß ihn nur lieben? Eine Sammlung

http://www.windwahn.de/index.php/krankheit-56/infraschall/infraschall-man-muss-ihn-nur-lieben

   

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Man sollte immer auf alte Männer hören  

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    Josef Pulitzer (1847 - 1911)

     
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    Rief der Müller voller Zorn.
    Hat man Korn, so fehlts am Winde, Hat man Wind, so fehlt das Korn.

    Wilhelm Busch (1832 - 1908)

     
   

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Zitate  

"Kulturelle Barbarei"
"Es ist doch pervers, wenn man, um die Umwelt zu schützen, den CO2-Ausstoß steigert und die Landschaft zerstört."


Oskar Lafontaine in der Saarbrücker Zeitung am 31.10.2013

"Man has the fundamental right to freedom, equality and adequate conditions of life, in an environment of a quality that permits a life of dignity and well-being, and he bears a solemn responsibility to protect and improve the environment for present and future generations."

Declaration of the UN Conference on the Human Environment

"Früher war Energiearmut ein Randphänomen, mittlerweile ist es ein Alltagsproblem."

Volker Hatje, Elmshorner Stadtrat

„Alternative Energiegewinnung ist unsinnig, wenn sie genau das zerstört, was man eigentlich durch sie bewahren will: Die Natur“

Reinhold Messner, 2002

"Der Ausbau regenerativer Energien kommt vor Umweltschutz"

Winfried Kretschmann, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg, auf der Verbandsversammlung des Gemeindetages in BW

"Ihr müsst schon sehr gute Argumente liefern, wenn wir sie nicht bei euch vor die Haustür setzen sollen. Dann bauen wir sie woanders hin. Aber bauen werden wir sie. Warum? Weil das Gemeinwohl es gebietet."

Winfried Kretschmann (MP Baden-Württemberg) über seine Windwahnphantasien

For us, the world was full of beauty; for the other, it was a place to be endured until he went to another world. But we were wise. We knew that man's heart, away from nature, becomes hard.

Chief Luther Standing Bear (1868-1939)

"Eines Tages wird der Mensch den Lärm genauso bekämpfen müssen wie Cholera und Pest."

Robert Koch (1843-1910)

"Ich bin für Naturschutz und Energiewende verantwortlich und kann deshalb klar sagen, dass die Energiewende nicht am Naturschutz scheitern wird."

Robert Habeck, Energiewendeminister S-H am 20.08.2012 im WELT-Interview

Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden: die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."
Napoleon Bonaparte (1769-1821)
   

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