Klaus Olischläger
Ob Morgennebel oder tobendes Gewitter, knackiger Frost oder Sonnenglut, immer ist Wetter. Es umhüllt Pflanze und Tier, unsere Existenz, die Wirtschaft. Die Sinne erfassen seine Gesamtheit, das Thermometer bloß die Wärme. Wetter kommt vom Himmel. Es ist mitbestimmend für unser Leben. Aber was ist Klima? Klima war einmal Wetter in all seiner naturgegebenen Vielfalt. Zahllose Beobachtungen und Messungen sind kunstvoll zu Mittelwerten verdichtet. Es ist Menschenwerk. So werden große Zusammenhänge sichtbar bis hin zu physikalischen Erkenntnissen.
Das Klima ändert sich von Natur aus. Konstanz wäre ein Wunder. Das Weltklima und seine Zukunft sind Anlass zu Sorgen. Was soll der interessierte Zeitgenosse von den vielen Veröffentlichungen, Empfehlungen, Warnungen und Drohungen halten? Ist „Klimaschutz“ denkbar, ist es eine leere Phrase, was geschieht da praktisch? Findet man Aufklärung im Gegensatz der Meinungen? Wo bleibt Raum für den gesunden Menschenverstand? Medienberichte samt ihrem Widerschein in Leserbriefen ermuntern zum Suchen. Hilfen stammen aus der Fachliteratur. Viele widerstreitende Einzelheiten liefert das Internet, eine Gesamtschau erscheint problematisch. Was können wir wissen?